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Pfusch am Bau – Was tun?

Über die Notwendigkeit und Bedeutung eines Bauvertrages.

Wer ein Haus bauen möchte, macht dies in den meisten Fällen lediglich ein einziges Mal im Leben. Die Erfahrung zeigt, dass es sehr häufig zu kleineren oder auch größeren Baumängeln kommen kann. Probleme bei Bauprojekten sind keine Seltenheit und beschäftigen immer öfter die Gerichte. Um langwierige und vor allem kostspielige Bauprozesse zu vermeiden, ist es wichtig von Anfang an Vorsorge zu treffen:

Ich empfehle Ihnen den Abschluss eines Bauvertrages.

Der Abschluss eines Bauvertrages ist in Österreich keine Pflicht, dennoch sollte man auf eine schriftliche Festhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen großen Wert legen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen Neubau, Umbauten oder einzelne Renovierungsarbeiten handelt.

Je genauer die zu erbringenden Leistungen im Bauvertrag umschrieben werden, desto geringer sind die Beweisprobleme vor Gericht. Daher ist die Vollständigkeit und Präzision der Regelungen im Bauvertrag auch ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein Bauprojekt, um rechtliche Streitigkeiten in der Ausführungsphase bzw. nach Fertigstellung des Bauwerks zu vermeiden.

Der Bauvertrag sollte von einem Anwalt erstellt bzw. geprüft werden.

Ein professioneller Bauvertrag ist ein sehr komplexes Vertragswerk. Eine abschließende Checkliste über den konkreten Vertragsinhalt gibt es nicht. Es empfiehlt sich ein umfassendes Leistungsverzeichnis mit Massen- und Preisangaben aufzunehmen; auch die Haftung, Termine und die Kostensicherheit müssen im Auge behalten werden. Überdies sollen Zahlungsvereinbarungen sowie die Abrechnungsmodalitäten – etwa anhand eines Einheitspreises, nach Pauschalpreisen oder in Regie – vor Beginn der Bauphase feststehen. 

ACHTUNG: Die ÖNORM B 2110 und andere für Bauwerke wichtige ÖNORMEN gelten nur, wenn sie zwischen den Vertragsparteien vereinbart wurden!

Bevor Sie mit den Bauarbeiten beginnen, sollten Sie sich über den Baugrund informieren. Nach ständiger Rsp. trifft grundsätzlich den Bauherren die Verantwortlichkeit für die Beschaffenheit des Baugrundes und die damit verbundenen Risken. (=sog. Baugrundrisiko)

FAZIT

Je größer das Bauvorhaben ist, desto essentieller ist es einen entsprechenden Bauvertrag abzuschließen. Bei der Erstellung oder aber auch der Prüfung eines Bauvertrages ist es ratsam einen Rechtsanwalt beizuziehen.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen für eine Beratung gerne zur Verfügung und helfe Ihnen eine passende Lösung für Ihr Problem zu finden.

IHRE RECHTSANWÄLTIN | MAG. ATHANASIA TOURSOUGAS-REIF

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Tiere verwahrlost: Murtalerin auf freiem Fuß angezeigt

Ein 27-Jähriger und seine 23-jährige Frau stehen im Verdacht, im Zeitraum Juli bis Oktober 2020, ihr gemeinsames Anwesen in St. Margarethen an der Raab sowie ihre Tierhaltung stark vernachlässigt zu haben. Außerdem sollen die Verdächtigen ihre pflegebedürftigen Großeltern schikaniert haben.

Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Weiz und dessen 23-jährige Frau aus dem Bezirk Murtal sollen im oben angeführten Zeitraum das gemeinsame Anwesen (Haus, Stall, Nebengebäude) samt Tierhaltung stark vernachlässigt haben. Große Mengen an Müll und Unrat wurden außer-und-innerhalb der Gebäude vorgefunden. Mehrere Tiere (Pferde, Schafe, Hunde, Katzen, Meerschweinchen) sollen zudem nicht ordnungsgemäß versorgt und gehalten worden sein. Der Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft Weiz vergewisserte sich vor Ort über die Zustände und bestätigte die erheblichen Mängel.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass das junge Ehepaar die im gemeinsamen Anwesen wohnhaften Großeltern (88 und 83) durch lautstarke Musik, Drohungen sowie Beschädigung persönlicher Gegenstände schikaniert haben soll. Die ermittelnden Polizisten sprachen daraufhin ein Wegweisungs-und Betretungsverbot gegen die Verdächtigen aus. Die Großeltern werden von einer Pflegehelferin betreut. 

Die Tierhaltung wird bis auf weiteres von einem Nachbarn übernommen, ist somit sichergestellt und wird darüber hinaus von der Bezirkshauptmannschaft Weiz überwacht. Die Verdächtigen werden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz auf freiem Fuß angezeigt.

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Die SchülerInnen haben gewählt 

Die neue SchülerInnenvertretung an den Bundesschulen Fohnsdorf stellt sich der neuen Herausforderung und hat viele Ideen  

Die neue Schülervertretung der Bundesschulen Fohnsdorf besteht dieses Jahr aus der Schulsprecherin Katrin Frewein, der Schulsprecherstellverteterin Anna Weninger und dem SGA-Mitglied Jürgen Unger. 

In dem kommenden Schuljahr möchte die Schülervertretung an der Schule einige positive Veränderungen vornehmen. Unter anderem wird gerade an dem Projekt „Schülerzeitung“ gearbeitet. Dabei wird versucht, einen umfassenden Themenbereich abzudecken und auch auf die Wünsche und Anliegen der Schülerinnen und Schüler einzugehen. 

Um mehr Vielfalt bei der Jausenauswahl in den Pausen zu schaffen, soll das Angebot erweitert werden und verschiedene Möglichkeiten wie ein Essensautomat, die Organisation eines Jausenservice auf Bestellung, oder die Einführung eines Buffets miteinander verglichen werden. 

Eine gemütlichere Atmosphäre innerhalb der Schule zu schaffen, steht ebenfalls auf der To-Do-Liste, da viele SchülerInnen ohnehin schon sehr viel Zeit in der Schule verbringen und sich dabei wohl fühlen sollen. 

Natürlich bieten die Schülervertreterinnen weiterhin allen Schülerinnen und Schülern ihre Hilfe jeglicher Art und Weise an und haben ein offenes Ohr für alle Anliegen. 

„Wir freuen uns sehr, dieses Amt als Schülervertretung der Bundesschulen Fohnsdorf zu bekleiden. Wir blicken nach vorne auf ein hoffentlich erfolgreiches, vielfältiges und gesundes Schuljahr“, so die neugewählten VertreterInnen. 

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Dämmerungseinbrüche haben Saison

Wenn die Tage kürzer werden und die Dunkelheit auch wegen der Zeitumstellung früher hereinbricht, steigt das Risiko für Dämmerungseinbrüche.

Dies konnte bereits am vergangenen langen Wochenende durch die steirische Polizei festgestellt werden. Es kam zum Beispiel zu einem Einbruchsdiebstahl in ein Wohnhaus im Bezirk Graz-Umgebung, wobei Schmuck und Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Euro gestohlen wurden. Der Täter gelangte in die Wohnräumlichkeiten, indem er ein Kellerfenster aufbrach. Beim Objekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus mit Büro im Erdgeschoss, welches direkt an die Hauptstraße angrenzt.

Die Polizei geht daher mit Maßnahmen dagegen vor und warnt vor möglichen Gefahren.

Kriminelle nutzen die früher einbrechende Dunkelheit aus, um sich Zugang zu Häuser und Wohnungen zu verschaffen – besonders dann, wenn keine Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sind oder Zeichen der Abwesenheit sichtbar sind.

Die Einbrüche passieren häufig zwischen 16 und 21 Uhr, zumeist freitags oder samstags, wenn die Täter annehmen, dass niemand zu Hause ist.


Melden Sie Auffälligkeiten

Einen wichtigen Faktor zur Bekämpfung der Dämmerungseinbrüche stellt die Aufmerksamkeit der Bevölkerung dar. Bei auftretenden Unregelmäßigkeiten in der Umgebung oder verdächtigen Wahrnehmungen sollte immer umgehend die Polizei in Kenntnis gesetzt werden. Durch rasche und vor allem zeitnahe Meldungen kann den Tätern präventiv entgegengewirkt werden.

Tipps der Polizei

• Fenster schließen und Terrassen- und Balkontüren versperren, auch wenn man nur kurz weggeht.

• Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder für die Innen- und Außenbeleuchtung verwenden.

• Durch eine gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe können Einbrüche verhindert werden.

• Verdächtiges der Polizei melden.

• „Einstiegshilfen“ wie Leitern oder Sessel, die Einbrecher leicht nützen können, um in das Objekt zu gelangen, unbedingt wegräumen.

• Sichtschutz vermeiden, der dem Täter ein ungestörtes Einbrechen ermöglicht.

• Terrassentüren sichern und nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen lassen.

Tipps bei anwesendem Täter

• Den Eindruck erwecken, dass man nicht allein ist, indem man einen Namen ruft – zum Beispiel: „Helmut, hörst Du das?“

• Licht aufdrehen.

• Dem Täter die Flucht ermöglichen, sich ihm NICHT in den Weg stellen.

 Sich möglichst viele Details vom Erscheinungsbild des Täters einprägen.

• Die Polizei unter 133 rufen und bekannt geben, wie viele Täter es waren und in welche Richtung sie geflüchtet sind. Halten Sie die telefonische Verbindung mit der Polizei.

Nach dem Einbruch

• Ruhe bewahren und die Polizei unter 133 anrufen. Telefonische Verbindung mit der Polizei halten und den Instruktionen folgen.

• Verändern Sie nichts und berühren Sie keine Gegenstände.

Die kriminalpolizeiliche Beratung ist kostenlos. Weitere Tipps und Hinweise, wie Sie Ihr Eigentum schützen können, erhalten Sie im Internet unter https://bundeskriminalamt.at/202/Eigentum_schuetzen/start.aspx.

oder auf jeder Polizeidienstelle.


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Stützmauer in der Weyerngasse

In der Knittelfelder Weyerngasse wird die Stützmauer saniert und statisch verstärkt. Auf rund 180 Laufmetern bringt man auf die vorhandene Mauer, Beton auf. Danach wird ein neues Metallgeländer montiert. Die Sanierung kommt auf rund 160.000 Euro, Ende November soll der Bau abgeschlossen sein. Die Einfahrten zu den Häusern sind frei, die Straße in der normalerweise Gegenverkehr herrscht, ist während der Bauarbeiten einspurig mit Wartepflicht, aber in beide Richtungen befahrbar. Bürgermeister Harald Bergmann, Baustadtrat Erwin Schabhüttl und Verkehrsreferent GR Klaus Wallner überzeugten sich vom Baufortschritt.

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Brücke in der Wiener Straße

Vorm östlichen Ortsende von Knittelfeld befindet sich in der Wiener Straße eine Brücke. Der frühere Gehweg auf der Brücke war aus Holz und schon sanierungsbedürftig. Nun hat man den maroden Teil betoniert und ein neues Brückengeländer montiert. Bürgermeister Harald Bergmann, Baustadtrat Erwin Schabhüttl und Verkehrsreferent GR Klaus Wallner besichtigten die fertig gestellte Sanierung.

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„Murtalblickrunde“ – Zusätzliche Radroute

Im heurigen Sommer wurde die Führung der beliebten Mountainbikestrecke „Murtalblickrunde“ etwas verändert. Nun kommt eine neue Route die sogenannte „Radroute Lippauerweg“ dazu.

Bürgermeister Harald Bergmann besichtigte die Strecke und bedankte sich bei den beiden Grundbesitzern Rudolf Sattler und Robert Götschl, dass die BikerInnen über deren Grund fahren dürfen.

Die Route Lippauerweg zweigt in Apfelberg bei der Landesstraße L504 in den Heimfahrtsbachweg ab. Übers öffentliche Gut führt die selektive, 2.073m lange Strecke über einen Privatweg, der Landwirten und der Kirche gehört, zum Aussichtspunkt „Murtalblickbankerl“. Von da an geht die „Murtalblickrunde“ weiter. Man kann entweder über Großlobming oder über den Thalberghof wieder zurück nach Knittelfeld fahren. Die Strecke ist gut beschildert, ganzjährig befahrbar und eine gute Alternative von Knittelfeld relativ rasch zur „Murtalblickrunde“ zu gelangen. Am Weg liegt auch eine Hofdurchfahrt mit freilaufenden Hund, dort sollte man die Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Die Strecke eignet sich auch gut für E-Bikes.

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Altern in Vielfalt

Rückschau auf den Fachtag ZUSAMMENBRINGEN! in Knittelfeld

Im Februar 2020 hat ZEBRA gemeinsam mit der Stadtgemeinde Knittelfeld das Angebot ZUSAMMENBRINGEN! gestartet, um die soziale Teilhabe älterer Menschen zu fördern. Unterstützt wird das Angebot aus Mitteln des Landes Steiermark. Ein Schwerpunkt von ZUSAMMENBRINGEN! ist die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung über die Vielfalt im Alter. Unter diesem Motto fand nun am 21.10. ein Fachtag im Knittelfelder Kulturhaus statt. 

„Einsamkeit trifft ältere Menschen besonders stark. Dieses Problem wird durch die Covid-Pandemie verstärkt. Wir müssen uns Gedanken darübermachen, wie wir soziale Kontakte unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen unterstützen können, um diese Einsamkeit zu verringern“, leitete ZEBRA-Geschäftsführerin Alexandra Köck den Fachtag ein. 

Thematisch befasste sich der Fachtag mit den demographischen Entwicklungen in der Region. „Durch diese wird die Bevölkerung älter und kulturell vielfältiger“, so Bibiane Puhl, Geschäftsführerin des Regionalmanagements Obersteiermark-West. Altersforscherin Vera Maria Gallistl beleuchtete in ihrem Vortrag den Wandel des Alter(n)s. „Durch die steigende Lebenserwartung folgt mit dem Alter nicht nur ein Prozess des Abschließens, sondern mehrere Lebensphasen, die mit neuen sozialen Rollen gefüllt werden wollen. In dieser neuen Kultur des Alterns, steht die Soziale Teilhabe klar im Vordergrund“, so Gallistl. 

Neben den Vorträgen wurden die Ergebnisse der postalischen Befragung zum Thema „Angebote für SeniorInnen in Knittelfeld“ präsentiert. ZEBRA setze diese Erhebung im Rahmen von ZUSAMMENBRINGEN! um. Alle Knittelfelder BürgerInnen über 60 Jahren wurden per Brief eingeladen, sich an dieser Befragung zu beteiligen. Ziel dieser war es, Anregungen für Angebote für ältere Menschen in der Stadtgemeinde einzuholen. 

„Fast 400 Personen folgten dieser Einladung“, freute sich Bürgermeister Harald Bergmann über die hohe Beteiligung an der Umfrage. „Die demographische Entwicklung ist ein Thema, an dem wir nicht vorbeikommen. Ältere Menschen sind die ExpertInnen dazu. Sie in die Gestaltung der Stadt einzubinden, ist für mich gelebte Bürgerbeteiligung.“

Die Ergebnisse der Befragung werden in wenigen Wochen in Online-Arbeitsgruppen weiterbearbeitet und konkrete Handlungsempfehlungen für Knittelfeld entwickelt. Diese Gruppen sind für alle Interessierten offen! Informationen zu den Arbeitsgruppen finden Sie in Kürze auf der Homepage www.zebra.or.at. Dort finden Sie auch den Film zum Fachtag, für alle, die nicht live dabei sein konnten.

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Tödlicher Arbeitsunfall in Mühlen

Bei Holzarbeiten wurde ein Mann zwischen seinem Traktor und einer Seilwinde eingeklemmt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. 

Der 44-Jährige tätigte am Dienstagnachmittag mit Hilfe seines Traktors und einer daran montierten Seilwinde Holzbringungsarbeiten. Als dieser die Seilwinde vom Traktor habe trennen wollen, dürfte dieser den im Heckbereich des Traktors befindlichen Hydraulikhebel betätigt haben. Auf Grund dessen muss sich die Seilwinde in Gang gesetzt und den Mann zwischen Traktor und Seilwinde eingeklemmt haben. Dabei erlitt der 44-Jährige lebensgefährliche Verletzungen. Die von den Nachbarn alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.

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RTR-Warnung: erneut Ping-Anrufwelle mit tunesischer Vorwahl (+216)

Die RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) verzeichnet seit Anfang Oktober mehr als 1.200 Beschwerden zu betrügerischen Anrufen. Rund 500 Beschwerden davon entfallen auf Ping-Anrufe aus Tunesien, die am Telefon-Display angezeigten Rufnummern beginnen in diesen Fällen mit den Ziffern +216.

„Die Betrüger versuchen, Sie zu einem teuren Rückruf zu verleiten. Seien Sie bei Anrufen, bei denen unbekannte Rufnummern am Display erscheinen, misstrauisch. Ignorieren Sie derartige Anrufe. Wenn Sie jemand wirklich erreichen will, wird er sicher eine Nachricht hinterlassen“, mahnt Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post, zur Vorsicht.

Ping-Anrufe werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: „ping“) wieder abgebrochen. Die Angerufenen sollen dazu verleitet werden zurückzurufen. Telefonnummern, die sich hinter den Ping-Anrufen verstecken, sind teure ausländische Rufnummern oder Rufnummern von Satellitentelefonen. Das Minutenentgelt ist ein hohes; je länger die Telefonverbindung aufrecht ist, desto höher wird der Betrag, der verrechnet wird.

Datenklau: Betrüger nutzen bei Anrufen Identitäten von seriösen Unternehmen

Der RTR sind auch Fälle angezeigt worden, in denen sich Betrüger am Telefon als Mitarbeiter von bekannten Unternehmen verschiedenster Branchen ausgeben mit dem Ziel, durch Lockangebote an die persönlichen Daten der Angerufenen zu kommen.

„Wenn Sie jemand am Telefon oder in einem Mail nach Passwort, Kontonummern oder sonstigen persönlichen Daten fragt, dann ist es mit 100%iger Sicherheit nicht Ihre Bank oder Ihr Dienstleistungsanbieter, sondern voraussichtlich ein Betrüger“, macht Steinmaurer aufmerksam und rät: „Lassen Sie sich nicht von Markenlogos und einem vermeintlich seriösen Auftritt täuschen! Ignorieren Sie solche Botschaften. Es kann nichts passieren!“

Rufnummern-Missbrauch unter rufnummernmissbrauch.at melden

Rufnummernbereiche, die missbräuchlich verwendet werden, werden unter rufnummernmissbrauch.at gelistet. Dort finden Sie auch ein Formular, mit dem Sie uns verdächtige Nummern melden können. Damit können wir die Liste der betroffenen Vorwahlen immer aktuell halten, rechtzeitig Ping-Wellen erkennen und die Bevölkerung informieren.

Die „Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH“ (RTR) steht zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Ihre Kernaufgaben sind die Förderung des Wettbewerbs im Rundfunk-, Telekommunikations- und Postmarkt sowie die Erreichung der im KommAustria- und Telekommunikationsgesetz definierten Ziele. Sie wird von zwei Geschäftsführern geleitet und ist in die beiden Fachbereiche „Medien“ (Oliver Stribl) sowie „Telekommunikation und Post“ (Klaus M. Steinmaurer) gegliedert. Als Geschäftsstelle unterstützt sie die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria), die Telekom-Control-Kommission (TKK) und die Post-Control-Kommission (PCK). Weitere Informationen sind unter www.rtr.at veröffentlicht.

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Drei Murtaler bei Unfall in Kärnten verletzt

Drei Personen sind bei einem Unfall auf der Obdacher Straße an der steirischen Grenze verletzt worden. Ein 85 Jahre alter Autofahrer aus der Steiermark stieß beim Einbiegen auf die Hauptstraße gegen ein von links kommendes Auto.

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 17.05 Uhr im Gemeindegebiet von Reichenfels im Bezirk Wolfsberg. Der 85-Jährige Autolenker aus dem Bezirk Murtal bog mit seinem Auto von der Lavantstraße nach links in die Obdacher Straße (B78) in Richtung Steiermark ein. Dabei prallte er mit dem von links kommenden Pkw eines 25 Jahre alten Mannes zusammen. Dieser Mann kommt ebenfalls aus dem Bezirk Murtal in der Steiermark. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 85 Jahre alte Pensionist Verletzungen unbestimmten Grades. Er wurde vom Rettungshubschrauber C 11 ins Klinikum Klagenfurt gebracht. Seine am Beifahrersitz mitgefahrene 77 Jahre Frau wurde ebenfalls verletzt und von der Rettung ins LKH Wolfsberg gebracht. Der 25 Jahre alte Lenker wurde zur ambulanten Behandlung ins LKH Wolfsberg gebracht. Nach der Behandlung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Ein bei ihm durchgeführter Alkotest verlief negativ. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Im Einsatz befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren Reichenfels, Wisperndorf und Bad St. Leonhard.

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Forstunfall in St. Georgen am Kreischberg

Am Dienstagvormittag kam es am Ochsenberg auf 1300 Meter Seehöhe zu einem Forstunfall. Ein 48-Jähriger wurde unbestimmten Grades verletzt.

Der 48-Jährige aus dem Bezirk Murau war gegen 08.30 Uhr am Ochsenberg auf 1300 Meter Seehöhe mit Forstarbeiten beschäftigt. Dabei durchtrennte er mit seiner Motorsäge einen drei Meter langen Baumstamm. Da dieser vermutlich unter Spannung stand, schwenkte der Baumstamm aus und traf den Arbeiter am Körper. Ein anwesender Arbeitskollege eilte zur Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Der Forstarbeiter wurde vom Rettungshubschrauber per Seil geborgen und in das Krankenhaus Klagenfurt transportiert.

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Einschleichdiebstahl in ein Einfamilienhaus in Pöls

In den Mittagsstunden des 12. Oktober 2020 ereignete sich ein Einschleichdiebstahl in ein Einfamilienhaus. Die Täter erbeuteten mehrere Hundert Euro.

Gegen 12:00 Uhr schlichen zwei männliche Täter (zwei Rumänen) in ein unversperrtes Wohnhaus. Das 82-jährige Opfer und seine Frau befanden sich zu diesem Zeitpunkt in einer Garage hinter dem Wohnhaus. Als der Murtaler und seine Gattin zum Wohnhaus zurückkehrten, konnten sie laut deren Angaben die Verdächtigen antreffen und diese auch ansprechen. Einer der Männer gab an, dass sie ungarische Staatsbürger und auf der Suche nach Arbeit seien. Danach verließen sie das Grundstück und flüchteten mit einem grau/silberfarbigen Audi A4 mit rumänischen Kennzeichen Richtung Judenburg. Gelenkt wurde dieses Fahrzeug vermutlich von einem 59-jährigen Ungarn. Kurz darauf wurde durch die Eigentümer das Fehlen des Bargeldes in der Höhe von mehreren Hundert Euro bemerkt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief vorerst negativ.

Erhebungen ergaben, dass dieselben Verdächtigen am Vormittag des 12. Oktober 2020 einer Verkehrskontrolle unterzogen worden waren. Die Polizisten hatten dabei die Ausweise der Männer fotografiert. Die Geschädigten gaben an, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um dieselben Männer handeln dürfte, die zuvor in dem Wohnhaus den Diebstahl begangen hätten. Weitere Erhebungen sind im Gange.

Die Kriminalpolizei empfiehlt folgende Präventionsmaßnahmen gegen Einschleichdiebstähle:

·        Versperren Sie stets die Eingangstüre zum Wohnhaus

·        Lassen Sie NIE fremde Personen in ihre Wohnung / ihr Haus 

·        Größere Mengen an Bargeld sollten nicht zuhause aufbewahrt werden

·        Balkon sowie Terrassentüren schließen, wenn Sie diese nicht im Blickfeld haben

·        Nachbarschaftshilfe und das Wissen um das Recht der Selbsthilfe können Straftaten verhindern

·        Ein entschiedenes NEIN, ein energisches Wegweisen eines ungebetenen Besuchers oder ein lauter Hilfeschrei können ebenfalls eine Straftat verhindern

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Weitere Tatverdächtige ausgeforscht

Wie berichtet, nahmen Polizisten bereits Mitte Februar in Judenburg zwei Tatverdächtige nach einem Ladendiebstahl fest. Sie standen im Verdacht, gewerbsmäßig Werkzeuge aus Baumärkten in drei Bundesländern gestohlen zu haben. Nun forschten Ermittler weitere Tatorte und 41 weitere Tatverdächtige aus.

Die beiden 32 und 25 Jahre alten Georgier aus Kärnten waren am 13. Februar 2020 im Rahmen einer Fahndung von Beamten der Autobahnpolizei Gleinalm auf der Flucht im Bereich der Murtaler Schnellstraße (S36) festgenommen worden. Dabei hatten die beiden Männer aus dem Bezirk Klagenfurt und Umgebung noch vor der Anhaltung zuvor gestohlene Akku-Schrauber aus dem Fluchtfahrzeug geworfen.

In Zusammenarbeit mit diversen Polizeidienststellen konnten Murtaler Polizisten in der Folge insgesamt elf Tatorte in der Steiermark, Kärnten sowie in Niederösterreich ermitteln. Dabei stahlen die Männer offenbar gewerbsmäßig und zum Teil „auf Bestellung“ hochwertige Elektrowerkzeuge aus Baumärkten sowie Diskont-Filialen, um diese im Internet zu verkaufen. Die gestohlenen Werkzeuge boten die Tatverdächtigen auf einem Social-Media-Marktplatz etwa um die Hälfe des üblichen Preises bzw. ohne Verpackung zum Verkauf an. 41 Abnehmer konnten nun nach monatelanger Ermittlungen ausgeforscht werden. Sie werden betreffend des Verdachts der Hehlerei an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. Insgesamt 17 Werkzeuge sowie dazugehörige Akkus konnten sichergestellt werden.

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Ein etwas anderer Schulalltag

Bundesschulen Fohnsdorf – gut vorbereitet auf das Berufsleben

Praxisnahe Ausbildung wird an den Bundesschulen Fohnsdorf großgeschrieben. Durch das Pflichtpraktikum im dritten Jahrgang sowie in der zweiten Fachschule für wirtschaftliche Berufe kann das erworbene Wissen in der Praxis umgesetzt und vertieft werden.

Neben unterschiedlichen„Hard Skills“ erwerben die Schüler_innen auch sämtliche „Soft Skills“, welche für die weitere Berufslaufbahn von großer Bedeutung sind.

So absolvierten im heurigen Sommer 19 Schüler_innen der HLW und 17 Schüler_innen der FSW ihr Praktikum in unterschiedlichsten Betrieben. Beliebte Arbeitsplätze waren Restaurants und Hotels. Von der Gourmetküche bis hin zum Luxushotel war alles dabei. Die Schüler_innen waren vorwiegend in den Bereichen Service, Küche, Rezeption und Büro tätig.

Voller Stolz und Motivation kehrten die Schüler_innen wieder in ihre Klassenzimmer zurück.

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