Im Rahmen eines Galaabends zeichnete am Freitag in Raaba das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) in Kooperation mit der Landespolizeidirektion Steiermark zahlreiche Personen und Organisationen aus, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für die Sicherheit in Österreich einsetzen.
Aus zahlreichen Einreichungen aus den österreichischen Bundesländern hat eine unabhängige Jury die jeweils herausragendsten Projekte in fünf Kategorien ausgezeichnet:
Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen“:
Kategorie „Gelebte Sicherheitspartnerschaft“:
Stadtpolizeikommando Fünfhaus, Walter Huber u.a.; beide für den Einsatz beim Eurovision Songcontest 2026
2.Platz: Stmk – Red Bull Ring, Anja Tropper, Zusammenarbeit bei Großveranstaltungen
Kategorie „Rettungsaktion des Jahres“:
Besonders hervorzuheben sind die steirischen Gewinner KIT Steiermark und GEMEINSAM.SICHER:
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark leistet seit über 20 Jahren unverzichtbare psychosoziale Akutbetreuung und Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen für Menschen in Extremsituationen – rasch, professionell und mit hoch engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Jahr 2025 kam es zu 714 Einsätzen in der gesamten Steiermark. Besonders bemerkenswert ist der Großeinsatz nach dem Schoolshooting: Innerhalb von nur 18 Tagen standen bis zu 80 KIT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich an 82 unterschiedlichen Einsatzorten im Einsatz. Unter der Einsatzleitung von Cornelia Forstner – der Leiterin der Koordinationsstelle KIT-Land Steiermark- arbeitete ein professioneller Einsatzstab aus haupt- und ehrenamtlichen Kräften um Betroffene, Angehörige, Einsatzkräfte sowie Bildungseinrichtungen psychosozial zu unterstützen.
Fast zeitgleich mit der Einführung des Projektes GEMEINSAM.SICHER im Jahr 2016 absolvierte Johannes Wonisch die Ausbildung zum Sicherheitskoordinator von GEMEINSAM.SICHER und wurde im Bezirk Südoststeiermark eingesetzt. Wonisch kann somit als Urgestein der Initiative bezeichnet werden. Aufgrund seiner hervorragenden dienstlichen Leistungen auf Bezirksebene wurde Wonisch 2019 zum Büro A1 GEMEINSAM.SICHER der LPD Steiermark versetzt, wo er seinen konsequenten Weg und sein Engagement fortsetzte. 2021 wurde Wonisch mit dem Österreichischen Verwaltungspreis in der Kategorie Partizipation und Co-Creation „GEMEINSAM.SICHER mit dem Kinderwurm“ ausgezeichnet. Dieses Projekt behandelt die Verkehrsproblematik rund um Schulen und die daraus resultierenden Gefahrenmomente für Kinder. Wonisch war auch für die österreichweiten Initiativen „Coffee with Cops“ als auch für den Folder „Trend- & Sportgeräte“ – eine Kooperation mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit – verantwortlich. 2025 wurde Wonisch mit dem silbernen Verdienstzeichen der Republik Österreich für die Entwicklung und Umsetzung während seiner Zuteilung zum Bundeskriminalamt ausgezeichnet.
Durch den Galaabend führte die bekannte ehemalige Wettermoderatorin Christa Kummer. Die musikalische Umrahmung des Festaktes übernahm ein Ensemble derPolizeimusik Steiermark.
„Beim KSÖ-Sicherheitspreis werden alljährlich jene Menschen vor den Vorhang geholt, die bereit sind, mehr zu tun als andere, um die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu erhalten und zu verbessern. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern und danke allen Einreicherinnen und Einreichern. Insbesondere möchte ich auch dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich einen großen Dank aussprechen, das den Sicherheitspreis alljährlich ausrichtet und seit über 50 Jahren ein wichtiger Partner des Innenresorts im Sicherheitsbereich ist“, sagt Innenminister Gerhard Karner.
Am Freitag wurde die neu errichtete Polizeiinspektion Trieben im Rahmen eines Festaktes feierlich eröffnet. Neben Innenminister Gerhard Karner wohnten zahlreiche Ehrengäste sowie Landespolizeidirektor Gerald Ortner der Eröffnung bei.
Mit dem neuen Standort an der Schoberpaß Bundesstraße steht den Polizistinnen und Polizisten eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur zur Verfügung. Das neue Gebäude bietet optimale organisatorische Rahmenbedingungen für den täglichen Dienstbetrieb und dient als zentrale, barrierefreie Anlaufstelle für die Bevölkerung.
Bundesminister Gerhard Karner betonte die Bedeutung des modernen Standorts: „Die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten orientiert sich am Bedarf der Menschen an Sicherheit. Moderne Ausstattung und Ausrüstung, aber auch moderne Dienststellen sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. In den vergangenen 5 Jahren wurden alleine in der Steiermark 20 Dienststellen neu gebaut, bzw. generalsaniert“
Infrastruktur als Basis für moderne Polizeiarbeit
Landespolizeidirektor Gerald Ortner hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Neubaus hervor: „Ein besonderer Gedanke gilt an diesem Tag unserem verstorbenen ehemaligen Dienststellenkommandanten, dessen persönliche Initiative und unermüdlicher Einsatz maßgeblich für das Zustandekommen dieser neuen Polizeiinspektion waren. Mit dem heutigen Tag beginnt nun ein neues Kapitel für die Polizeiinspektion Trieben.Eine moderne Polizei braucht neben engagierten Beamtinnen und Beamten auch eine zeitgemäße Infrastruktur. Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten rund um die Uhr hervorragende Arbeit – sie haben sich diese neue ‚dienstliche Heimat‘ mehr als verdient. Diese Investitionen sichern nachhaltig die hohe Qualität unserer Arbeit für die Menschen in der Region.“
Das Landeskriminalamt Steiermark bemerkt in letzter Zeit wieder vermehrte Versuche, mittels „Telefontricks“ an das Geld oder an Wertgegenstände von Opfern zu gelangen.
Immer wieder versuchen Betrüger durch falsche Telefonanrufe in verschiedenen Varianten Geld oder Wertgegenstände von meist betagten Personen herauszulocken. Aktuell werden folgende Varianten bemerkt:
Gemeinsam haben alle Fälle, dass im Fall, dass das Opfer auf den Betrug anspricht, die Beute persönlich von Abholern beim Opfer abgeholt wird.
Tipps der Kriminalprävention
Die Polizei ruft Sie NICHT an und ...
... fordert Geld von Ihnen!
... erkundigt sich über Ihr Vermögen!
... möchte Ihr Vermögen sicherstellen!
Die Polizei kommt NICHT zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen mitzunehmen!
Zahlreiche weitere Tipps und Informationen zu dieser Thematik finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamts: Sicher vor Betrügereien
In der Nacht zum Freitag kam ein 31-Jähriger mit seinem Pkw von einer Forststraße in Mitterberg-Sankt Martin ab. Dabei wurden er und sein Beifahrer verletzt.
Gegen 00:30 Uhr war ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Pkw in Prenten unterwegs. Im Fahrzeug befand sich sein 30-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus dem Bezirk Liezen. Der 31-Jährige fuhr rückwärts eine Forststraße bergab und kam uns unbekannter Ursache in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. In der Folge stürzte er etwa 150 bis 200 Meter in das steile felsige Waldgebiet ab. Der Beifahrer, welcher aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, setzte die Rettungskette in Gang. Während der Lenker Verletzungen unbestimmten Grades erlitt, wurde der Beifahrer leicht verletzt.
Nach der Erstversorgung wurde der 31-Jährige von der Bergrettung Gröbming (elf Kräfte) sowie der Crew des Rettungshubschraubers C 14 mittels Tau gerettet. Er wurde ins UKH Salzburg geflogen.
Der Beifahrer wurde leicht verletzt.
Donnerstagnachmittag kam es in einem Kreuzungsbereich zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einer Fußgängerin. Die 56-jährige Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 14:45 Uhr lenkte ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Liezen seinen Pkw auf der Döllacher Straße in Richtung Süden. Im Kreuzungsbereich mit der Bahnhofstraße überquerte zum selben Zeitpunkt eine 56-jährige Fußgängerin aus dem Bezirk Liezen den Schutzweg. Es kam zu einer Kollision. „Der 25-Jährige gab an, dass er die Fußgängerin aufgrund der blendenden Sonne nicht gesehen habe und deshalb nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.
Die 56-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Roten Kreuz ins LKH Rottenmann gebracht, wo sie in einen Tiefschlaf versetzt wurde.
In Knittelfeld und in Rattenberg kam es zu Verkehrsunfällen wo Mopedfahrer zu Schaden kamen. Mittwoch Nachmittag wurde in Knittelfeld eine 15- Jährige von einer noch unbekannten BMW Lenkerin gerammt und leicht verletzt. Donnerstagfrüh kam ein Mopedlenker in Rattenberg zu Sturz und erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
In Knittelfeld kam es am Mittwoch um 14:38 auf der L 518 zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Eine Lenkerin eines schwarzen BMW bog ohne auf dem Verkehr achten von der Dr. Hans Klöpfer Strasse nach links auf die L 518 Kärntnerstrasse ein. Dabei übersah sie eine 15- Jährige Mopedlenkerin, welche eine Kollision nicht mehr verhindern konnte und zu Sturz kam und sich dabei verletzte. Die BMW Lenkerin flüchtete in Richtung Spielberg. Am Moped entstand hoher Sachschaden.
Gegen 5:40 Uhr war ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem Pkw auf der L 503 in Rattenberg in Fahrtrichtung Fohnsdorf unterwegs. Im Kreuzungsbereich mit dem Farracher Weg bog er nach links in diesen ein. Dabei dürfte er einen entgegenkommenden 16-jährigen Mopedlenker, ebenfalls aus dem Bezirk Murtal, übersehen haben. Beide Fahrzeuglenker konnten eine Kollision verhindern, der Mopedlenker kam jedoch zu Sturz. Er wurde nach der Erstversorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Murtal, Standort Judenburg, eingeliefert.
Die Polizeiinspektionen Krieglach und Veitsch werden zu einer gemeinsamen Dienststelle zusammengeführt. Die Initiative für diesen Schritt ging von den Polizistinnen und Polizisten selbst aus und stieß sowohl bei der Landespolizeidirektion Steiermark als auch bei den betroffenen Gemeinden auf volle Zustimmung.
Hinter der Zusammenlegung steht die Initiative der Polizistinnen und Polizisten selbst. Um bestehende Synergien noch besser zu nutzen, interne Abläufe zu vereinfachen und die seit Jahren gelebte Zusammenarbeit auch organisatorisch abzubilden, wandte sich die Belegschaft mit der Idee zunächst an das Bezirkspolizeikommando Bruck-Mürzzuschlag sowie den zuständigen Dienststellenausschuss. Nach einer umfangreichen Aufbereitung des Projekts stieß das Vorhaben auch bei der Landespolizeidirektion Steiermark und dem Bundesministerium für Inneres auf durchwegs positive Rückmeldungen. Die betroffenen Gemeinden Krieglach und St. Barbara im Mürztal wurden ebenfalls eng in den Prozess eingebunden und stimmten dem Zusammenschluss in ihren jeweiligen Gemeinderatssitzungen am 29. September 2026 zu.
Gemeinsamer Standort und Übergangsphase
Die beiden Dienststellen werden organisatorisch zusammengelegt und mit 1. Jänner 2027 als eine neue Polizeiinspektion weitergeführt. Künftig wird für die Zusammenlegung ein neuer, gemeinsamer Standort gesucht, der den Anforderungen einer modernen Polizei entspricht. Bis zur tatsächlichen Übersiedelung, für die erfahrungsgemäß ein Zeitraum von rund zwei Jahren veranschlagt wird, bleiben beide bisherigen Standorte in Betrieb.
Mehr Präsenz und Vorteile für die Bevölkerung
Mit der Fusionierung gehen spürbare Verbesserungen für die Bevölkerung sowie für die Bediensteten einher. Der Personalstand wird durch die Schaffung einer zusätzlichen Planstelle von derzeit gemeinsam 21 (16 bei der PI Krieglach, 5 bei der PI Veitsch) auf künftig 22 Arbeitsplätze aufgestockt.Dies ermöglicht die Gewährleistung einer zweiten Tagdienststreife, die Verkürzung von Interventionszeiten, eine Verringerung bisheriger Schließzeiten sowie die Etablierung einer eigenen Kriminaldienst-Gruppe. Für die Polizistinnen und Polizisten schaffen die erweiterten Ressourcen zudem bessere Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildungen, die Ausübung von Sonderfunktionen sowie eine flexiblere Dienstplanung.
Am Dienstag wurden die Feuerwehren Götzendorf, Oberzeiring und Pöls um 18:04 Uhr zu einem Waldbrand im Bereich des Gerschkogels alarmiert.
Ein aufmerksamer Passant bemerkte den Brand frühzeitig und wies die Einsatzkräfte zur abgelegenen Brandstelle ein.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurde zur Sicherstellung der Wasserversorgung die Feuerwehr Rothenthurm nachalarmiert. Zudem wurde das zuständige Energieversorgungsunternehmen verständigt, da sich der Brand im Bereich einer Freileitung befand.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Abschließend wurde die Brandstelle mittels Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert.
Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Am kommenden Samstag, 3. Oktober 2026, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Neben der Auslösung der Zivilschutz-Sirenensignale wird auch das digitale Warnsystem AT-Alert als Handyalarm an die Bevölkerung ausgesendet.
Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe” die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt.
Begleitend zur Sirenenprobe werden zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr zwei Testnachrichten mit dem Bevölkerungswarnsystem AT-Alert an die Bevölkerung versandt. Wenn das Handy diese Nachricht erhält, ertönt ein lauter Ton und ein Text erscheint auf dem Display.
Noch immer gibt es aber Missverständnisse rund um das seit zwei Jahren in Betrieb befindliche System. Das Forum Mobilkommunikation beantwortet deshalb die häufigsten Fragen zu AT-Alert, die von interessierten Bürgern gestellt werden.
Ich habe keine Warnung erhalten, dafür aber die Entwarnung. Wie kann das sein?
Hier handelt es sich um ein technisches Missverständnis!
Bei AT-Alert gibt es – anders als bei den Sirenensignalen – nicht grundsätzlich eine eigene Aussendung für den Beginn und das Ende einer Warnung.
Die Warnung wird von den Mobilfunkstationen bis zum Ende der Gefahrensituation permanent ausgesendet, das Handy zeigt sie an, sobald es die Warnung zum ersten Mal empfängt.
Auf die Warnstufe, den Text und auf die Region, in der die Warnung ausgesendet wird, haben die Mobilfunknetzbetreiber keinen Einfluss, das entscheiden die zuständigen Landeswarnzentralen bzw. Behörden.
Warum habe ich eine bestimmte AT-Alert-Warnung nicht erhalten, während sie auf dem Handy einer anderen Person angezeigt wurde?
AT-Alert-Meldungen werden mit unterschiedlichen Warnstufen ausgesendet. Bei Probe- und Übungsalarmen können mehrere Aussendungen mit unterschiedlichen Warnstufen erfolgen. Welche Warnungen angezeigt werden, hängt von den persönlichen Einstellungen am Handy ab. Nur wer alle Warnungen empfangen möchte, erhält sich auch.
Dadurch kann bei Testalarmierungen der Eindruck entstehen, dass Warnung verpasst wurden, obwohl es sich lediglich um unterschiedliche Aussendungen bzw. Warnstufen gehandelt hat, die – entsprechend den persönlichen Einstellungen – nicht alle angezeigt werden.
Mein Handy ist mit WLAN verbunden. Kann ich deshalb eine AT-Alert-Warnung verpassen?
Ja! AT-Alert funktioniert über das Mobilfunknetz. Hat ein Handy keine Verbindung zum Mobilfunknetz und ist ausschließlich über WLAN mit dem Internet verbunden, kann es keine AT-Alert-Meldung empfangen. Ist das Handy hingegen gleichzeitig mit WLAN und dem Mobilfunknetz verbunden, kann es AT-Alert-Meldungen empfangen. Wird die Mobilfunkverbindung vorübergehend unterbrochen und später wieder hergestellt, kann eine noch aktive Aussendung unter Umständen erst dann empfangen werden.
Wie stellt man also sicher, dass man AT-Alert empfängt?
Notfallwarnungen der höchsten Kategorie werden in jedem Fall übertragen, es gibt aber auch Abstufungen, etwa Gefahrenwarnungen, Gefahreninformationen, und andere, wichtige Meldungen von Behörden, die man im Untermenü der Einstellungen aktiv ausschalten kann. Das Forum Mobilkommunikation empfiehlt jedoch dringend, alle Warnmeldungen zuzulassen.
Wie werden die Warnungen am Smartphone angezeigt?
AT-Alert aktiviert den Bildschirm und einen eindringlichen Warnton, selbst wenn das Handy stumm geschaltet ist.
Muss man sich anmelden, um Warnungen zu erhalten?
Nein. Solange das Gerät eingeschaltet und nicht im Flugmodus ist, werden Warnungen automatisch empfangen, die Anzeige der Warnung ist aber von den persönlichen Einstellungen abhängig.
Muss bei Smartphones mit Prepaid-Guthaben die Karte aufgeladen sein?
Nein! Für den Empfang von AT-Alert-Meldungen ist kein Guthaben erforderlich.
Erreichen mich die Warnung auch ohne Mobilfunkempfang?
Das kommt darauf an, denn AT-Alert nutzt- so wie der Euro Notruf 112 - alle verfügbaren Netze. Das bedeutet, dass sobald auch nur irgendein Mobilfunknetz für wenige Sekunden vom Handy empfangen wird und die Gefahrenlage noch aufrecht ist, die Meldung angezeigt wird.
Erhält man Warnungen aus der Heimatregion, wenn man unterwegs ist?
Nein! AT-Alert warnt in direkt betroffenen Gebieten. Wer sich mit seinem Smartphone wo anders aufhält, erhält Warnungen aus dieser Region und nicht aus der Heimatregion.
Aus bislang ungeklärter Ursache prallte ein Motorrad mit Beiwagen Dienstagfrüh in Mariazell gegen eine Hauswand. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
Gegen 9:10 Uhr fuhr ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Lilienfeld (NÖ) mit seinem Motorrad mit Beiwagen durch das Ortsgebiet von Mariazell auf der Mariazeller Straße (B20) in Richtung Gußwerk. In einer langgezogenen Rechtskurve (Höhe Peter-Rosegger-Gasse) geriet er laut Zeugenaussage aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen eine Hauswand. Der 39-Jährige wurde von Ersthelfern und einem First Responder des Roten Kreuzes erstversorgt. Er wurde mit dem Verdacht auf schwere Kopfverletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 15 in ein Krankenhaus eingeliefert.
In der Nacht auf Samstag führte die Landesverkehrsabteilung (LVA) eine gezielte Schwerpunktaktion gegen die sogenannte „Roadrunner-Szene“ durch. Dabei stellten Polizisten zahlreiche Übertretungen fest und nahmen mehrere Führerscheine sowie ein Kennzeichen vorläufig ab.
Einsatzkräfte der LVA kontrollierten in der Nacht von Freitag auf Samstag im Raum Kapfenberg sowie in den Gemeinden Sankt Marein im Mürztal und Sankt Lorenzen im Mürztal verstärkt die Szene. Mehrere Polizeistreifen dabei im Einsatz. Im Zuge der Aktion hielten die Polizisten mehrere Fahrzeuge an und unterzogen diese sowie deren Lenker Kontrollen.
Führerscheinabnahmen nach Alkohol- und Temposünden
Die Polizisten führten insgesamt 35 Alkovortests sowie drei Alkomattests durch. Zwei Fahrzeuglenker wurden wegen Lenken unter Alkoholeinfluss angezeigt, ihnen nahmen die Polizisten den Führerschein vorläufig ab. Zudem nahmen die Beamte vier weiteren Lenkern wegen massiver Geschwindigkeitsübertretungen vorläufig die Lenkberechtigung ab.
Technische Mängel und Kennzeichenabnahme
Auch fahrzeugtechnische Überprüfungen standen im Fokus der Kontrollen. Bei einem umgebauten Fahrzeug stellten die Beamten derart schwere Mängel fest – darunter eine massive Lärmentwicklung durch das Entfernen der Abgasnachbehandlung –, dass sie das Kennzeichen an Ort und Stelle vorläufig abnahmen.
Die Polizei wird derartige Schwerpunktaktionen auch künftig konsequent fortführen, um die Verkehrssicherheit weiter zu steigern und die Bevölkerung vor ungebührlichem Lärm zu schützen.
Samstagnachmittag geriet ein 80-Jähriger bei Turnau in eine alpine Notlage und musste gerettet werden.
Gegen 16:30 Uhr wurden Kräfte der Alpinpolizei zu einer alpinen Notlage im Bereich Seeleiten alarmiert. Ein 80-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag hatte sich bei seiner Wanderung auf rund 1600 Meter Seehöhe verstiegen und konnte nicht mehr selbstständig absteigen.
Der in Not geratene Mann wurde unter Einsatz des Polizeihubschraubers „Libelle“ gerettet und unverletzt ins Tal geflogen.
Samstagnachmittag brach ein 46-jähriger Wanderer beim Abstieg von der Sonnschienalm plötzlich zusammen. Ersthelfer begannen sofort mit der Reanimation. Der Mann wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Hochsteiermark geflogen.
Kurz vor 13 Uhr unternahm ein 46-Jähriger aus dem Bezirk Voitsberg gemeinsam mit seiner Partnerin eine Wanderung in Richtung Sonnschienalm. Nachdem sich der Mann bereits beim Aufstieg unwohl gefühlt hatte, beschlossen die beiden, noch vor Erreichen der Alm umzukehren und wieder in Richtung Jassing abzusteigen. Im Bereich des sogenannten Wassersteins brach der 46-Jährige plötzlich zusammen und verlor das Bewusstsein. Seine Partnerin setzte daraufhin Hilferufe ab.
Ein weiterer Wanderer sowie ein Jäger, der sich in der Nähe befand, wurden darauf aufmerksam und eilten zu Hilfe. Gemeinsam begannen sie umgehend mit Reanimationsmaßnahmen.
Da am Vorfallsort kein Mobilfunkempfang bestand, musste eine Person weiter in Richtung Tal absteigen, um die Rettungskräfte verständigen zu können.
In weiterer Folge wurde der 46-Jährige von Einsatzkräften der Bergrettung Tragöß, der Feuerwehr Tragöß sowie vom Team des Rettungshubschraubers C17 medizinisch versorgt und stabilisiert. Anschließend brachten ihn die Einsatzkräfte ins Tal.
Der 46-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber C17 in das LKH Hochsteiermark geflogen, wo er intensivmedizinisch betreut wurde.
Bei einem Abbiegevorgang auf der L 518 in Zeltweg kollidierte Dienstagabend ein Pkw mit einem Moped. Die 16-jährige Mopedlenkerin erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Gegen 19.25 Uhr fuhr eine 40-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Leoben auf der L 518 von Knittelfeld kommend in Richtung Zeltweg. Im Ortsgebiet von Zeltweg wollte sie links in die Hauptstraße einbiegen. Dabei dürfte sie eine entgegenkommende Mopedlenkerin, 16 Jahre alt aus dem Bezirk Murtal, übersehen haben und es kam zum Frontalzusammenstoß.
Die Mopedlenkerin wurde über den PKW geschleudert und kam schwer verletzt auf der Straße zu liegen. Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde das Mädchen vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz, Kinderklinik geflogen. Der mit der Pkw-Lenkerin durchgeführte Alkomattest verlief negativ.
30 Jahre Aichfeldbus wurden am Judenburger Hauptplatz gefeiert – mit vielen Gästen, guter Stimmung, spannendem Live-Radio und einem kurzweiligen Festakt. Und entgegen allen Prognosen spielte auch das Wetter mit.
30 Jahre Aichfeldbus – drei Jahrzehnte, in denen der regionale Busverkehr im Aichfeld unzählige Menschen bewegt hat. Das Jubiläum wurde am 18. September am Judenburger Hauptplatz gebührend gefeiert.
Trotz der zunächst wenig erfreulichen Vorhersagen blieb der Regen aus und zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zum Jubiläum. Für gute Stimmung sorgte von Beginn an Radio Grün-Weiß, das zwei Stunden lang live vom Judenburger Hauptplatz sendete und das Jubiläum damit auch weit über Judenburg hinaus hörbar machte.
Beim anschließenden Festakt wurde auf 30 Jahre Aichfeldbus zurückgeblickt und gleichzeitig der Blick in die Zukunft gerichtet. Mit dabei waren Landesrätin Claudia Holzer, Landtagsabgeordneter Thomas Maier, Bürgermeister Volkart Kienzl, Vizebürgermeister Thorsten Wohleser, Stadtrat Florian Gruber sowie Bürgermeister Günter Reichhold, weiters Verkehrsverbund-Geschäftsführer Peter Gspaltl und Postbus-Verkehrsleiter Johannes Pranieß.
Ein Höhepunkt war die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Mobilität 2056“. Dabei wurden kreative Ideen und Visionen für die Mobilität der Zukunft im Aichfeld ausgezeichnet. Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, dass 30 Jahre Aichfeldbus nicht nur Anlass sind, auf eine erfolgreiche Geschichte zurückzublicken, sondern auch gemeinsam über die nächsten Jahrzehnte nachzudenken.
Die Preisträger:
Der Motorrad Grand Prix von Österreich am Red Bull Ring in Spielberg ging am Sonntagnachmittag ohne größere Zwischenfälle zu Ende. Behörde und Polizei ziehen eine erste vorläufige Bilanz.
Dank eines umfangreichen Verkehrskonzeptes verlief sowohl die An- als auch die Abreise der zehntausenden Besucherinnen und Besucher weitgehend ruhig und ohne größere Vorkommnisse. Auch während der Spitzenzeiten kam es lediglich zu kurzen Verzögerungen im unmittelbaren Nahbereich des Veranstaltungsgeländes. Hauptmann Edwin Aigner, Kommandant des polizeilichen Einsatzstabes, zeigt sich mit dem Verlauf der Großveranstaltung zufrieden: „Unser Ziel war es auch heuer, an diesem Rennwochenende die Sicherheit der motorsportbegeisterten Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Ich bin froh, dass uns dies wieder gelungen ist und die Veranstaltung ohne größere sicherheitspolizeiliche Vorkommnisse zu Ende gegangen ist.“
Prävention und Dialog
Bereits im Vorfeld der Großveranstaltung wurde seitens der Behörde und der Polizei auf die Bedeutung von Rücksichtnahme und einem friedlichen Miteinander hingewiesen. Während des gesamten Rennwochenendes suchten die Einsatzkräfte aktiv das Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern, insbesondere auf den Campingplätzen. Dabei wurde auch auf die Anliegen und Bedürfnisse der Anrainerinnen und Anrainer aufmerksam gemacht.
Die intensive Präventions- und Dialogarbeit stieß bei den meisten Gästen auf Verständnis. Dadurch konnten Konflikte frühzeitig angesprochen und vielfach bereits im Vorfeld verhindert werden. Lediglich zwei Mal kam es offenbar aufgrund überhöhten Alkoholkonsums und des daraus resultierenden Verhaltens zu Festnahmen. Eine Person wurde bei illegalem Ticketverkauf betreten und vorläufig festgenommen. Die betreffenden Personen werden angezeigt.
Im An- und Abreiseverkehr sowie auf den Campingflächen kam es zu vereinzelten Beanstandungen und Strafen aufgrund von Verwaltungsübertretungen. Auch Jugendschutzkontrollen wurden durchgeführt. Insgesamt wurden rund 100 Verwaltungsanzeigen erstattet und ca. 120 Organmandate eingehoben.
Drohnen
Ein besonderer Schwerpunkt lag auch heuer auf der Verhinderung des unerlaubten Einsatzes von privaten Drohnen im Umfeld der Veranstaltung. Im Bereich des Red Bull Rings und vor allem aufgrund der Nähe zum Militärflughafen Zeltweg ist ein Drohnenflugverbot verordnet. Insgesamt wurden während des Rennwochenendes sieben private Drohnen lokalisiert, wobei auch zwei Drohnenpiloten ausgeforscht werden konnten. Diese werden angezeigt und es droht eine Strafe von mehreren tausend Euro.
Behörde
„Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte ist jedes Jahr aufs Neue ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Ich bedanke mich bei allen, die mit ihrem Einsatz und ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass dieses internationale Großereignis sicher und reibungslos über die Bühne gehen konnte. In Summe blicken wir auf ein verhältnismäßig ruhiges Rennwochenende zurück. Gemeinsam ist es uns gelungen, für die Besucherinnen und Besucher aber auch für die Anrainerinnen und Anrainer einen sicheren Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten“, zieht die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Dr. Nina Pölzl, eine positive Bilanz.
Feuerwehr und Rotes Kreuz
Das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen hat auch bei der MotoGP 2026 bestens funktioniert. Durch die enge Zusammenarbeit und die professionelle Vorbereitung konnte das gesamte Rennwochenende ohne größere Vorkommnisse bewältigt werden.Insgesamt waren die Einsatzkräfte während des Rennwochenendes bei rund 150 Versorgungen im Einsatz, wobei auch 15 Personen zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen hat auch heuer wieder hervorragend funktioniert“, so Bernd Peer, Bezirksrettungskommandant.
Pedro Acosta gewinnt KTM-Heim-GP am Red Bull Ring. Aprilia-Werksduo auf dem Podest und Marc Marquez wird Fünfter. Erneuter Zuschauerrückgang in Spielberg
Für KTM war es der erste Heim- MotoGP-Erfolg seit 2021 durch Brad Binder. Der Südafrikaner kam als sechster ins Ziel.
„Momentan fehlen mir wirklich die Worte, weil wir wirklich sehr lange auf diesen Moment gewartet haben. Wir wussten, es ist möglich, aber du musst es auch zu Ende bringen. Nach dem, was wir gestern erlebt haben, waren das echt harte 28 Runden“, erklärte KTM-Motorsportchef Pit Beirer.
Am Start hatte Martin seine Spitzenposition verteidigt. Acosta, der am Samstag mit dem Sieg vor Augen ausgeschieden war, fiel vom dritten auf den fünften Platz zurück. Bereits in der vierten Runde lag der Spanier aber hinter dem führenden Martin. In Runde neun übernahm Acosta die Führung von Martin und ließ sich seinen ersten MotoGP-Triumph nicht mehr nehmen.
Auch der geschlagene Martin freute sich mit Acosta, der vor seinem Premierensieg insgesamt 15-mal auf dem Podest gestanden war. „Gratulation an Pedro, er hat die letzten Jahre für diesen Sieg gekämpft. Ich habe ein super Rennen gehabt. Mein Hinterreifen war kaputt, ich konnte Pedro nicht mehr einfangen“, erklärte der Spanier.
Grand Prix von Österreich in Spielberg:
MotoGP (28 Runden = 121,744 km):
1.Pedro Acosta ESP KTM 42:16,996
2.Jorge Martin ESP Aprilia + 1,017
3.Marco Bezzecchi ITA Aprilia 1,209
4.Ai Ogura JPN Aprilia 2,139
5.Marc Marquez ESP Ducati 07,339
6.Brad Binder RSA KTM 8,720
7.Fermin Aldeguer ESP Ducati 9,365
8.Francesco Bagnaia ITA Ducati 9,686
9.Fabio di Giannantonio ITA Ducati 14,869
10.Johann Zarco FRA Honda 16,266
Erneuter Zuschauerrückgang in Spielberg
Der Österreich-GP 2026 hat am ganzen Wochenende insgesamt nur 101.500 Zuschauer an den Red Bull Ring gelockt. Damit liegt Spielberg weiterhin unter den früheren Besucherzahlen: 2025 wurden insgesamt 117.560 Zuschauer gezählt, 2024 waren es sogar 150.187.
Beim Abladen eines Containers in Traboch Freitagfrüh geriet ein Lkw ins Rutschen und prallte gegen eine Schallschutzwand der ÖBB. Verletzt wurde niemand. Eins von zwei Streckengleisen musste gesperrt werden.
Gegen 6:00 Uhr wollte ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Lkw bei einem Bauhof einen Container abladen. Um rückwärts zum Abstellplatz zu gelangen, musste er eigenen Angaben zufolge mehrmals reversieren und gelangte dabei auf eine Wiese. In der Folge geriet der Lkw bei der abschüssigen Wiese ins Rutschen und prallte gegen eine Schallschutzwand der ÖBB. Diese wurde aus der Verankerung gerissen und stürzte neben die Gleise. Eine zweite Schallschutzwand wurde beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Der Zugverkehr musste vorerst eingestellt werden. Das umgestürzte Modul konnte mittels Geräte des Bauhofes zur Seite gezogen werden.
Ein Streckengleis konnte nach kurzer Zeit wieder frei gegeben werden. Das zweite Streckengleis bleibt vorerst gesperrt. Ein Techniker der ÖBB wird das noch stehende, aber beschädigte Modul der Schallschutzwand begutachten und weitere Maßnahmen treffen.
Bei einem Arbeitsunfall Mittwochabend in Thalheim wurde ein 21-Jähriger schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 21:40 Uhr in einem Säge- und Hobelwerk. Dabei wollten zwei Arbeiter einen Probelauf einer Holzsägeanlage durchführen. Im Zuge dessen verkeilte sich Holzlatten im Bereich der Förderanlage. Der 21-Jährige aus dem Bezirk Murtal, einer der beiden Arbeiter, wollte den Holzlatten wieder auf die Förderanlage legen. Er geriet dabei aber mit seiner Kleidung in ein rotierendes Zahnrad und wurde dort eingeklemmt. Ein Arbeitskollege hörte die Schreie, schaltete die Anlage sofort aus und verständigte in weiterer Folge die Rettung. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verunfallte in das LKH Judenburg eingeliefert.
Im Zuge der Erhebungen wurde das Arbeitsinspektorat Leoben hinzugezogen. Der Arbeitsinspektor stellte vor Ort fest, dass der 21-Jährige die Sicherheitsvorkehrungen der Anlage umgangen hatte, sodass es zum Unfall kommen konnte. Ein Fremdverschulden kann dem derzeitigen Erhebungsstand nach ausgeschlossen werden.
Eine 68-jährige Bergsteigerin stürzte Dienstagnachmittag bei einer Wanderung im Hochschwabgebiet tödlich ab.
Die 68-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung reiste am Vormittag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Seewiesen an. Von dort stieg sie über markierte Wanderwege alleine in Richtung Voisthalerhütte auf. Nachdem sich die Frau bis in die Nachmittagsstunden nicht wie gewohnt bei ihrem Ehemann gemeldet hatte, erstattete dieser gegen 17:00 Uhr die Anzeige bei der Polizei.
Die Alpinpolizei Hochsteiermark leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Mittels Mobiltelefon-Standortbestimmung sowie den Angaben des Ehemannes konnte das Suchgebiet gezielt eingegrenzt werden. Im Zuge eines Suchfluges mit dem Polizeihubschrauber sichtete die Besatzung die Abgängige in einer steilen Felsrinne. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Frau vermutlich vom markierten Weg abgekommen und in der Folge etwa 150 Meter über steiles, felsiges Gelände abgestürzt war.
Zwei Polizeibergführer führten die Erhebungen an der Unfallstelle sowie die spätere Seilbergung mit dem Hubschrauber durch. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.
Ein 35-jähriger Pilot eines elektrischen Paramotors musste Dienstagnachmittag in Schaldorf eine Notlandung durchführen und kollidierte dabei mit einem geparkten Auto.
Gegen 17:20 Uhr beabsichtigte der 35-Jährige laut Augenzeugen, eine Siedlung im Ortsteil Schaldorf zu überfliegen. In einer Höhe von etwa 15 Metern fiel der Motor seines Rucksack-Paramotors aus und ließ sich offenbar nicht wieder starten. Der Pilot leitete daraufhin eine Notlandung auf einer Wiese neben einem Wohnhaus ein. Dabei kollidierte er mit einem dort abgestellten PKW.
Der 35-Jährige dürfte sich vermutlich eine schwere Beinverletzung zugezogen haben. Nach der Erstversorgung vor Ort flog der Rettungshubschrauber den Mann in das Landeskrankenhaus Leoben. Bei einer ersten kurzen Befragung durch die Polizei gab der verunfallte Pilot an, für den Landeanflug zu hoch gewesen und deshalb gegen den PKW geprallt zu sein. Am PKW entstand Sachschaden
Ein 84-jähriger Landwirt erlitt Dienstagnachmittag in Zeutschach eine schwere Handverletzung, als sich ein gespannter Weidedraht an einem vorbeifahrenden Auto verfing.
Gegen 16:15 Uhr beabsichtigte der 84-jährige Altbauer, Rinder über die L 525 zu treiben. Zu diesem Zweck spannte er eine Litze des Weidezauns über die Landesstraße. Als sich ein 30-jähriger Autofahrer der Stelle näherte, legte der Landwirt den Draht auf die Fahrbahn und deutete dem Lenker per Handzeichen, weiterzufahren.
Als der 30-Jährige die Stelle langsam passierte, machte der 84-Jährige eine Körperdrehung und hielt dabei den Weidedraht weiterhin in der Hand. Durch die Drehung spannte sich der Draht erneut und wurde von der Fahrzeugfront erfasst. Dabei zog sich der Landwirt eine schwere Verletzung an der Hand zu. Nach der Erstversorgung flog der Rettungshubschrauber den Mann in das UKH Klagenfurt.
Ein 21-jähriger Motorradlenker erlitt Dienstagmittag schwere Verletzungen, nachdem er in Möderbrugg auf ein stehendes Auto aufgefahren war.
Gegen 12:35 Uhr war ein 73-jähriger Autofahrer auf der B 114 von Pöls kommend in Fahrtrichtung Hohentauern unterwegs. Im Ortsgebiet von Möderbrugg beabsichtigte der Mann, nach links einzubiegen. Er verlangsamte seine Fahrt, setzte den Blinker und verkehrsbedingt hielt er an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Zur selben Zeit fuhr ein 21-Jähriger mit seinem Motorrad ebenfalls auf der B 114 in Richtung Hohentauern. Er übersah das anhaltende Fahrzeug und prallte gegen das Heck des PKW.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 21-Jährige über das Auto geschleudert und kam auf der Motorhaube zum Liegen. Er konnte selbstständig vom Fahrzeug absteigen und wurde bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte von Passanten erstversorgt. Nach der Erstversorgung vor Ort lieferte das Rettungsteam den Mann mit schweren Verletzungen in das LKH Judenburg ein. Der 73-jährige Autolenker blieb unverletzt.
Die Feuerwehren Perchau, Scheifling und Neumarkt wurden am Dienstag zu einem Verkehrsunfall mit vermeintlich eingeklemmter Person alarmiert.
Die Personen konnten ohne den Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte aus den Fahrzeugen befreit werden und das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung. Die Fahrzeuge werden von einem Abschleppunternehmen geborgen.
Die B317 war während der Arbeiten für den Verkehr gesperrt.
Dem derzeitigen polizeilichen Erhebungsstand nach dürfte eine schlecht entsorgte Zigarette Samstagnachmittag den Brand eines Einfamilienhauses verursacht haben. Verletzt wurde niemand, die Höhe des beträchtlichen Sachschadens steht noch nicht fest.
Das Feuer dürfte gegen 13:30 Uhr im Außenbereich des Hauses im Ortsteil Dietersdorf ausgebrochen sein. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, der Brand wurde von einem Nachbarn entdeckt. Im Einsatz standen 72 Kräfte von sechs Feuerwehren aus dem Bezirk Murtal, welche um 15:10 Uhr den Brand löschen und somit „Brand aus“ geben konnten. Am Sonntag führte das Landeskriminalamt Steiermark gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung die Brandursachenermittlung durch. Dabei wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit als Brandursache der unsachgemäße Umgang mit Rauchwaren ermittelt. Weitere Erhebungen sind notwendig.
Eine 19-Jährige wurde Sonntagabend in Obdach von einer Kuh getreten. Die 19-Jährige wurde mit dem Verdacht auf eine schwere Bauchverletzung in das LKH Judenburg eingeliefert.
Die 19-jährige Einheimische brachte gegen 18:00 Uhr mit ihrem Vater eine Kuhherde auf eine Weide. Dabei ging der Vater vor der Herde, die 19-Jährige ging hinter der letzten Kuh nach. Dabei dürfte die letzte Kuh ausgetreten haben. Die Erstversorgung erfolgte durch das ÖRK und eine Notärztin.
In der Nacht auf Sonntag hat sich auf der Ennstalbundesstraße bei Pruggern ein schwerer Unfall ereignet. Vier Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, eine Frau wurde im Auto eingeklemmt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Feuerwehren Pruggern, Gröbming und Stein/Enns zu einem schweren Unfall auf die B 320, Ennstalbundesstraße alarmiert.
Ein Mann war mit seinem Pickup von Schladming Richtung Gröbming unterwegs, als er laut Polizei bei Pruggern plötzlich auf die andere Fahrbahnseite geraten ist. Dort war gerade ein bosnisches Ehepaar in seinem Pkw samt Anhänger von Gröbming Richtung Schladming unterwegs. Es kam zu einer frontalen Kollision.
Dabei wurde das Ehepaar schwer verletzt. Die eingeklemmte Frau musste von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Die Insassen des Unfallfahrzeugs wurden leicht verletzt. Alle vier Personen wurden ins DKH Schladming gebracht.
Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden. Bis 3.35 Uhr bestand eine Straßensperre. Drei Feuerwehren, ein Notarzt, drei Rettungsfahrzeuge und drei Polizeistreifen waren vor Ort.
Samstagabend kam es auf der L 539 zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht und eine weitere Person schwer verletzt wurden.
Eine 18-Jährige aus dem Bezirk Murtal war mit ihrem Pkw auf der L 539 von St. Wolfgang kommend in Richtung Obdach unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich ein Mitfahrer und eine Beifahrerin – jeweils 18 Jahre alt. Gegen 18:45 Uhr kam die Lenkerin mit ihrem Fahrzeug in einer starken Rechtskurve von der Fahrbahn ab und geriet auf eine stark abfallende Wiese, wo sich der Pkw schließlich überschlug. Bei diesem Unfall wurden die Lenkerin und der Mitfahrer leicht, die Beifahrerin schwer verletzt. Die Lenkerin und die Beifahrerin wurden in das LKH Judenburg gebracht, der Mitfahrer wurde ins LKH Leoben eingeliefert.
Eine dichte Rauchsäule ragte Samstagmittag über Fohnsdorf. Ein Einfamilienhaus, unweit des Freibades Fohnsdorf, stand in Vollbrand. Sieben Feuerwehren, die Polizei und der Rettungsdienst standen im Einsatz
Personen befanden sich nicht mehr im Haus, jedoch war der Familienhund abgängig. Mit mehreren Löschleitungen bekämpften die alarmierten Feuerwehren das Feuer und schützten, mit Erfolg, angrenzende Häuser. Mit Hilfe der Drehleiter Judenburg konnte das Dachgeschoss gezielt abgelöscht werden. Bei den Nachlöscharbeiten fand der Atemschutztrupp schließlich den Hund der Familie – lebend! Überglücklich konnte der Besitzer den Hund von der Feuerwehr entgegennehmen. Die Wasserversorgung stellten zwei naheliegenden Hydranten sicher. Der Atemschutzstützpunkt Stahl-Judenburg füllte leer geatmete Atemschutzflaschen auf.
Gegen 15:30 Uhr beendeten die ersten Feuerwehren den Einsatz. Um 18 Uhr rückte schließlich die Fohnsdorfer Feuerwehr wieder ein. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Die Freiwillige Feuerwehren Fohnsdorf, Hetzendorf, Rattenberg, Zeltweg, Rothenthurm und die Betriebsfeuerwehr Stahl Judenburg standen mit 18 Fahrzeugen und 75 Florianis, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Fohnsdorfer Feuerwehrkommandant Leo Temnitzer inne. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Die Freiwillige Feuerwehr Obdach wurde am Donnerstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf der B78 am Obdacher Sattel alarmiert.
Aus bisher unbekannter Ursache verlor der Lenker eines Pkw die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam anschließend auf dem Dach zum Stillstand. Der Lenker wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr Obdach übernahm die Absicherung der Unfallstelle, die Erstversorgung des Verletzten, die Verkehrsregelung sowie die Reinigung der Fahrbahn. Zudem unterstützten die Einsatzkräfte das Abschlepp- und Bergeunternehmen bei der Bergung des Unfallfahrzeugs.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die B78 kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Kindberg. Betrüger täuschten eine 83-Jährige tagelang am Telefon und erbeuteten schließlich bei einem persönlichen Besuch Schmuck sowie Goldmünzen. Die steirische Polizei warnt mit einer Video-Kampagne vor derartigen Schockanrufen.
Bereits am 2. September 2026 kontaktierte ein bislang unbekannter Täter die Seniorin mit einem sogenannten Schockanruf. Der Anrufer gab sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts aus und spielte der Frau vor, dass im Rahmen einer angeblichen Amtshandlung eine Liste potenzieller Einbruchsopfer sichergestellt worden sei. Auf dieser Liste würde sich auch ihr Name und ihre Adresse befinden. In den darauffolgenden Tagen kam es zu wiederholten Telefonaten, bei denen die Täterschaft versuchte, die 83-Jährige zu einer Geldüberweisung zu verleiten. Die Pensionistin weigerte sich jedoch standhaft, eine Überweisung durchzuführen.
Angeblicher Polizist erschien an der Wohnadresse
Nach weiteren Telefonaten, suchte schließlich ein angeblicher Polizist am 4. September 2026 die 83-Jährige an ihrer Wohnadresse auf, um vorgeblich „nach dem Rechten zu sehen“. Im Zuge dieses Besuchs nahm der Tatverdächtige Schmuck sowie Goldmünzen in derzeit noch nicht genau bekannter Höhe an sich und verließ das Haus. Kontaktaufnahmeversuche der Frau an den Folgetagen mit den vermeintlichen Polizisten schlugen fehl, weshalb die 83-Jährige schließlich die Anzeige bei der echten Polizei erstattete.
Präventionskampagne und Appell
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, vor allem ältere Angehörige und Bekannte aktiv auf diese Betrugsmaschen aufmerksam zu machen, um sie präventiv vor Schockanrufen zu schützen und kriminelle Handlungen dieser Art zu unterbinden.
Mit einer eigens konzipierten Kurzvideo-Kampagne warnt die steirische Polizei derzeit auf ihren Social-Media-Kanälen intensiv vor derartigen Betrugsmaschen – darunter auch mit einem spezifischen Präventionsvideo zum Thema Schockanrufe: Schockanrufe - Sabri Yorgun
Zur Donnerstag Mittagszeit wurden die Feuerwehren St. Stefan ob Leoben, Kaisersberg und St. Michael zu einem Verkehrsunfall auf die S36 in Fahrtrichtung Klagenfurt alarmiert.
Kurz nach dem Autobahnknoten St. Michael, in Fahrtrichtung St. Stefan, kam es während eines heftigen Starkregenereignisses zu einem Unfall. Ein Pkw geriet von der Fahrbahn ab und touchierte dabei die Leitplanke.
Die Aufgabe der Feuerwehren bestand zunächst darin, die Unfallstelle abzusichern und eine sichere Arbeitsumgebung für die nachrückenden Einsatzkräfte zu schaffen. Aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse und des Verkehrsaufkommens war dabei besondere Vorsicht geboten.
An der Unfallstelle wurde ein doppelter Brandschutz aufgebaut. Im weiteren Einsatzverlauf unterstützten wir beim Verladen des verunfallten Pkw.
Donnerstagnachmittag kam es auf der B317 bei Neumarkt zu einem Verkehrsunfall bei dem vier Personen verletzt wurden. Die B317 war vorübergehend gesperrt.
Kurz vor 14 Uhr fuhr eine sechsköpfige Reisegruppe aus Litauen mit einem Kleinbus auf der B317 der Friesacher Straße, als der 25-jährige Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und gegen eine Steinmauer prallte und der Kleinbus in weiterer Folge auf die Seite kippte. Laut Angaben des Lenkers kam das Fahrzeug aufgrund der regennassen Fahrbahn ins Rutschen. Der Lenker und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die vier weiteren Insassen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Krankenhäuser Klagenfurt und Judenburg verbracht. Gegen 15:30 Uhr wurde die B317 wieder für den Verkehr freigegeben. Der Lenker war nicht alkoholisiert.
Die Feuerwehren Perchau am Sattel, Scheifling und Neumarkt standen gemeinsam mit dem Roten Kreuz und einem Notarzthubschrauber im Einsatz.
Ein falscher Pilot, ein angeblicher Militärarzt und vermeintliche Finanzexperten: Unterschiedliche Geschichten haben allein in vier jüngst bekannt gewordenen Betrugsfällen einen Gesamtschaden von fast einer halben Million Euro verursacht. Die Polizei warnt vor professionell aufgebauten Betrugsmaschen und zeigt, welche Warnsignale Betroffene erkennen sollten.
Erst am vergangenen Wochenende sorgte ein sogenannter „Love Scam“-Fall mit einem falschen Piloten für Aufsehen, bei dem eine 50-Jährige um rund 77.000 Euro betrogen wurde. Auch aktuelle Fälle von drei weiteren Steirerinnen zeigen, wie unterschiedlich die Geschichten der Betrüger sein können. Das betrügerische Prinzip dahinter bleibt jedoch meist gleich: Über soziale Medien oder Online-Plattformen knüpfen die Täter Kontakt, bauen Vertrauen auf und bringen ihre Opfer zu immer weiteren Zahlungen. Schicksalshafte Geschichten, professionelle Internetauftritte oder sogar Gewinnversprechen mit tatsächlichen Geldauszahlungen sorgen dabei zusätzlich für Glaubwürdigkeit.
Über Social Media zum Anlagebetrug
So stieß beispielsweise Ende Juli eine 27-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld über Instagram auf eine Werbung für vermeintliche Investments. Der weitere Kontakt erfolgte über WhatsApp sowie über professionell wirkende Gruppenchats auf Telegram. Im Glauben an entsprechende Kapitalerträge und kleinere Verdienstmöglichkeiten, wie beispielsweise das Liken von Beiträgen auf Social Media, überwies die Frau in den folgenden Wochen insgesamt mehr als 6.000 Euro auf verschiedene Konten im In- und Ausland. Dabei wurde ihr sogar ein „Bonus“ in Höhe von 238 Euro ausbezahlt, um zusätzliches Vertrauen zu schaffen. Erst als sie nicht mehr auf ihr vermeintlich investiertes Geld zugreifen konnte, wandte sich die Oststeirerin an die Polizei.
In Knittelfeld wurde ein 51-Jähriger mit dem selben Anlagebetrug um knapp 4.000 Euro geschädigt, wobei hier die Filialleiterin der Steiermärkischen Sparkasse Judenburg auf die unerklärlichen Kontobewegungen aufmerksam wurde und diese sofort gestoppt hat und so einen noch größeren Schaden vermeiden konnte.
173.000 Euro für falsche Investments
Deutlich höher fiel der Schaden bei einer 74-jährigen Grazerin aus. Sie war bereits im Juni über eine Werbung auf YouTube auf einen angeblichen Finanzexperten aus Deutschland aufmerksam geworden. In weiterer Folge brachte ein vermeintlicher Investmentbanker die Frau zu insgesamt zehn Überweisungen auf Konten in unterschiedlichen Ländern. Auch Transfers über Krypto-Wallets wurden getätigt. Auf einer vermeintlichen Investmentseite konnte die Frau ihre angeblichen Geldanlagen verfolgen. Eine tatsächliche Bonuszahlung von 1.000 Euro sorgte zusätzlich für Vertrauen. Insgesamt verlor die 74-Jährige mehr als 173.000 Euro. Erst als der Kontakt zum vermeintlichen Finanzexperten abbrach, erkannte die Frau den Betrug und erstattete Anzeige.
237.000 Euro für angeblichen „Militärarzt“
In einem weiteren Fall lernte eine 65-jährige Grazerin über Facebook einen Mann kennen, der sich als Militärarzt im Jemen ausgab. Der Kontakt kam über eine Freundschaftsanfrage zustande und wurde später über Messenger und WhatsApp fortgesetzt. Der Mann gab an, nach Österreich zurückkehren zu wollen und dafür finanzielle Unterstützung zu benötigen. Auch für die medizinische Behandlung seines angeblich kranken Sohnes wurde Geld verlangt. Über mehrere Monate verschickte die Frau in vier Postsendungen insgesamt 237.000 Euro Bargeld an unterschiedliche Adressen in Wien und Italien. Als angeblich im Namen der UNO ein weiterer Geldbetrag für die Ausreise des Mannes gefordert wurde, wurde die 65-Jährige misstrauisch und erstattete Anzeige.
Internetbetrug: Keine Frage des Alters
Die aktuellen Fälle zeigen, dass Betrugsmaschen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen treffen können. Die aktuell betroffenen Frauen sind zwischen 27 und 74 Jahre alt. Gleichzeitig verdeutlicht ein Blick auf die kriminalpolizeiliche Anzeigenstatistik die Dimension dieses Deliktsfeldes: Wurden in der Steiermark 2016 noch 1.045 Fälle von Internetbetrug angezeigt, waren es 2025 bereits 4.332. Damit hat sich die Zahl der Anzeigen innerhalb von zehn Jahren mehr als vervierfacht. Allein gegenüber 2024 stieg sie um 5,6 Prozent. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 31,9 Prozent.
Warnsignale erkennen: So schützen Sie sich vor Betrug
Die Polizei rät, vermeintliche Geldanlagen und Online-Bekanntschaften kritisch zu prüfen und sich weder von professionellen Internetauftritten noch von hohen Gewinnversprechen oder persönlichen Geschichten unter Druck setzen zu lassen. Auch kleinere Auszahlungen sind kein Beweis für die Seriosität einer Geldanlage. Überweisen oder versenden Sie kein Geld an Personen, deren Identität Sie nicht zweifelsfrei überprüfen können und geben Sie keinesfalls Bank- oder Zugangsdaten weiter. Bei Zweifeln sollten Sie vor einer Zahlung mit Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen sprechen. Wer bereits Geld überwiesen oder persönliche Daten weitergegeben hat, sollte den Kontakt abbrechen, Beweise wie Chatverläufe, E-Mails und Screenshots sichern, gegebenenfalls Zugangsdaten ändern und rasch Anzeige bei einer Polizeiinspektion erstatten.
Weitere Infos, Hintergründe und Präventionstipps zu diesen Themen finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamts:
Montagabend kam es zu einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und zwei entgegenkommenden Pkw. Mit schweren Verletzungen wurde der Motorradlenker in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 18:25 Uhr war ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Motorrad auf der B 115 Eisenbundesstraße in Fahrtrichtung Hieflau unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam es auf Höhe Straßenkilometer 112,40 zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden nach links abbiegenden Pkw, gelenkt von einem 60-jährigen Deutschen. Danach kollidierte der Motorradlenker mit einem hinter dem 60-Jährigen nachfahrenden Pkw, gelenkt von einem 36-Jährigen aus dem Bezirk Liezen. Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C 17 ins LKH Graz geflogen.
Die insgesamt fünf Insassen der beiden involvierten Pkw wurden vom Roten Kreuz versorgt und zur medizinischen Abklärung ins LKH Leoben, eingeliefert.
Im Einsatz standen die Polizei, das Rote Kreuz, der Notarzthubschrauber sowie die Feuerwehr Eisenerz. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.
Montagnacht kam es auf der B75 zu einer Kollision mit einem Hirsch. Eine Pkw-Lenkerin wurde dabei unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 22:33 Uhr kollidierte eine 37-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Murau auf der B75 bei Straßenkilometer 2,700 mit einem Hirsch. Ersten Erhebungen zufolge war die Frau auf der B75 unterwegs, als plötzlich ein Hirsch auf die Fahrbahn gelaufen sein dürfte. Die 37-Jährige konnte eine Kollision nicht mehr verhindern.
Durch die Wucht des Anpralls wurde der Hirsch auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierte dort mit dem Pkw einer 21-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Die 37-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Österreichischen Roten Kreuz in das Krankenhaus Friesach gebracht. Der 21-Jährige dürfte unverletzt geblieben sein.
Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Fahrzeugbergung war die B75 für kurze Zeit für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen brach Samstagnachmittag ein Großbrand aus. Zwei Gebäude sowie mehrere Fahrzeuge gerieten in Brand. Menschen und Tiere wurden nach bisherigem Kenntnisstand nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
Gegen 16:30 Uhr wurden Einsatzkräfte zu dem landwirtschaftlichen Betrieb mit angrenzenden Wirtschaftsgebäuden in Oberdorf gerufen. Beim Eintreffen der Polizei standen ein Wirtschaftsgebäude sowie ein weiteres Gebäude des Hofes bereits in Flammen. Das Feuer hatte sich rasch ausgebreitet. Auch zwei Fahrzeuge, ein Anhänger und ein Dieseltank auf dem Anwesen waren vom Brand betroffen.
Feuerwehren im Großeinsatz
Rund 90 Einsatzkräfte mehrerer umliegender Feuerwehren bekämpften den Großbrand mit insgesamt 22 Fahrzeugen. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz. Das Rote Kreuz war vorsorglich mit zwölf Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Trotz des Ausmaßes des Brandes wurden nach bisherigem Kenntnisstand weder Menschen noch Tiere verletzt. Auch mehrere Polizeistreifen aus dem Bezirk Leoben standen für die Erstmaßnahmen im Einsatz.
Brandursache unklar
Ein Brandermittler des Stadt- und Bezirkspolizeikommandos Leoben nahm noch am Samstagabend erste Erhebungen am Brandort vor. Die Ursache des Feuers konnte vorerst nicht geklärt werden. Weitere Ermittlungen mit Unterstützung durch Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark sollen am Sonntag erfolgen.
Ein angeblicher Pilot brachte eine 50-Jährige über mehrere Monate hinweg dazu, ihm finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 77.000 Euro zukommen zu lassen. Der versprochene Besuch in Österreich blieb ebenso aus wie die Rückzahlung des Geldes. Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor sogenanntem „Love Scam“.
Begonnen hatte der Kontakt bereits im März 2026 mit einer Freundschaftsanfrage auf Facebook. Der bislang unbekannte Täter gab sich als deutsch-amerikanischer Berufspilot aus, der in den USA lebe. Zunächst kommunizierten die beiden über Facebook-Messenger, später über WhatsApp. Dabei entdeckten sie vermeintlich viele Gemeinsamkeiten und der Mann baute über Wochen hinweg zunehmend Vertrauen zur 50-Jährigen auf.
Angeblicher Umzug nach Österreich
Ende April kündigte der vermeintliche Pilot an, zur 50-Jährigen nach Österreich ziehen zu wollen. Vorab sollte ein Paket mit persönlichen Arbeitsunterlagen nach Österreich geschickt werden. Für die angebliche Zustellung und den Zoll wurden jedoch Zahlungen fällig, die der Mann aus unterschiedlichen Gründen nicht selbst leisten könne. Im Vertrauen darauf, das Geld zurückzubekommen, tätigte die Frau mehrere Überweisungen. Selbst als ihre Bank sie auf auffällige Zahlungen und einen möglichen Betrug aufmerksam machte, gelang es dem Täter, den Druck weiter zu erhöhen. Dabei wurde der Frau unter anderem mit einer Festnahme wegen des Verdachts der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gedroht. Daraufhin kaufte sie auch Apple-Geschenkkarten und übermittelte die Gutscheincodes an den Täter.
Am Flughafen Verdacht geschöpft
Im August kündigte der angebliche Pilot schließlich seine Ankunft in Österreich für Anfang September an. Die 50-Jährige fuhr zum Flughafen nach Wien, um ihn abzuholen. Doch der Mann erschien nicht. Stattdessen erhielt sie eine angeblich vom Bundeskriminalamt stammende Nachricht, wonach der Pilot festgenommen worden sei und für seine Freilassung eine Kaution bezahlt werden müsse. Dies machte die Frau misstrauisch, woraufhin sie sich einer Bekannten anvertraute. Sie erkannte den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei. Insgesamt entstand ihr ein finanzieller Schaden von rund 77.000 Euro.
Was ist „Love Scam“?
Beim sogenannten „Love Scam“, auch Liebesbetrug genannt, bauen Kriminelle über das Internet bzw. Social-Media-Plattformen gezielt eine emotionale Beziehung zu ihren Opfern auf. Sie schaffen über Wochen oder Monate Vertrauen und nutzen Gefühle gezielt aus. Häufig geben sich Täter gegenüber Frauen etwa als Ärzte, Piloten, Soldaten oder Mitarbeiter auf Bohrinseln im Ausland aus. Doch auch Männer können Opfer werden. Ihnen gegenüber treten Betrüger beispielsweise als vermeintlich junge, attraktive Frauen auf, die im Ausland leben oder arbeiten. Früher oder später folgen meist Geldforderungen für angebliche Reisen, Notfälle oder andere Schwierigkeiten.
Warnsignale erkennen
Wer auf eine solche Masche hereingefallen ist, muss sich nicht schämen. Die Täter gehen äußerst geschickt vor und nutzen Vertrauen und Gefühle gezielt aus. Vorsicht ist insbesondere geboten, wenn persönliche Treffen immer wieder scheitern, plötzlich Geld verlangt oder mit negativen Konsequenzen gedroht wird. Überweisen Sie kein Geld und übermitteln Sie keine Gutscheincodes oder Ausweisdokumente an Personen, deren Identität Sie nicht zweifelsfrei überprüfen können. Nehmen Sie Warnungen Ihrer Bank, von Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen ernst. Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte keine weiteren Zahlungen leisten, den Kontakt abbrechen, Chats und Zahlungsbelege sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Weitere Informationen und Präventionstipps zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamtes >> Love Scam
Eine Gartenhütte geriet Samstagfrüh in Brand. Das Feuer beschädigte auch eine benachbarte Hütte sowie die umliegende Vegetation. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
Gegen 4:45 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Gartenhüttenbrand im Bereich der Walpurgisstraße in Liesingtal gerufen. Beim Eintreffen der Einstakräfte stand die betroffene Hütte bereits in Vollbrand. Die Feuerwehren St. Michael und St. Stefan ob Leoben waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. In der brennenden sowie in den umliegenden Hütten befanden sich keine Personen. Nach rund einer Stunde konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Gartenhütte wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Zudem wurden eine unmittelbar angrenzende Hütte sowie Sträucher und Bäume beschädigt. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere tausend Euro betragen. Ein Brandermittler des Stadt- und Bezirkspolizeikommandos Leoben nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Diese dauern derzeit noch an.
Ein 62-Jähriger wurde Samstagnachmittag auf seinem Grundstück in Neuberg an der Mürz von einer Schlange gebissen. Der Mann erlitt eine Verletzung an der Hand und wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen 14:00 Uhr war der 62-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag auf seinem Hof unterwegs. Als er in einer Wiese nach einem Gegenstand greifen wollte, dürfte er eine Schlange aufgeschreckt haben. Diese biss ihn in die Hand. Nach Angaben des Mannes dürfte es sich um eine Kreuzotter gehandelt haben. Das Tier entfernte sich unmittelbar nach dem Biss in die umliegende Natur.
Die Hand des 62-Jährigen schwoll im Bereich der Bissstelle an. Der Mann selbst war jedoch ansprechbar und bei Bewusstsein. Dem anfangs alarmierter Rettungshubschrauber konnte noch während des Anflugs Entwarnung gegeben werden. Einsatzkräfte des Roten Kreuzes versorgten den 62-Jährigen vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Abklärung in das LKH Hochsteiermark nach Mürzzuschlag. Lebensgefahr bestand nicht. Auch weitere Personen wurden nicht gefährdet.
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