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APG / Martin Huber: 118 Millionen APG Bauprojekt „Neue Anbindung Leoben“ im Zeitplan

118 Millionen APG Bauprojekt „Neue Anbindung Leoben“ im Zeitplan

Mit dem Projekt „Neue Anbindung Leoben“ setzt die Austrian Power Grid einen bedeutenden Schritt zur nachhaltigen Stärkung des Industriestandortes Leoben sowie der Verbesserung der Versorgungssicherheit in der Steiermark. Seit dem Baustart im April 2024 schreiten die Arbeiten planmäßig voran. APG investiert dafür rund 118 Millionen Euro in die Erweiterung des bestehenden Umspannwerks Hessenberg, den Neubau des Umspannwerks Leoben und rund sieben Kilometer Leitungsbau. Die Fertigstellung des Projekts ist für Herbst 2026 geplant.

Etwa zur Halbzeit der Umsetzung lud APG gemeinsam mit Energie Steiermark und voestalpine AG zum Lokalaugenschein des Baufortschritts in das neue und gerade in Bau befindliche Umspannwerk Leoben ein. An der Baustellenexkursion nahmen u.a. Gerhard Christiner, Vorstandssprecher und technischer Vorstand APG, Martin Graf, Vorstandsdirektor Energie Steiermark, Franz Kainersdorfer, Mitglied des Vorstands voestalpine AG und Leiter Metal Engineering Division, Gerald Deutschmann, Landtagspräsident Steiermark (in Vertretung für den steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek), Markus Kraxner, Bezirkshauptmann Leoben sowie die Bürgermeister der beiden Projektgemeinden Kurt Wallner, Bürgermeister Leoben und Wolfgang Gomar, Bürgermeister St. Peter-Freienstein teil.

Neue Anbindung Leoben stärkt Industriestandort Steiermark und Versorgungssicherheit der Region

Mit dem gesamten Projekt „Neue Anbindung Leoben“ werden die notwendigen Kapazitäten geschaffen, um nachhaltig produzierten bzw. preisgünstigen Strom für die örtliche Wirtschaft & Industrie – insbesondere die in Zukunft strombasierte Stahlproduktion – verfügbar zu machen. Dies sichert die Großregion Leoben als starken Standort nachhaltig ab. Darüber hinaus wird mit dem neuen Umspannwerk Leoben eine zusätzliche Netzabstützung für das regionale Verteilnetz geschaffen, die die Versorgungssicherheit der Steiermark verbessert.

Gerhard Christiner, Vorstandssprecher der APG: „Mit der neuen Anbindung Leoben schaffen wir nicht nur die Grundlage für die Elektrifizierung industrieller Prozesse bzw. die Verfügbarkeit von nachhaltigem bzw. preisgünstigem Strom in der Region, sondern wir stärken auch die regionale Versorgungssicherheit. Dies zeigt die Wichtigkeit dieser Investitionen und es freut mich daher sehr, dass wir mit den Bauarbeiten voll im Zeitplan liegen. Denn mit der geplanten Fertigstellung 2026 wird ein Meilenstein für die Dekarbonisierung bzw. den Industriestandort Österreich erreicht. Die in dieses Projekt investierten 118 Millionen Euro schaffen dadurch nicht nur regionale Wertschöpfung, sondern ermöglichen die versorgungssichere und leistbare Energiewende.“

Franz Kainersdorfer, Mitglied des Vorstands voestalpine AG und Leiter Metal Engineering Division: „Mit greentec steel hat die voestalpine einen klaren Stufenplan zur Umstellung auf eine Net-Zero-Stahlproduktion. Ab 2027 wird in einem ersten Schritt an den Standorten in Linz und Donawitz jeweils ein Hochofen durch je einen grünstrombasierten Elektrolichtbogenofen ersetzt. Damit können bis 2029 rund 30% an CO2-Emissionen gegenüber 2019 eingespart werden. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings die ausreichende Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Quellen zu wirtschaftlich darstellbaren Preisen. Noch wichtiger ist die Bereitstellung einer leistungsfähigen und integrierten Netzinfrastruktur. Im konkreten Fall des Standortes Donawitz geschieht dies mit dem Projekt ‚Neue Anbindung Leoben‘. Mit dem nun zügig voranschreitenden Ausbau der Netzinfrastruktur sind wir zuversichtlich, dass auch die weiteren Planungsschritte unseres greentec steel-Projektes gut eingehalten werden können, sodass 2027 der erste grünstrombetriebene Elektrolichtbogenofen in Donawitz in Betrieb gehen kann.“

Martin Graf, Vorstandsdirektor Energie Steiermark: “Die Energie Steiermark investiert bis 2035 rd. 5,5 Mrd. EUR in die Energietransformation. Dieses Projekt ist dabei ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige, nachhaltige Energieversorgung und bedeutet eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Leoben. Mit den Ausbaumaßnahmen der Projektpartner errichten wir ein neues Umspannwerk, womit neben der Erhöhung von Einspeisekapazitäten die Versorgungssicherheit in dieser Region deutlich erhöht wird.“

Gerald Deutschmann, Landtagspräsident Steiermark: “Die „Neue Anbindung Leoben“ ist ein zukunftsweisendes Projekt, welches nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Steiermark stärkt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistet. Der Netzausbau ist dabei ein zentrales Thema für unsere Energiewirtschaft. Nur mit einer leistungsfähigen Infrastruktur kann die sichere und effiziente Übertragung gewährleistet werden. Mit dieser Verbindung schaffen wir die Voraussetzungen für eine energieeffiziente, nachhaltige Entwicklung dieser Region.“

Bauarbeiten auf technisch anspruchsvollem Niveau

Ein zentrales Element des Projekts ist der Neubau des Umspannwerks Leoben. Das komplexe Baufeld in Terrassenform (Höhenunterschied der Terrassen ca. 6 Meter) wurde in einem Hang errichtet. Daher mussten für die sichere Baufeldeinrichtung viele technische Herausforderungen gemeistert werden. Die obere Stützmauer, eine dauerhaft rückverankerte Ortbetonrippenkonstruktion mit einer Neigung von 75 Grad und einer Höhe von bis zu 20 Meter, wird von 189 Bohrankern mit Bohrlängen von bis zu 37 Meter in den Felsen geankert. Die untere Stützmauer, mit ebenfalls bis zu 20 Meter Höhenunterschied wurde als bewehrte Erde-Konstruktion ausgeführt. Dafür mussten in Summe ca. 170.000 m³ Schüttmaterial – das entspricht rund 70 olympischen Schwimmbecken – verarbeitet werden.

Aktuell steht der Bau des Betriebsgebäudes und der Halle für die Innenraumschaltanlage mit einer Kubatur von ca. 25.000 m³ kurz vor dem Abschluss. Der Aufbau der Schaltanlage beginnt im November 2025. Anfang 2026 wird der erste Transformator mit einer Leistung von 220.000 kVA angeliefert. Die vollständige Inbetriebnahme des neuen Umspannwerks ist für den Sommer 2026 geplant.

Erweiterung Umspannwerk Hessenberg

Im Umspannwerk Hessenberg (Gemeinde St. Peter-Freienstein) wird derzeit die Erweiterung der 220-kV-Schaltanlage um vier neue 220-kV-Schaltfelder umgesetzt, wodurch sich die Anzahl der Schaltfelder von derzeit 12 auf insgesamt 16 erhöht. Die Bauarbeiten konnten zum größten Teil bereits fertiggestellt werden, nach der Aufstellung des gesamten Stahlbaues werden derzeit die elektrischen Anlagenkomponenten errichtet.

Bereits abgeschlossen ist die Errichtung der Leitungsportale, die den Übergang von der Freileitung in das Umspannwerk ermöglichen – ein wichtiger technischer Meilenstein, der im Mai 2025 erreicht wurde. Eine Teilinbetriebnahme der erweiterten Schaltanlage ist mit Ende Oktober 2025 geplant.

Leitungs(rück)bau und Entlastung von Siedlungsgebiet

Parallel zu den Arbeiten in den beiden Umspannwerken haben im Frühjahr 2025 auch die Leitungsarbeiten begonnen, die eine Länge von 6,7 Kilometer umfassen (4-systemig: 3,4 km, 2-systemig: 3,3 km). Die Vorbereitungen für die insgesamt 25 Maste laufen auf Hochtouren, wobei sechs Maste vor dem Umspannwerk Hessenberg bereits in Errichtung sind.

Von den vier neuen Schaltfeldern im UW Hessenberg wird künftig im ersten Leitungsabschnitt eine viersystemige 220-kV-Leitung bis zum Mast Nummer 11 geführt (rund 3,4 km). Danach führen die zwei Bestandssysteme weiter in das Umspannwerk Ternitz. Die verbleibenden zwei Systeme zweigen in Richtung Leoben ab und führen über das Gebiet der voestalpine bis in das Umspannwerk Leoben (rund 3,3 km).

Durch die Ausführung als 4-systemige Leitung kann der erste rund 2,3 km lange Leitungsabschnitt der bestehenden 220-kV-Leitung Richtung Ternitz – im Bereich der Hessenberg- und Traidersbergstraße – demontiert und das angrenzende Siedlungsgebiet spürbar entlastet werden.

Über Austrian Power Grid (APG)

Als unabhängiger Übertragungsnetzbetreiber verantwortet Austrian Power Grid (APG) die sichere Stromversorgung Österreichs. Mit unserer leistungsstarken und digitalen Strominfrastruktur, sowie der Anwendung von State-of-the-art-Technologien integrieren wir die erneuerbaren Energien und reduzieren somit die Importabhängigkeit, sind Plattform für den Strommarkt, schaffen Zugang zu preisgünstigem Strom und bilden so die Basis für einen versorgungssicheren sowie zukunftsfähigen Wirtschafts- und Lebensstandort. Das APG-Netz erstreckt sich auf einer Trassenlänge von etwa 3.500 km, welches das Unternehmen mit einem Team von rund 1.000 Spezialist:innen betreibt, instand hält und laufend den steigenden Anforderungen der Elektrifizierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie anpasst. Über die Steuerzentrale in Wien wird ein Großteil der insgesamt 67 Umspannwerke, die in ganz Österreich verteilt sind, remote betrieben. Auch 2024 lag die Versorgungssicherheit, dank der engagierten Mitarbeiter:innen, bei 99,99 Prozent und somit im weltweiten Spitzenfeld. Unsere Investitionen in Höhe von 630 Millionen Euro 2025 (2024: 440 Mio., 2023: 490 Mio. Euro) sind Wirtschaftsmotor und wesentlicher Baustein für die Erreichung der Energieziele Österreichs. Insgesamt wird APG bis 2034 rund 9 Milliarden Euro in den Netzaus- und Umbau investieren.

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Polizei: Osteuropäischen Suchtmittelring in der Obersteiermark zerschlagen

Osteuropäischen Suchtmittelring in der Obersteiermark zerschlagen

Beamten des Landeskriminalamts Steiermark und Suchtgiftermittlern der obersteirischen Bezirke gelang es im Rahmen umfassender Ermittlungen einen seit zumindest 2019 florierenden Suchtgifthandel aufzuklären. Insgesamt wurden 42 Verdächtige angezeigt.

Seit 2022 führten die Beamtinnen und Beamten des Landeskriminalamts Steiermark umfassende Ermittlungen wegen eines bekannt gewordenen schwunghaften Suchtgifthandels, vor allem in den obersteirischen Bezirken. Dazu wurden mehrere kriminalpolizeiliche Operationen in die Wege geleitet. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt sowie verdeckten Ermittlern gelang es, insgesamt 42 Verdächtige im hochsteirischen Raum zu überführen und festzunehmen, wobei es sich bei den Hauptverdächtigen einerseits um Personen aus dem Balkanraum, andererseits aus Tschetschenien aber auch anderer Nationalitäten handelt.

Sicherstellungen

Dabei wurden insgesamt

-          11,5 Kilogramm Kokain,

-          80 Kilogramm THC-haltiges Cannabis,

-          10 Kilogramm Cannabisharz

-          rund 250 Gramm Amphetamin,

-          Bargeld in der Höhe von rund 95.000 Euro

sowie zahlreiche Faustfeuer- und Langwaffen und eine große Menge Munition sichergestellt.

Transporte

Nach derzeitigem Ermittlungsstand stehen die Haupttäter im dringenden Verdacht, seit zumindest 2019 Suchtgifte in Form von THC-haltigem Cannabis und Kokain im Mehrhundertkilobereich (zumindest 1.550 Kilogramm THC-haltiges Cannabis in einem Zeitraum von nur sieben Monaten) aus dem Balkanraum und Spanien nach Österreich eingeführt zu haben, wo diese an Zwischen- und Endabnehmer vorwiegend im hochsteirischen Raum gewinnbringend in Verkehr gesetzt worden sein dürften.

Zum Teil wurden die Suchtgifte in Reisebussen in Tranchen von bis zu 80 Kilogramm aus dem Kosovo und mit Reisebussen aber auch Lkw-Transporten von Spanien nach Österreich geschmuggelt.

Hohe Gewaltbereitschaft

Bemerkenswert ist die ausgesprochen hohe Gewaltbereitschaft der tschetschenischen Tätergruppierungen, die über psychische und physische Folterungen zu weitreichenden Menschenrechtsverletzungen führten.

Dahingehend wurden - zu den Suchtmitteldelikten hinzukommend – noch eine Vielzahl an strafrechtlichen Delikten, wie Nötigung, Körperverletzungen, Misshandlungen bis hin zu Foltermethoden nachgewiesen und zur Anzeige gebracht.

Ermittlungsabläufe

Durch kriminal- und sicherheitspolizeiliche Ermittlungen erlangten die Beamtinnen und Beamten des Landeskriminalamts Steiermark Kenntnis, wonach drei zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Täter im hoch- und obersteirischen Bereich einen schwunghaften Handel mit Kokain betreiben sollen. Im Dezember 2022 starteten umfassende Ermittlungen der Kriminalisten. Im März 2023 konnten schließlich vier Personen festgenommen und mehrere Kilogramm Kokain sowie an die 30 Kilogramm Cannabis sichergestellt werden. Daraufhin wurde ein „Lieferant“ ausgeforscht und festgenommen, bei dem weitere größere Mengen Suchtgift sichergestellt wurden.

Es folgte eine weitere Festnahme von zwei „Läufern“, wobei ebenfalls Cannabis, Amphetamine und eine Vielzahl an illegalen Waffen sichergestellt wurden. Einer der Tatverdächtigen ist Mitglied einer Rockergruppierung.

Aus den vorliegenden Ermittlungen kristallisierte sich die Notwendigkeit weiterer Erhebungen heraus und wurde der Ermittlungskomplex „OP KAUKASUS“ gestartet, der zur Identifizierung und Festnahme von weiteren Verdächtigen, Drahtziehern, Hintermännern und Lieferanten, bis hin zur Sprengung eines Suchtgiftringes, der massiv Suchtgifte aus Spanien, Slowenien, Deutschland und auch den Niederlanden nach Österreich eingeführt und – ähnlich einer Firmenstruktur – arbeitsteilig in Österreich (Steiermark, Wien, Oberösterreich) verteilt haben dürfte.

Bei der Staatsanwaltschaft Graz sind in diesem Zusammenhang mehrere verschiedene Verfahren anhängig.

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FF St. Marein: Lkw kam von Schnellstrasse ab

Lkw kam von Schnellstrasse ab

Am Dienstag wurden die Feuerwehren St.Marein/Mzt und Mürzhofen um 18:39 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die S6 Semmering Schnellstraße, zwischen St.Marein/Mzt und Allerheiligen – Mürzhofen, Richtungsfahrbahn Wien, alarmiert.

Den ersten Informationen zufolge handelte es sich um einen verunfallten LKW wobei nicht sicher sei ob eine Person in diesem eingeklemmt sei. Am Einsatzort wurde schließlich ein LKW mit Anhänger vorgefunden, der aus unbekannter Ursache von der Straße abkam und seitlich im Graben zum Liegen kam. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der unverletzte Lenker bereits außerhalb des LKW‘s und wurde bereits von Ersthelfern betreut.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, betreute den Lenker bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes durch Feuerwehrsanitäter, errichtete einen Brandschutz und dichtete die defekte Dieselleitung ab.

Da dHängerzug vollbeladen war, wurde die Feuerwehr Kapfenberg – Parschlug mittels Telelader und die Feuerwehr Kapfenberg – Stadt mit dem Wechselladefahrzeug nachalarmiert um die Ladung umladen zu können. Der Anhänger sowie der LKW wurden anschließend von einem Abschleppunternehmen geborgen. Während der Aufräum –und Bergearbeiten kam es immer wieder zu einer Sperrung der S6 Semmering Schnellstraße.

Eingesetzt waren die Feuerwehren St.Marein/Mzt. Mürzhofen, Stadt Kapfenberg und Kapfenberg - Parschlug sowie das Rote Kreuz, die Autobahnpolizei, ASFINAG und ein Abschleppunternehmen.

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Sujet: Tödlicher Unfall nach Klettersteigtour

Tödlicher Unfall nach Klettersteigtour

Ein 18-Jähriger aus Wien kam Samstagnachmittag nach einer Klettertour im Bereich des Eisenerzer „Erzherzog-Johann-Klettersteigs“ bei einem Absturz ums Leben. Zwei Freunde des Verunglückten blieben unverletzt.

Der 18 jährige befand sich gemeinsam mit zwei Freunden auf einer Klettertour im Gemeindegebiet von Eisenerz. Nach der erfolgreichen Begehung des Klettersteigs stiegen die drei Jugendlichen gegen 14:30 Uhr über den markierten, teils abgesicherten Abstiegsweg talwärts in Richtung Leopoldsteinersee ab. Im Bereich einer steilen Querung dürfte der 18-Jährige auf schottrigem Untergrund ausgerutscht sein. In weiterer Folge stürzte er rund 200 Meter in eine felsdurchsetzte Rinne ab.

Trotz rascher Hilfe konnte die Notärztin des Rettungshubschraubers Christophorus 17 nur noch den Tod des Jugendlichen feststellen. Die beiden Begleiter wurden von Kräften der Bergrettung ins Tal begleitet und dort vom Kriseninterventionsteam betreut. Sie wurden anschließend von ihren Eltern abgeholt. 

Die Bergung des Verstorbenen erfolgte durch den Polizeihubschrauber in Zusammenarbeit mit der Bergrettung Eisenerz. Zwei Alpinpolizisten führten noch an der Unfallstelle die Erhebungen zum Unfallhergang durch. Hinweise auf Fremdverschulden liegen keine vor.

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Reise nach Barcelona der vierten Bautechniker-Klassen der HTL Zeltweg

Im Rahmen einer spannenden Fachexkursion reisten die Klassen 4BHBTB und 4AHBTH gemeinsam mit ihren Begleitlehrpersonen nach Barcelona. Der erste Tag begann mit dem Flug ab Wien – die Vorfreude auf das abwechslungsreiche Programm war bei allen spürbar.

Am zweiten Tag stand zunächst ein Besuch der beeindruckenden Casa Milà von Antoni Gaudí auf dem Programm. Danach folgte eine geführte Besichtigung der weltberühmten Sagrada Família, bei der die Schüler:innen interessante Einblicke in die Architekturgeschichte und Bauweise erhielten.

Der dritte Tag war geprägt von Erholung und Sport: Der Vormittag wurde entspannt am Strand verbracht, bevor am Nachmittag das legendäre Fußballstadion Camp Nou besichtigt wurde – ein Highlight für viele Sportbegeisterte.

Am vierten Tag ging es zunächst ins Museu Marítim, wo die maritime Geschichte Barcelonas auf spannende Weise vermittelt wurde. Anschließend wurde der Hausberg Tibidabo erklommen, von dem aus man einen spektakulären Ausblick über die Stadt genießen konnte.

Am fünften Tag traten alle – müde, aber voller neuer Eindrücke – die Rückreise nach Wien an. Die Exkursion bot nicht nur fachlich wertvolle Inhalte, sondern auch unvergessliche kulturelle und persönliche Erlebnisse.

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Sujet: Ermittlungserfolg in der Suchtmittelszene im Bezirk Liezen

Ermittlungserfolg in der Suchtmittelszene im Bezirk Liezen

Einem 23-Jährigen aus dem Bezirk Liezen konnte der Import und der Handel mit Suchtmitteln im Verlauf des vergangenen Jahres nachgewiesen werden. 

Die Suchtgiftermittlungsgruppe des Bezirkspolizeikommandos Liezen führte in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Wien Ermittlungen gegen eine überörtlich agierende Tätergruppe durch, die im Verdacht steht, den Handel mit Suchtmitteln über einen längeren Zeitraum betrieben zu haben. Als einer der Haupttäter konnte ein zum Tatzeitpunkt 23-Jähriger überführt werden.

Der Verdächtige wurde bereits Anfang November 2024 bei einer Suchtgiftbeschaffungsfahrt auf frischer Tat betreten und wurde von Polizeikräften vorläufig festgenommen. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben überstellt, worauf die Untersuchungshaft verhängt wurde.

Der 23-Jährige wird verdächtigt, über einen Zeitraum von mehreren Monaten rund ein Kilogramm Kokain von Wien und weitere illegale Substanzen (Cannabiskraut und Amphetamine) aus dem Bundesland Salzburg in den Großraum von Schladming an ca. 40 Abnehmer und Komplizen gewinnbringend verkauft zu haben.

Der Verdächtige wurde inzwischen nach 5 Monaten unter Einhaltung einiger Auflagen und Gelöbnis aus der U-Haft entlassen. Weitere Ermittlungen nach der Herkunft der Suchtmittel bzw. nach weiteren Abnehmern werden fortgeführt.

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Sujet/LPD: Zwei Wiener Jugendliche in alpiner Notlage

Zwei Wiener Jugendliche in alpiner Notlage

Zwei Jugendliche aus Wien gerieten Samstagnachmittag in Thörl in Bergnot. Sie konnten unverletzt gerettet werden.

Um 16:51 Uhr langte bei der Landesleitzentrale der Polizei ein Notruf ein, wonach zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren im alpinen Gelände im Bereich Greith-Turnau in eine alpine Notlage geraten waren. Da der Kontakt abbrach, eine neuerliche Kontaktaufnahme nicht möglich war und ein genauer Standort der Jugendlichen nicht bekannt war, wurde die Bergrettung und die Freiwillige Feuerwehr zu einer Suchaktion alarmiert. Neben den eingesetzten Kräften der Polizei und Alpinpolizei standen insgesamt 40 Kräfte im Einsatz. Parallel wurde eine Handyortung veranlasst und Ermittlungen zur Feststellung der Identität der Personen durchgeführt.

Einem der Jugendlichen gelang es schließlich, kurzen Handy-Kontakt herzustellen und die genauen GPS-Angaben ihres Standortes zu übermitteln. An der Örtlichkeit konnten die zwei Jugendlichen gegen 18:30 Uhr von den Einsatzkräften, stark durchnässt und offenbar unterkühlt, angetroffen werden. Sie waren im Zuge ihrer Wanderung seit 11:00 Uhr vormittags aufgrund zunehmenden Erschöpfung in Verbindung mit widrigen Wetterverhältnissen und mangelnder Ausrüstung in diese Notlage geraten. Die Jugendlichen wurden ins Tal verbracht, wo bei der folgenden Untersuchung durch einen Arzt keine Verletzungen oder Unterschreitung der Körperkerntemperatur festgestellt wurde.

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Facebook - Judoteam Zeltweg: Erfolgreich in Wien

Erfolgreich in Wien

Vom 22.02.-23.02.2025 fand in Wien das internationale Karuna Turnier 2025 statt. Mehr als 800 Starter aus 20 Nationen (z.B.: SWE, SRB, UKR, KAZ,...) fanden den Weg nach Wien, darunter 8 SportlerInnen aus Zeltweg.

Nach Zeltweg ist es das zweitgrößte Turnier in Österreich.

Insgesamt war es ein sehr stark besetztes Turnier und wir konnten mit 2x Gold nach Hause fahren.

  • KURBANOV Djamil -55kg/U18
  • REPPER Mia +70kg/U16

Das hervorragende Ergebnisse rundete SALOMON Elias mit einem ausgezeichneten 7. Platz in der Klasse -50kg/U14 ab. ‍

Wir gratulieren allen Sportler und den Gewinnern zu den ausgezeichneten Ergebnissen.

Eure Trainer sind stolz auf euch.

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Facebook - Stadtgemeinde Judenburg: Erleben und Genießen

Erleben und Genießen

Die Kleinen Historischen Städte in Österreich haben vergangene Woche den neuen Reiseführer 2025/26 und spannende Event-Highlights für dieses Jahr in Wien bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

Die 17 Kleinen Historischen Städte in Österreich (KHS) vereinen historische Stadtbilder, besondere Naturlandschaften und ein vielfältiges Kulturangebot mit Liebe zur Gastronomie und Gastfreundschaft. Nach einem erfolgreichen Tourismusjahr

2023/2024* mit mehr als 868.000 Ankünften und über 3,1 Mio. Nächtigungen hält auch 2025 für Besucher:innen zahlreiche Highlights bereit.

Den neuen Reiseführe könnt ihr ganz einfach über unsere Website direkt bestellen unter https://www.khs.info/service/reisefuehrer/

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KS: PKW Lenker rammt Sattelanhänger auf der Südautobahn

PKW Lenker rammt Sattelanhänger auf der Südautobahn

Freitagfrüh gegen 05:50 Uhr lenkte ein 23-jähriger Wolfsberger seinen PKW auf der A2 Südautobahn im Bezirk Wolfsberg, auf dem 3. Fahrstreifen in Fahrtrichtung Wien.

Aus bislang unbekannter Ursache lenkte er seinen PKW nach rechts und prallte in weiterer Folge gegen einen am 1. Fahrstreifen fahrenden Sattelzug mit Anhänger, gelenkt von einem 56-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Beide kamen in der Fahrbahnmitte zum Stehen. Der 23-Jährige wurde leicht verletzt mit dem Rettungsdienst in das LKH Wolfsberg gebracht. Der 56-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt.

Am PKW entstand Total- und am Sattelanhänger erheblicher Sachschaden. Die A2 war im Unfallabschnitt während der Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt.

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Facebook - Stadtgemeinde Judenburg: Erleben und genießen

Erleben und genießen

Der neue Reiseführer der Kleinen Historischen Städte wurde gestern bei einer Pressekonferenz in Wien präsentiert - plus den News aus den 17 Partnerstädten. Jede Stadt hat zusätzlich eine kulinarische Spezialität aus ihrer Region zur Verkostung mitgebracht.

Holt euch gleich euer kostenloses Exemplar im Tourismusbüro Hauptplatz 17. Tipp: In jeder Stadt bekommt ihr Aufkleber für den Sammelpass im Reiseführer, je mehr Städte ihr besucht, desto größer werden die Geschenke. Mitmachen und bis Ende 2026 einschicken.

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KS: Mit gestohlenen Kennzeichen im Tunnel liegen geblieben

Mit gestohlenen Kennzeichen im Tunnel liegen geblieben

Am Mittwoch um 14.00 Uhr lenkte ein 43-jähriger Mann aus Klagenfurt einen PKW auf der Südautobahn von Wolfsberg in Richtung Wien. Im Übelskogeltunnel in Schönberg, Gemeinde Bad St. Leonhard hatte der PKW plötzlich einen technischen Defekt. Der PKW wurde daraufhin von den Insassen aus dem Tunnel geschoben. Auf Grund der starken körperlichen Beanspruchung verspürte der Lenker Atembeschwerden und Schmerzen im Brustbereich. Der Mann wurde anschließend vom Rettungsdienst in das Krankenhaus Wolfsberg gebracht.

Im PKW waren noch seine schwangere 39-jährige Lebensgefährtin und sein 18-jähriger Sohn mitgefahren.
Bei der Kennzeichenabfrage wurde festgestellt, dass am PKW gestohlene Kennzeichen montiert waren. Die Kennzeichen wurden sichergestellt.
Der Lenker wird nach Abschluss der Erhebungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

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Facebook - Stadtgemeinde Knittelfeld: \

"Wiener G'schichten"

... mit Friedrich von Thun (Erzähler) und Maria Reiter (Akkordeon)

Die Wiener Kaffeehäuser wurden, wie in keiner anderen Stadt, die erwählten Wohnzimmer von Künstlern. Hier entstand Weltliteratur mit Joseph Roth, Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Franz Werfel, Karl Kraus, Alfred Polgar und vielen anderen. Unvergleichliche Geschichten aus dem Alten Wien, von denen wir nachdenkliche und heitere Kostproben hören werden.

  • Dienstag, 28 Jänner 2025, 19.30 Uhr, Kulturhaus Knittelfeld

Karten gibt es im Kulturamt Knittelfeld, bei allen oeticket-Vorverkaufsstellen sowie unter www.oeticket.com.

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LPD Stmk: Umfassende Suchtgifterhebungen

Umfassende Suchtgifterhebungen

Das Landeskriminalamt (LKA) Steiermark führte in Zusammenarbeit mit dem LKA Wien seit Oktober 2023 umfassende Erhebungen in der Suchtmittelszene. Mehrere Verdächtige wurden ausgeforscht und festgenommen. 

In einem seit Oktober 2023 geführten Ermittlungsverfahren der Landeskriminalämter Wien und Steiermark, in enger Zusammenarbeit mit Beamten des Bundeskriminalamtes und der Direktion für Spezialeinheiten, konnte eine kriminelle Organisation festgestellt werden, die im Zeitraum von September 2023 bis April 2024, zumindest 1.550 Kilogramm an Suchtmittel aus Spanien nach Österreich eingeführt und im Großraum Wien in Verkehr gesetzt haben dürfte. Das Suchtmittel wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand in Reisebussen und Lkw transportiert und anschließend in unterschiedlichen, luxuriösen Hotelbetrieben gelagert, bis dieses an Großabnehmer weitergegeben wurde.

Bei einem koordinierten Zugriff des Einsatzkommandos Cobra sowie der Sondereinheit Wega im April 2024 konnten sieben Verdächtige festgenommen (Stb Marokko, Russ. Föderation, Österreich; im Alter von 24 bis 40 Jahren) und eine größere Menge an Suchtmittel, Schusswaffen, gefälschten Dokumenten und elektronischen Datenträgern sichergestellt werden.

Der mutmaßliche Anführer der kriminellen Organisation, ein 30-jähriger Österreicher, flüchtete nach Spanien, von wo aus das Geschäft mit der verbleibenden Täterstruktur weitergeführt wurde. Gegen vier weitere Verdächtige wurden Ermittlungen eingeleitet und zusätzlich vier internationale Haftbefehle ausgestellt.

Der 30-Jährige konnte am 14. Juni 2024 in enger Zusammenarbeit mit der Zielfahndung des Bundeskriminalamtes in Spanien festgenommen werden. Auch eine 36-jährige Österreicherin, die seit Februar 2024 als „Sekretärin“ der führenden Köpfe fungiert und maßgeblich in die Organisation der Unterkünfte sowie Suchtmittelbunker der Organisation involviert gewesen sein dürfte, wurde am 16. Juni 2024 nach der Wiedereinreise in Österreich am Flughafen Wien/Schwechat festgenommen. 

Insgesamt wird gegen 15 haupttatverdächtige Personen in diesem Fall ermittelt, wobei sich sieben Personen derzeit in einer Justizanstalt befinden.

Einer der im Sommer 2024 Festgenommenen, ein 31-jähriger österreichischer Staatsbürger, zeigte sich in seiner Einvernahme geständig und machte Angaben zu Mittätern. Alle anderen Tatverdächtigen verweigerten die Aussage.

Weiters wird gegen drei der Haupttatverdächtigen wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und Freiheitsentziehung ermittelt. Sie stehen im Verdacht im Jänner 2024 einen 31-Jährigen gefesselt und am Körper verletzt zu haben. Diese Tat soll im Zusammenhang mit Suchtmittel-handel stehen.

Gesamtsicherstellung:

85 Kilogramm Cannabiskraut
9,7 Kilogramm Haschisch
511 Gramm MDMA
237 Gramm Kokain
5 Gramm Methamphetamin
27 Stk. XTC
2.417 Gramm Ketamin
Bargeld € 52.979
2 x Faustfeuerwaffen

Bild (Abdruck bei Quellenangabe LPD Stmk honorarfrei): Sichergestelltes Suchtmittel und Bargeld

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FF Scheifling: 39-Jähriger Kärntner in Scheifling von der B317 abgekommen

39-Jähriger Kärntner in Scheifling von der B317 abgekommen

In der Nacht auf Dienstag kam ein alkoholisierter 39-Jähriger mit seinem PKW von der Fahrbahn ab. Der PKW überschlug sich und der Lenker verletzte sich unbestimmten Grades.

Gegen 01:30 Uhr war der 39-jährige Kärntner auf der B317 von Wien kommend in Fahrtrichtung Spittal/Drau unterwegs. Der 39-Jährige kam mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und dieses überschlug sich mehrmals. Der Lenker konnte sich noch selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und den Notruf wählen.

Er wurde unbestimmten Grades verletzt und in das LKH Judenburg gebracht. Ein mit dem 39-Jährigen durchgeführter Alkomattest ergab eine minderhohe Alkoholisierung. Der Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen.

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FF St. Donat: Klärung der Brandurschache in der Justizanstalt Rottenstein

Klärung der Brandurschache in der Justizanstalt Rottenstein

Eine achtlos weggeworfene Zigarette soll zum Großbrand geführt haben.

Die Erhebungen zur Klärung der Brandursache seitens des Landeskriminalamtes und der Kriminaltechnik Wien sind abgeschlossen. Als Brandursache konnten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ordnungsgemäß entsorgte Rauchwarenreste festgestellt werden. Der Einsatz des Brandmittelspürhundes verlief negativ und zeigte dieser kein Anzeigeverhalten auf die Verwendung von eventuellen brandbeschleunigenden Substanzen.

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Christophorus 11: Brand in Justizanstalt Rottenstein

Brand in Justizanstalt Rottenstein

Am Dienstag gegen 09:30 Uhr brach in der Außenstelle der Justizanstalt Klagenfurt, in Rottenstein im Bezirk St. Veit an der Glan, im Obergeschoß eines Stallgebäudes aus derzeit unbekannter Ursache ein Brand aus. Der Brand wurde von einem Insassen, welcher in der angrenzenden Werkstätte arbeitete, entdeckt und den Justizbeamten gemeldet. Diese wiederum alarmierten die Einsatzkräfte. Die im Stall befindlichen 50 Stück Rinder konnten noch rechtzeitig ins Freie und in der Zwischenzeit zu benachbarten Landwirten verbracht werden. Es wurden keine Personen verletzt. Die Erhebungen werden vom Landeskriminalamt Kärnten in Zusammenarbeit mit der Kriminaltechnik Wien geführt.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Thalsdorf, Launsdorf, St. Veit, Pölling, St. Sebastian, Brückl, Althofen, Kraig, Liebenfels, Meiselding und St. Donat mit 25 Fahrzeugen und 105 Kameraden, welche ein Übergreifen der Flammen auf die umstehenden Gebäude verhindern konnten. 

Die Schadenshöhe und Brandursache ist derzeit nicht bekannt.

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FF St. Donat: 35-jähriger bei Frontalem auf S37 tödlich verunglückt

35-jähriger bei Frontalem auf S37 tödlich verunglückt

Donnerstag gegen 12:35 Uhr lenkte ein 35-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Veit seinen PKW auf der Klagenfurter Schnellstraße in Richtung Wien. Der Lenker überholte einen Pritschenwagen eines 55-jähre alten Mannes aus dem Bezirk St. Veit. 

Der 35-Jährige geriet direkt nach dem Überholmanöver, auf der leicht schneebedeckten Fahrbahn, ins Schleudern. Durch den Schleudervorgang geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem gerade entgegenkommenden Sattelzugfahrzeug eines 56-jährigen Mannes aus Bosnien und Herzegowina.

Durch die Wucht des Anpralls wurde der PKW zurück auf die Richtungsfahrbahn Wien geschleudert, kollidierte mit dem Pritschenwagen und kam daraufhin inmitten der beiden Fahrbahnen der Schnellstraße, schwer beschädigt, zum Stehen. Der Sattelzug geriet durch den Unfall auf die Gegenfahrbahn und rutschte ins leicht abschüssige Straßenbankett.

Der 35-jährige Mann erlag an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die beiden weiteren Lenker wurden leicht verletzt. Sie wurden mit dem Rettungsdienst ins Klinikum gebracht.

Aufgrund der schwere des Unfalls und der umfangreichen Bergungsmaßnahmen des Sattelzugfahrzeuges war die Klagenfurter Schnellstraße von 12.35 Uhr bis 17:00 für den gesamten Verkehr großräumig gesperrt. 

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LPD: In neuen polizeilichen Funktionen

In neuen polizeilichen Funktionen

Mit 1. Dezember 2024 wurden Führungspositionen der Polizei neu besetzt. Außerdem stehen auch Polizeiinspektionen unter einer neuen Leitung.

Die erfahrenen Polizisten nahmen sich in den vergangenen beiden Monaten einer neuen Funktion und damit verbunden neuen Aufgaben und Herausforderungen an. 


Stadthauptfrau im Polizeikommissariat Leoben: Kommissärin Mag.iur. Ursula Bacher

Inspektionskommandant Judenburg: Chefinspektor Erich Rossmann

Inspektionskommandant Obdach: Kontrollinspektor Stefan Stuhlpfarrer

Inspektionskommandant Straß in Steiermark: Kontrollinspektor Harald Partl-Tieber

Inspektionskommandant Admont: Kontrollinspektor Klaus Weitgasser

Kommissärin Mag. iur. Ursula Bacher
Stadthauptfrau im Polizeikommissariat Leoben

Im Mai 2014 feierte Ursula Bacher ihren Abschluss des Studiums für Rechtswissenschaften und damit verbunden die Verleihung ihres akademischen Grades Mag. iur. Ihr Weg führte sie 2015 ins Polizeikommissariat Leoben. Im Jahr 2017 wurde sie zur Hauptreferentin des Strafamtes in der Sicherheits- und Verwaltungspolizeilichen Abteilung ernannt. Stets blieb sie dem Polizeikommissariat Leoben verbunden. So wurde sie 2020 zur dortigen Hauptreferentin und Stellvertreterin des Stadthauptmannes ernannt.

Chefinspektor Erich Rossmann
Inspektionskommandant Polizeiinspektion Judenburg

Im Jahr 1987 trat Erich Rossmann in den Exekutivdienst ein. Nach der Grundausbildung folgte eine fünfjährige Dienstzeit in Oberwölz. Unter anderem wurde er 1990 auch zum Polizeihochalpinisten ausgebildet. 1994/95 absolvierte er den Kurs für dienstführende Beamte. Im Anschluss wurde die Polizeiinspektion Judenburg seine dienstliche Heimat und blieb es bis heute. Dort verfolgte er eine Karriere, die ihn über die Jahre vom Sachbearbeiter zum jetzigen Inspektionskommandant machte. Bei Großveranstaltungen wie der Formel 1 oder dem MotoGP ist er ebenfalls stets mit dabei und überzeugt mit seiner Kompetenz als Kommandant des Einsatzabschnittes „Sicherheitsdienst“.

Kontrollinspektor Stefan Stuhlpfarrer
Inspektionskommandant Polizeiinspektion Obdach

In Wien begann die polizeiliche Laufbahn von Stefan Stuhlpfarrer. Nach seiner Ausmusterung 2013 versah er in Wien seinen Dienst, ehe er 2016 in die Steiermark versetzt wurde. Fortan übte er seine Tätigkeit als Polizist in Niklasdorf, Knittelfeld und Weißkirchen aus. Im Jahr 2021 folgte die Ausbildung zum dienstführenden Beamten. Im Juni 2022 wurde die Polizeiinspektion Obdach vorerst nur auf Zuteilung und später fest zu seinem „Revier“. In den vergangenen Jahren wurde er unter anderem zum Mitglied der Schnellen Interventionsgruppe Steiermark (SIG). Seit 2014 ist er zudem als Einsatztrainer tätig.

Kontrollinspektor Klaus Weitgasser
Inspektionskommandant der Polizeiinspektion Admont

Der Weg von Klaus Weitgasser führte nach der Grundausbildung 2014 nach Wien. 2016 verschlug es den gebürtigen Murtaler zurück in die Steiermark, wo er seinen Dienst in Straß in Steiermark und Liezen versah. Es folgte die Ausbildung zum dienstführenden Beamten und ein Wechsel nach Bad Mitterndorf. Schließlich wurde die Polizeiinspektion Admont im Jahr 2023 sein neues dienstliches Zuhause, wo er zuletzt die Funktion des stellvertretenden Inspektionskommandanten inne hatte.

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KS: Hoher Sachschaden nach Zugunfall. Teilsperre bis Sonntag<br>

Hoher Sachschaden nach Zugunfall. Teilsperre bis Sonntag

Ab Donnerstag um 7 Uhr wird zumindest ein Gleis wieder für den Zugverkehr freigegeben. Bis dahin gibt es einen Schienenersatzverkehr zwischen den Bahnhöfen Bruck/Mur und Leoben. Auch zwischen Graz und St. Michael können bis 5. Dezember keine Fernverkehrszüge fahren.

Eine vollständige Betriebsaufnahme des Zugverkehrs auf beiden Gleisen wird für Sonntag Mittag erwartet. Bis dahin fahren weiterhin nur vereinzelt Schnellbahnen zwischen Kapfenberg und Leoben im Schienenersatzverkehr. Nachtzüge auf der Strecke Wien-Italien werden in der Nacht auf Donnerstag über die Pyhrn-Strecke umgeleitet. Nachtzüge von und nach Zagreb, Zürich sowie Wien-Villach fallen aus. 

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Tolle Leistungen in Wien

Wir gratulieren Nejla Okanovic zu ihrer nächsten Medaille bei einer großen Meisterschaft!

Sie holt bei den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften in Wien in der Kategorie Kata U16 den tollen dritten Platz!

Ihre Teammitglieder Lisa Schiman und Max Schmutzenhofer müssen sich heute bei einem sehr starken Starterfeld geschlagen geben.

Coach Julia Engel ist dennoch sehr zufrieden mit den Leistungen der SportlerInnen und blickt bereits in Richtung der nächsten Meisterschaften

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Infoveranstaltung ZIB-Training Wien

Diese Woche fand bei ZIB-Training in Wien eine Informationsveranstaltung für Menschen statt, die sich für Qualifizierungen im Bereich Tourismus interessieren. Petra Werber und Gerlinde Mock präsentierten rund 30 Teilnehmenden das SZF und alles rund um unsere Angebote in Küche und Service.

Wir bedanken uns für das große Interesse!

Sie möchten eine Qualifizierung im Tourismus machen? Geben Sie einfach Ihrem/Ihrer AMS-Berater*in Bescheid, dass Sie Interesse haben.

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Klassen der HTL Zeltweg in Wien

Von 03.11.2024 bis 08.11.2024 verbrachten Schüler:innen der HTL Zeltweg ihre Zeit in Wien. Die Schüer:innen wurden im HostelVienna untergebracht.

Das Wochenprogramm war sehr intensiv und bot den Schüler:innen Einblicke in die Geschichte und Kultur Wiens. Bei den Besuchen im Kunsthistorischen Museum, im Museum des Widerstandes Österreichs sowie im österreichischen Parlament erhielten die Schüler:innen spannende und aufschlussreiche Führungen. Besonders beeindruckend war der Besuch des Museums des Widerstandes, wo den Schüler:innen die Ereignisse rund um den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Österreich sehr authentisch vermittelt wurden. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Musicals Rock me Amadeus bzw. Falco meets Amadeus. Neben den geplanten Programmpunkten hatten die Schüler:innen auch die Gelegenheit, bei wunderschönem Wetter viele weitere Sehenswürdigkeiten Wiens zu besichtigen.

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MGVfRAU Konzert - Ein erfolgreicher Musikabend vom 3/4-Takt bis zum Welthit!

Der MGVfRAU Knittelfeld lud zu seinem alljährlichen großen Chorkonzert „Weltweit Daham 5“ ein. Mit dabei waren heuer die eigene Combo und als Gäste der Jugendchor St. Marein-Feistritz.

Bei vollem Haus begrüßte der Moderator Mag. Andy die Vertreter der Stadtgemeinde Knittelfeld - allen voran Herrn Vizebürgermeister Ing. Gerald Knauseder und Kulturreferentin GR Mag.a Ingrid Kaltenegger-Adam - sowie die befreundeten Vereine und Chöre.

Unter der musikalischen Gesamtleitung von Chorleiter Walter Bischof begann die musikalische Weltreise mit „Musik, Musik, Musik“ – einem unter dem Titel „Wien bleibt Wien“ besser bekannten Ohrwurm der Wiener Schrammeln.

Auf „Ich lobe mir den Wein“, einer rheinischen Hymne auf den edlen Rebensaft folgte die schwungvolle brasilianische Habanera „Am Himmel, da funkeln die Sterne“.

Seit nunmehr 10 Jahren präsentiert der Chor erfolgreich seinem Publikum eine abwechslungsreiche Mischung aus Tradition, Volkslied und Welthits mit Musikgruppen, Bands oder Combo. Heuer wurde mit der eigenen „MGVfRAU-Combo“ erstmals alles „aus einer Hand“ präsentiert.

Die Combo des MGVfRAU

Die MGVfRAU-Combo mit Jan Åkerman (Sax, Flöte), Andreas Christian Arlitzer jun. (Klavier), Walter Bischof (Gitarre, Akkordeon), Peter Musenbichler (Bassgitarre), Robert Weinhofer (Schlagzeug) und den Saxophonistinnen Kathrin Mossauer und Jacqueline Karner bereicherte den Abend mit swingenden Rhythmen.

Das erste Traumziel dabei war die „Isle Of Capri“, einem Hit, der interpretiert von Frank Sinatra oder Bing Crosby weltweit bekannt wurde.

Nach der Rumba „Pepito“ konnte Chorleiter Walter Bischof als Solist mit der Elvis-Kuschelnummer „Can’t Help Falling In Love“ das Publikum begeistern, ehe mit „Sway“ die nächste bekannte Melodie folgte.

Der nächste Insel-Hit und Kassenschlager gehörte der Combo mit dem aus dem gleichnamigen Kinofilm bekannten Elvis-Song „Blue Hawaii“.

Ein jugendlicher Auftritt

Es war Zeit, den Jugendchor St. Marein-Feistritz unter der Leitung von Alexandra Schneidler begrüßen und hören zu dürfen. 

Die jugendlichen Sängerinnen und Sänger starteten ihr Programm mit „If I Could Fly“, einem Hit von One Direction. Ein gefühlvolles und überraschendes „Let It Be“-Medley mit „Gern hobn tuat guat“ erklang von dem schwungvolle Poxrucker Sisters Hit „Jo voi“.

Ein tolles Duo

Mit einem brillanten Jan Åkerman am Sax und einem hervorragenden Walter Bischof auf der Gitarre begann das Konzert nach der Pause: Die MGVfRAU-Combo intonierte „Sail Along Silvry Moon“ und das Musiker-Duo Åkerman/Bischof konnte hier auch mit ihrer Gesangseinlage begeistern.

Nach einem Ausflug nach Spanien mit „Die schöne Isabella aus Kastilien“, einem humoristischer Schellack-Hit der großartigen Comedian Harmonists entführte der Chor das Publikum in ein herbstliches Kärnten mit „Håt der Herbstwind“ und in ein herrliches „Weinland“ mit sonnigen Hügeln und reifenden Trauben, ehe „Die Mühle im Tal“ ihrer klappernden Arbeit nachging.

Die Zauberflöte

Was man einem 25 cm langen Holzstück mit ein paar Löchern entlocken kann, bewies Jan Åkerman auf seiner Blockflöte. Mit unvergleichlicher Fingerfertigkeit erklang „Tico-Tico no Fubá“, ein temperamentvoller lateinamerikanischer Rhythmus von Zequinha de Abreu begleitet von Walter Bischof auf der Gitarre.

Der Jugendchor brachte die CCR-Nummer „Have You Ever Seen The Rain“ auf die Bühne und verabschiedeten sich vorläufig mit Rainhard Fendrichs „Die, die wandern“.

Eine letzte Combo-Nummer folgte vor dem Ende des Konzertes: Der „Original Charleston“ den Swing der Golden 20s in den Saal des Kulturhauses.

Austropop, ABBA und die Beatles

Wenn Elvis auf Österreich trifft, dann kommt Ludwig Hirsch heraus – oder auch Walter Bischof als Solist des Austro-Pop Klassikers „Gö du mågst mi“, der auch die zahlreichen Zuhörer begeisterte.

Es folgten der ABBA-Hit „I Do, I Do, I Do, I Do“, gesungen vom Frauenchor und mit toller Sax-Begleitung und die Beatles-Nummer „Good Day Sunshine“.

800-Jahr-Jubiläum der Stadt gewürdigt

„Wir feiern Jubiläum mit der Knittelfelder Polka“ mit einem an das Jubiläum angepassten Liedtextes der „Berlin Melody“, eines durch „Billy Vaughn and His Orchestra“ berühmt gewordenen Ohrwurmes. 

Ein großes Finale

Der Jugendchor St. Marein kam auf die Bühne und gesellte sich zu den Sängerinnen und Sängern des MGVfRAU und der Combo zum Schlusspunkt des Abends – eines letzten gemeinsamen Auftritts aller Protagonisten des Konzertes mit „Dancing Queen“ von ABBA.

Mit einem stürmischen Applaus und dem „Frohen Sängermarsch“ endete der Abend vor einem sichtlich zufriedenen und vergnügten Publikum.

Für das kulinarische Wohl am Abend sorgten die fleißigen Hände der Sängerinnen und Sänger des MGVfRAU mit Liebe gemachten Torten und Brötchen. Die Saalbewirtung an den Tischen übernahm heuer erstmals die Kulturhaus Gastro und damit endete eine jahrzehntelange Tradition mit vereinseigener Bewirtung.

Dank an die Gemeinde Knittelfeld und das Kulturhaus-Team

Ein herzliches Dankeschön gebührt der Stadtgemeinde Knittelfeld und dem Kulturamt Knittelfeld. Die großartige Unterstützung in den Zeiten der Pandemie und auch beim Konzertabend durch das Team des Kulturhauses hat dem Chor die Vereinsarbeit um vieles erleichtert und auch geholfen diesen erfolgreichen Liederabend zu ermöglichen.

Der MGVfRAU bedankte sich bei allen Besuchern und Unterstützern des Konzertes und des Vereines und lud die Besucher zu seiner nächsten Veranstaltung, dem Weihnachts-Konzert am 22.12.2024 in die Knittelfelder Friedhofskirche ein.

Kontakt: 

www.mgvfrau-knittelfeld.at

chor@mgvfrau-knittelfeld.at

Obmann: Thomas Hollomey, 0676 / 73 69 930

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Ruckhofer: Junge Generation: Zukunftsperspektiven für Jugend gefordert

Junge Generation: Zukunftsperspektiven für Jugend gefordert

Kurz vor der bevorstehenden Nationalratswahl tourten Michael Kögl, Bundesspitzenkandidat der Jungen Generation der SPÖ zur Nationalratswahl, und Thorsten Wohleser, Landesspitzenkandidat der Jungen Generation, durch die Obersteiermark.

Die Junge Generation (JG) der SPÖ gibt im Schlussspurt vor der Nationalratswahl noch einmal klare Ziele vor: Ein Ende der politischen Ignoranz gegenüber den Anliegen und Zukunftsperspektiven der jungen Generation. Es brauche jetzt echte Zukunftsperspektiven, gerechte Chancen und ein leistbares Leben für alle jungen Menschen.

"Junge Menschen waren in den letzten Jahren massiv von Krisen betroffen, Zukunftsperspektiven sind nicht mehr gegeben oder in weite Ferne gerückt. Für uns als JG geht es um drei zentrale Fragen: Raus aus den Krisen, ein leistbares Leben für alle und eine solidarische und bunte Gesellschaft. Das bedeutet unter anderem die Umsetzung günstiger Wohnformen für junge Menschen, auch ein gratis Klimaticket für alle bis 25, die Bekämpfung der Klimakrise oder das Eintreten für Frauen-, Kinder- und LGBTIQ-Rechte," so Michael Kögl.

Der Landesspitzenkandidat der Jungen Generation Steiermark, Thorsten Wohleser, betont: „Die Junge Generation kämpft leidenschaftlich für eine lebenswerte Steiermark. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land, unsere Politik muss die besten Lebensbedingungen für alle ermöglichen, darunter zählt insbesondere die Erhaltung der Zug-Direktverbindungen zwischen dem Murtal und Wien und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Besonders hervorzuheben ist die Gesundheitsversorgung: Gesundheit darf nicht vom Einkommen abhängen. Alle Versicherten sollen innerhalb weniger Tage einen garantierten Arzttermin erhalten.“

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ABL/Montage KS: Zeltweg wird zum Forschungszentrum für Holztreibstoffe und Holzgase

Zeltweg wird zum Forschungszentrum für Holztreibstoffe und Holzgase

Am Donnerstag wurde das „Holzgas- und Holzdiesel Reallabor“ vom Konsortium des Advanced Bioenergy Lab (ABL) vorgestellt. „Das Advanced Bioenergy Lab ist eine Forschungseinrichtung zur Entwicklung und Erprobung fortschrittlicher regenerativer Energieträger. Die Rohstoffbasis bilden land- und forstwirtschaftliche Biomassen, wie Reststoffe und Nebenprodukte aus der Waldbewirtschaftung, Landwirtschaft oder der Holzverarbeitung“, erklärt Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes und Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark. Den Kern der Anlage bildet ein auf der TU-Wien entwickelter Gaserzeuger, der unterschiedliche feste Biomassen in ein Gas umwandelt. Dieses Gas ist der Ausgangspunkt für die Produktion flüssiger Treibstoffe (Holzdiesel, Holzkerosin etc.) und hochreiner grüner Gase (Biomethan, Wasserstoff etc.), die in das Erdgasnetz eingespeist werden können. Diese Technologien und Produkte werden im ABL unter realen industrienahen Bedingungen zur Marktreife gebracht und erstmals im Dauerbetrieb und vorindustriellen Maßstab produziert.

Die Finanzierung der Anlage erfolgt über öffentliche Förderungen sowie über Beiträge von Industrie-Unternehmen und der Land- und Forstwirtschaft. Nach einer Hochlauf- und Testphase ermöglichen die Einnahmen aus der Produkteverwertung den kontinuierlichen Betrieb. In diesem Demonstrationsmaßstab sind zwar keine Gewinne möglich, die Erkenntnisse werden aber bei künftig gebauten Anlagen im industriellen Maßstab dafür sorgen, dass hochwertige Treibstoffe zu konkurrenzfähigen Preisen erzeugt werden können. Nach der Technologieerprobung steht die Anlage zukünftig für die Abwicklung von Forschungsprojekten zur Verfügung. Insgesamt sollen in den kommenden acht Jahren rund 60 Mio. Euro investiert werden. 

„Es freut mich, dass wir das Projekt in der Steiermark realisieren können, und als Standort das Holzinnovationszentrum (HIZ) in Zeltweg ausgewählt wurde. Es liegt in einer der waldreichsten Regionen Europas mit großen holzverarbeitenden Industriebetrieben. Ein hochrangiges Erdgasnetz zur Einspeisung und ein Wärmenetz zur Verwertung anfallender Abwärme befinden sich in unmittelbarer Nähe“, schildert Titschenbacher. 
Erklärtes Ziel der Advanced Bioenergy Lab Genossenschaft ist es, möglichst viele Partner aus den unterschiedlichsten Bereichen (Urproduktion, Industrie, Brennstoffhandel, Endnutzer, ...) mit ins Boot der Forschungs- und Wissenstransfereinrichtung zu holen. Schon bei der Gründung beteiligten sich zahlreiche Institutionen. Als Standort wurde das Holzinnovationszentrum in Zeltweg fixiert. Die Geschäftsführung der ABL wurde von DI Dr. Richard Zweiler und DI Josef Bärnthaler übernommen. Die ABL wird in den nächsten Jahren mehr als 60 Mio. Euro in Anlagen, Forschung und Betrieb des Standortes investieren.

In einem ersten Projekt wird das Konsortium - bestehend aus der Advanced Bioenergy Lab eGen (ABL) und den Forschungseinrichtungen BOKU, MUL, FHWN, AIT, JR, BEST, TU-Wien und GET, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Industrie - eine Forschungsinfrastruktur für die Erzeugung von Holzdiesel und Holzgas errichten. Die ABL hat dafür den Zuschlag bei einer Ausschreibung des think.wood F&E-Infrastruktur Programmes erhalten. Möglich wurde die Gründung der ABL und die Durchführung des ersten Projekts zur Errichtung einer Demonstrationsanlage und eines Forschungszentrums durch die Unterstützung des Österreichischen Waldfonds, der steirischen Landesregierung und der zahlreichen Genossenschafter aus Urproduktion, Industrie, Brennstoffhandel, usw. Der Spatenstich soll bereits 2025 erfolgen. 

In Anwesenheit von Bundesminister Norbert Totschnig, den steirischen Landesrätinnen Barbara Eibinger-Miedl, Ursula Lackner und Simone Schmiedtbauer sowie der GV-Vorsitzenden des Holzinnovationszentrums und Bürgermeisterin Elke Florian wurde das Projekt vorgestellt.

Statements der Vertreter der Bundes-, Landes- und Regionalpolitik

Statement Norbert Totschnig, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft

„Das Reallabor ist ein bedeutender Leuchtturm der Österreichischen Holzinitiative. Es bietet die Möglichkeit, die Produktion von Grünen Gasen und Holztreibstoffen praxisnah zu erforschen und zur Marktreife zu führen. Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Grundstein für eine nachhaltige, regionale und unabhängige Energieversorgung Österreichs gelegt. Durch die energetische Nutzung von Biomasse können teure, klimaschädliche und unverlässliche Importe von Erdgas und Erdöl verringert und heimische Energieträger, vor allem für die kritische Infrastruktur, bereitgestellt werden. Innovative Holzverwertungsmöglichkeiten bieten auch eine große Chance und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für die heimische Land- und Forstwirtschaft.“

Statement Barbara Eibinger-Miedl, Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Regionen (im Koreferat), Wissenschaft und Forschung 

„Die Steiermark ist Heimat vieler energieintensiver Unternehmen. Die Dekarbonisierung der steirischen Industrie ist daher von besonderer Bedeutung, wenn wir die grüne Transformation erfolgreich meistern wollen. Wir setzen dabei auf einen Energiemix, zu dem neben Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft auch die Biomasse einen Beitrag leisten kann. Darüber hinaus sind Forschung und Entwicklung sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wesentliche Erfolgsfaktoren. Mit dem Advanced Bioenergy Lab setzen wir hier einen wichtigen Schritt und zeigen einmal mehr, dass sich Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg in der Steiermark nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen.“

Statement Ursula Lackner, Landesrätin für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Regionalentwicklung (im Koreferat) und Raumordnung 

„Das Gelingen der Energiewende ist notwendig, damit wir den Steirerinnen und Steirern auch in Zukunft eine leistbare, sichere und nachhaltige Energieversorgung zur Verfügung stellen können. Heimische Biomasse ist dabei gerade in der Steiermark ein wesentlicher Faktor: Zum einen als direkter Brennstoff zur Wärmegewinnung in den steirischen Haushalten - die Steiermark liegt nicht umsonst im Spitzenfeld, wenn es um den Tausch von fossilen auf erneuerbare, im Besonderen biomassebasierte Heizungen geht. Zum anderen verringern wir so unsere Abhängigkeit vom teuer importierten und unsicheren fossilen Gas. Das Advanced Bioenergy Lab leistet dazu einen maßgeblichen Beitrag. Daher unterstützt das Land Steiermark das ABL auch aus Mitteln des steirischen Klimafonds.“ 

Statement Simone Schmiedtbauer, Landesrätin für Land- und Forstwirtschaft einschließlich land- und forstwirtschaftlicher Schulen, Wohnbau, Sanierung und Revitalisierung, Wasser- und Ressourcenmanagement, Jugend, Frauen und Familie sowie Veterinärwesen

„Forst und Innovation - diese Begriffe gehören zusammen und sind in der Steiermark gelebte Praxis. Als Agrarlandesrätin und Forstwirtin bin ich stolz darauf, dass wir in der Steiermark wieder einmal Pioniergeist beweisen und die erste Anlage zur Gewinnung von zukunftsträchtigen Holztreibstoffen und Holzgasen in Zeltweg entsteht. Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Wissenschaft agieren bei diesem Projekt Hand in Hand, um gemeinsam zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen. Ich danke allen Expertinnen und Experten, die zum Erfolg dieses 60 Millionen Euro schweren Projekts beitragen, aber auch den vielen Forstwirtinnen und Forstwirten, die dieses Projekt mit ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung erst möglich machen.“

Statement Elke Florian, GV-Vorsitzende der Holzinnovationszentrum GmbH und Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Judenburg

„Das Holzinnovationszentrum Zeltweg ist seit 2001 eine Erfolgsgeschichte für gemeindeübergreifende und partnerschaftliche Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen und Betriebe. Auf dem 40 ha großen Areal sind nicht nur 12 Betriebe mit fast 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt, sondern es steht auch das Innovationspotential des Rohstoffes Holz im Mittelpunkt. Die Errichtung dieser Forschungsanlage zur Produktion von Energieträgern aus Holzreststoffen findet hier beste Standortvoraussetzungen und bietet eine Chance für die gesamte Region.“

Zur Ausgestaltung der Anlage und des ABL-Forschungsprojektes

Statement Univ.-Prof. Hermann Hofbauer, Leiter des wissenschaftlichen Beirates 

Im Jahr 2020 wurde an der TU Wien eine Studie mit dem Ziel, eine fossilfreie Land- und Forstwirtschaft zu etablieren, durchgeführt. Im Konzept der TU Wien wird der benötigte grüne Treibstoff und das grüne Gas aus Biomasse - insbesondere aus biogenen Rest- und Abfallstoffen - nach dem Grundsatz einer Kreislaufwirtschaft erzeugt, wobei festgestellt wurde, dass genügend Ressourcen in Österreich dafür vorhanden sind. Eine Bewertung möglicher Technologien ergab eindeutig, dass die thermo-chemische Gaserzeugung mit anschließender Synthese zu Holzdiesel (FT-Synthese) bzw. Holzgas (SNG-Synthese) die geeignetsten Technologien mit den höchsten Effizienzen darstellen. Dabei handelt es sich bei beiden Produkten um hochwertige Drop-in Fuels, d.h. sie können in die bestehende Infrastruktur (d.h. Traktoren, Erdgasnetz, etc.) ohne weitere Adaptierungen verwendet bzw. eingespeist werden. Weiters zählen die hier erzeugten Energieträger zum Unterschied von Biogas und Biodiesel zu den Advanced Biofuels (Red II / III) und tragen wesentlich zu den Zielen der EU bei. Neben der Eliminierung der fossilen CO2-Emissionen ist auch sonst die Qualität der grünen Energieträger deutlich besser als die der entsprechenden fossilen Energieträger, sodass die Umwelt auch hinsichtlich zusätzlicher Emissionen (z.B. Partikelemissionen) entlastet wird. Damit könnte der Sektor Land- und Forstwirtschaft eine Vorreiterrolle einnehmen und der erste in Österreich sein, der von sich aus fossilfrei betrieben wird.

Als Reallabor wird eine Anlage bezeichnet, die die gleiche Prozesskette wie eine industrielle Anlage beinhaltet, aber hinsichtlich der Leistung deutlich kleiner ist. Es wird dort der reale Betrieb mit den realen Brennstoffen und im realen Einsatz (z.B. mit realen Traktoren) getestet, optimiert und ertüchtigt. Ein Reallabor mit 5-10 MW Brennstoffwärmeleistung ist geeignet, um die technischen Risiken zu minimieren und das Vertrauen in die Technologie zu festigen, d.h. begreifbar zu machen, um ein sicheres Scale-Up auf 50 bis 100 MW zu ermöglichen.

Statement Walter Haslinger, CEO BEST - Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH, Mitglied des Forschungs-Konsortiums 

„Das Advanced Bioenergy Lab ist der nächste Schritt für das Scale-Up der Technologien und Prozessketten, die im Maßstab von 1 MW an der Syngas Platform Vienna untersucht werden. Während in Wien Reststoffe und Abfallsortimente als Inputströme im Vordergrund der Forschungsarbeiten stehen, liegt der Fokus in Zeltweg auf - in erster Linie holzartigen - Biomassereststoffen. Die im Errichtungskonsortium versammelten wissenschaftlichen Partner teilen das gemeinsame Ziel, industriegetrieben und anwendungsorientiert zu forschen. Mit dem ABL steht uns eine Infrastruktur zur Verfügung, mit deren Hilfe wir technologische und nichttechnologische Flaschenhälse überwinden, das Vertrauen von Industrie und Investoren gewinnen und so zum wirtschaftlich und ökologisch erfolgreichen Ausrollen einer Schlüsseltechnologie für die Defossilisierung von schwer zu dekarbonisierenden Sektoren beitragen wollen.“

Statement Richard Zweiler, Vorsitzender des Vorstandes der ABL

„Mit der Errichtung der Demonstrationsanlage und der ABL Genossenschaft bündeln wir nicht nur die Kompetenzen aller österreichischen Forschungspartner. Vielmehr betten wir uns in die bestehende, österreichische Forschungslandschaft ein und verhelfen der Technologie zum Durchbruch. Forschung alleine ist aber nicht der Schlüssel zum Erfolg, deswegen bedanke ich mich bei den zahlreichen Partnern aus Primärproduktion, Technologie und Abnehmer, welche den Aufbau der Advanced Bioenergy Lab ermöglicht haben. Diese Genossenschaft vereint nun namhafte Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, welche in Österreich führend im Klimaschutz sind. Dies beginnt bei der Ressourcenbringung mit den Landwirtschaftskammern, den Bundesforsten und dem Waldverband, reicht über Unternehmen, welche die Technologie vorantreiben, wie Vogl+ oder voestalpine, bis zu Abnehmern der Produkte, wie Energienetze Steiermark, RWA oder Bio-Oil. Damit bleibt Österreich führend bei thermochemischen Umwandlungsverfahren und zeigt vor, wie Klimaneutralität erreicht werden kann. Die genossenschaftliche Struktur ermöglicht es uns, jederzeit interessierte Partner in die ABL-Familie aufzunehmen.“

Statement Christoph Pfemeter, Präsident Bioenergy Europe, 

Vorsitzender des ABL-Aufsichtsrates

„Bioenergie wird sich nach den Plänen im Nationalen Energie- und Klimaplan noch vor Erdöl und Erdgas zum bedeutendsten Energieträger Österreichs entwickeln und soll bis 2030 etwa 1/3 der Gesamt-Energieversorgung bereitstellen. Die erneuerbare Treibstoff- und Grüngasproduktion soll stark ausgebaut werden. Das ABL-Reallabor ermöglicht es, die großen Bioenergiepotenziale Österreichs für die Energiewende und den Klimaschutz in Traktoren, dem Schwer- und Flugverkehr, Lebensmittelproduktion und Holzverarbeitung zu nutzen. Im Fokus des Anlagenbetriebes steht die Erforschung und Erprobung der regionalen Eigenversorgung mit Holzdiesel und Holzgas.“

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FF Krieglach: Schwerer Verkehrsunfall auf der S6: Zwei Personen verletzt

Schwerer Verkehrsunfall auf der S6: Zwei Personen verletzt

Freitagabend kam es auf der S6 bei Krieglach zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 81-jähriger Lenker geriet während eines Überholmanövers ins Schleudern, überschlug sich mehrmals und wurde lebensgefährlich verletzt.

Gegen 20.15 Uhr lenkte ein 81-Jähriger aus dem Bezirk Oberpullendorf seinen Pkw auf der S6 von Bruck an der Mur in Richtung Mürzzuschlag. Zur gleichen Zeit war ein 41-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit seinem Firmenfahrzeug ebenfalls auf derselben Strecke unterwegs. Im Zuge eines Überholmanövers kam es zu einer Berührung der beiden Fahrzeuge.

Das Fahrzeug des 41-Jährigen prallte links gegen die Betonleitwand, während das Fahrzeug des 81-Jährigen ins Schleudern geriet, sich mehrfach überschlug und schließlich auf den Rädern zum Stillstand kam. Der 81-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber C17 ins LKH Graz geflogen. Der 41-Jährige wurde ebenfalls verletzt und von der Rettung in das LKH Bruck an der Mur gebracht. 

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die S6 war in Fahrtrichtung Wien vom Unfallzeitpunkt bis 22.30 Uhr gesperrt. Die Bergungs-, Absicherungs- und Aufräumarbeiten wurden von der Feuerwehr Krieglach sowie vom Streckendienst der ASFINAG durchgeführt.

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KS: 37-jähriger Ungar ohne Führerschein mit 200 km/h auf A2 Unfall verursacht

37-jähriger Ungar ohne Führerschein mit 200 km/h auf A2 Unfall verursacht

Ein 37-jähriger ungarischer Staatsbürger lenkte am Mittwoch um 10:35 Uhr einen PKW auf der A2 in Fahrtrichtung Wien. Am Beifahrersitz befand sich die 22-jährige Zulassungsbesitzerin des PKW`s und auf der Rückbank ihre 10 Monate alte Tochter, beide ebenfalls ungarische Staatsbürger.

Der Lenker fiel durch seine waghalsigen Verkehrsmanöver auf. Als er die Autobahnpolizeistreife wahrnahm versuchte dieser zu flüchten. Er fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit (über 200 km/h). Während der gesamten Nachfahrt der Beamten gefährdete der 37-Jährige die körperliche Sicherheit etlicher Verkehrsteilnehmer, überholte mehrmals Fahrzeuge über die rechte Fahrspur, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Rettungsgasse vor dem Rot gesperrten Kollmann-Tunnel und verursachte dabei einen Verkehrsunfall mit Sachschaden und Fahrerflucht. In dem zweitbeteiligten Fahrzeug befand sich eine polnische Familie mit zwei Kleinkindern. Auf ca. Höhe Strkm 267 wurde die Fahrt aufgrund eines Motorschadens des von ihm gelenkten Fahrzeuges gestoppt und das Fahrzeug kam am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand.

Der Lenker wurde unverzüglich festgenommen und zur Abklärung des Sachverhaltes auf die Autobahnpolizei Wolfsberg gebracht.
Der 37-Jährige lenkte den PKW ohne Lenkberechtigung.
Die A2 war in Fahrtrichtung Wien rund eine Stunde gesperrt.

Das austretende Motoröl musste gebunden werden und das Fahrzeug wurde abgeschleppt. 

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LPD Stmk-Martinelli: Polizei im Landeanflug auf die AIRPOWER

Polizei im Landeanflug auf die AIRPOWER

Mit einer groß angelegten Einsatzbesprechung stellten sich am Dienstag rund 270 Polizistinnen und Polizisten des „Einsatzabschnitts Verkehr“ auf die diesjährige AIRPOWER24 ein.

Bereits seit rund einem Jahr laufen die Vorbereitungen für die größte Airshow Europas am 6. und 7. September 2024 in Zeltweg – auch bei der Polizei. Wie bei der letzten Flugshow vor zwei Jahren, werden auch im heurigen Jahr seitens des Veranstalters wieder an die 300.000 Besucher im Aichfeld erwartet. „Bei derartigen Menschenmassen zur selben Zeit am selben Ort und zeitgleich begrenzt verfügbarer Infrastruktur sind Staus und Verzögerungen einfach vorprogrammiert. Das kann selbst das weltbeste Verkehrskonzept nicht gänzlich verhindern“, waren sich Oberst Kurt Lassnig (LVA Steiermark) und Oberst Peter Braun (Österr. Bundesheer) im Vorfeld des Großevents unisono einig. Mit rund 270 Polizistinnen und Polizisten aus dem gesamten Bundesland leitet Lassnig als oberster Verkehrspolizist der Steiermark den personell größten Einsatzabschnitt der Exekutive bei der diesjährigen AIRPOWER. Dabei steht er und sein gesamtes Führungsteam im engen Austausch mit dem Veranstalter und diversen Behörden, um die An- und Abreise unter den bestehenden Voraussetzungen bestmöglich zu gewährleisten.

Erfahrenes Team – Neues Verkehrskonzept

Gemeinsam mit Polizei, externen Verkehrsexperten und der ASFINAG hat eine Projektgruppe des Bundesheeres nach dem Ansturm auf die AIRPOWER22 für das heurige Jahr ein neues Verkehrskonzept erarbeitet. Dabei stehen vor allem erhöhte Kapazitäten beim öffentlichen Verkehr zur Verfügung. So bringen etwa eigene Buslinien mit Zustiegsmöglichkeiten in ganz Österreich sowie ÖBB-Sonderzüge von Villach, Salzburg, Linz und Wien die Flugbegeisterten ins Murtal. Gratis AIRPOWER-Shuttles zum Veranstaltungsgelände (und retour) stehen direkt an den Endbahnhöfen sowie den Parkflächen bereit. Sogar der Bahnsteig am Bahnhof Zeltweg wurde für diesen Zweck vergrößert, um mehr Fahrgäste in kürzerer Zeit transportieren zu können. Für die dennoch zahlreich erwarteten Pkw und Busse wurden in der gesamten Region Parkflächen angemietet. Von dort bringen Busshuttles die Luftfahrtbegeisterten direkt zum Veranstaltungsgelände. Frühzeitig und bereits im Voraus via Ö-Ticket (oeticket.com) erworbene Parktickets sparen zusätzlich Nerven und Zeit am Tag der Flugshows. Ein umfassendes Rahmenprogramm sowie adaptierte Lenkungsmaßnahmen von Besucherströmen sollen zudem für Entlastung der Verkehrssituation sorgen.

Busfahrer und Camper aufgepasst!

Auch für die bis zu 300 anreisenden Busse wird es eigene Parkflächen geben. Dabei wird insbesondere auf die aktuelle Totalsperre der B317/Friesacher Straße im Bereich Perchauer Sattel bei Neumarkt hingewiesen, welche nach den heftigen Unwettern nach wie vor aufrecht ist. Eine örtliche Umleitung für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen (z.B. Pkw) wurde über Mariahof bzw. Teufenbach eingerichtet. Anreisende Busse (über 7,5t) aus Villach bzw. Klagenfurt müssen allerdings großräumig in Richtung Zeltweg bzw. AIRPOWER ausweichen. Auch für die rund 1.000 Camper im unmittelbaren Bereich des Red Bull Rings(„Camping Blau“) gilt folgende Info: Eine Zufahrt über die Abfahrt „Knittelfeld West“ wird ausdrücklich empfohlen. Weitere Infos sowie FAQs zu An- bzw. Abreise gibt’s hier >> Anreise – AIRPOWER24 6.-7. Sept 24

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Hilfe zum Schulstart: VinziMärkte bitten um Sachspenden

Mit Schulbeginn rollt eine Kostenlawine auf Familien zu. Vor allem jene, die von Armut betroffen sind, stellt das vor große Herausforderungen. Die VinziMärkte möchten helfen und bitten wiederum engagierte Bürger*innen um Unterstützung in Form von Sachspenden. Jede noch so kleine Spende hilft! VinziMarkt-Leiterin Sigrid Wimmer freut sich über gespendete Schulsachen (c) VinziWerkeStartschuss

Am 1. September starten Wiener Schüler*innen in ein neues Schuljahr, die Steirer*innen dürfen ab 9. September wieder die Schulbank drücken. Was für Kinder eine aufregende Zeit darstellt, bedeutet für die Familien oft eine große Herausforderung. Am stärksten sind jedoch armutsgefährdete Menschen betroffen, die zudem mehrere Kinder zu versorgen haben.

Rund 90 Euro fallen für die benötigten Unterrichtsutensilien an. Wird zudem eine Schultasche benötigt, müssen nochmals bis zu 100 Euro aufgewandt werden – pro Kind.

O-Ton

Die VinziMärkte möchten Abhilfe schaffen: „Viele Kund*innen kommen vor Schulbeginn auf uns zu und bitten uns um Hilfe, weil sie in einem kurzen Zeitraum mit hohen Kosten konfrontiert sind. Diese Bitte möchten wir an unsere vielen, großzügigen Spender*innen weitergeben: Bitte helfen Sie uns dabei, Menschen in Not zu unterstützen“, appelliert Sigrid Wimmer, Leiterin des VinziMarkt in Graz.

Folgende Artikel werden besonders gebraucht: Filz- und Malstifte Lineal, Geodreieck Kleber Radiergummi Je nach Möglichkeit auch Schultaschen & Schüttelpennale Abgabezeiten

Die VinziMärkte freuen sich über jede Spende – egal, wie groß oder klein – während der Öffnungszeiten.:

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