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LPD: Alle Polizeidienststellen mit Defibrillatoren ausgestattet

Alle Polizeidienststellen mit Defibrillatoren ausgestattet

Das Projekt „Mobile Defibrillatoren“ wurde nun abgeschlossen. Insgesamt befinden sich somit 164 Geräte bei der Steirischen Polizei im Einsatz.

Das Projekt „Mobile Defibrillatoren der LPD Steiermark“ hat zum Ziel, das Überleben von Personen, die einen Atem-Kreislauf-Stillstand erlitten haben, mittels einer durchgeführten Reanimation oder Früh-Defibrillation zu ermöglichen bzw. die Chancen dafür zu verbessern. Aufgrund der Tatsache, dass „rund-um-die-Uhr“ Streifendienste im Bereich der LPD Steiermark unterwegs sind, ergibt sich der Vorteil, dass ein geeigneter Streifendienst entsprechend schnell bei einem Reanimationseinsatz ist, um die Erstmaßnahmen bis zum Einschreiten des Rettungsdienstes unverzüglich durchführen zu können. Vor allem in Bezug auf Atem-Kreislauf-Stillstände können hier Minuten entscheidend für das Überleben einer kritisch erkrankten Person sein.

Die Auslieferung der Geräte wurde nun abgeschlossen. Das heißt, mindestens ein Gerät pro Polizei-Dienststelle (bei größeren Dienststellen zwei) steht für den Einsatz in Streifenfahrzeugen zur Verfügung. Insgesamt wurden 164 Geräte an die Dienststellen ausgegeben. Damit einhergehend waren auch umfangreiche Schulungen der Exekutivbediensteten durchzuführen, die ebenfalls abgeschlossen sind.

Projektstart 2015

Begonnen wurde das Projekt 2015 in Graz mit einer Erweiterung 2019 auf den Bezirk Südoststeiermark. Zahlreiche Einsätze der Defibrillatoren waren inzwischen zu verzeichnen, bei denen die Polizei derart reanimierte Patientinnen und Patienten an die Rettungskräfte zur weiteren Versorgung übergeben konnten. Auch beispielsweise am 7. September 2023: Ein 67-jähriger Grazer erlitt gegen 05:00 Uhr am Park & Ride-Parkplatz in Webling einen offensichtlichen Kreislaufkollaps. Weder Atmung noch Puls waren feststellbar. Eine Polizeistreife war rasch vor Ort und konnte durch den Einsatz des mitgeführten Defibrillators die Vitalfunktionen des Mannes wieder herstellen, so dass ein Transport durch die Rettung ins Krankenhaus möglich war.

Landespolizeidirektor Gerald Ortner dazu: „Polizistinnen und Polizisten können tagtäglich mit Einsätzen konfrontiert werden, bei denen sie Erste Hilfe leisten müssen. Oftmals sind unsere Kräfte vor anderen Einsatzorganisationen vor Ort und müssen schnell agieren. Es freut mich daher sehr, dass wir dieses Projekt in der Steiermark nun flächendeckend umsetzen konnten. Durch die Projektumsetzung unterstützen wir unsere Beamtinnen und Beamten und geben ihnen mehr Handlungssicherheit für ein rasches, koordiniertes und beHERZtes Handeln.“

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KS: Sozialleistungsbetrug in Trofaiach aufgedeckt

Sozialleistungsbetrug in Trofaiach aufgedeckt

Seit mehreren Jahren bezogen ein 64-jährige Kroate und seine Ehefrau unrechtmäßig Sozialleistungen. Das Ehepaar wird bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. 

Nachdem Beamte der Polizeiinspektion Trofaiach seit mehreren Monaten hinweg Erhebungen gegen den 64-Jährigen geführt haben, konnten dem Paar nun Sozialleistungsbetrugstaten nachgewiesen werden. Der 64-Jährige und seine 49-jährige Ehefrau (ebenfalls aus Kroatien) bezogen Sozialleistungen, obwohl sie sich den Großteil des Jahres in Kroatien aufhielten. Es entstand ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Ebenfalls versuchten die zwei Tatverdächtigen um weitere Sozialleistungen anzusuchen. Aufgrund der durchgeführten Ermittlungen der Beamten der Polizeiinspektion Trofaiach konnte eine Auszahlung unterbunden und ein weiterer Schaden somit verhindert werden.

Beide zeigten sich geständig und wurden bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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GeoSphere Austria: Leichtes Erdbeben bei Vordernberg

Leichtes Erdbeben bei Vordernberg

Ein leichtes Erdbeben hat sich am Sonntag um 8:10 Uhr im Raum Vordernberg ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Leoben verspürt. Berichte über Schäden an Gebäuden habe es nicht gegeben und seien bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Laut GeoSphere Austria, ehemals Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), bebte um 8:10 Uhr die Erde im Raum Hirnalm. Die Magnitude wurde mit 1,8 angegeben und die Herdtiefe lag bei 2 Kilometer. Schäden sind keine bekannt.

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Energie Steiermark: Der Schneefall hat die Steiermark fest im Griff

Der Schneefall hat die Steiermark fest im Griff

Tausende Haushalte sind aktuell ohne Strom. In der gesamten Steiermark kommt es aktuell immer wieder zu punktuellen Verkehrssperren – überwiegend aufgrund von Bäumen, die auf die Fahrbahn stürzten.

Durch die Schneelast sind etliche Stromleitungen gekappt und Trafostrationen ausgefallen. Allein im Murtal waren zuletzt rund zehntausend Haushalte ohne Strom.Quer durch die Steiermark und in sämtlichen Bezirken kommt es aktuell immer wieder zu kurzfristigen Verkehrssperren aufgrund von umgestürzten Bäumen, hängen gebliebenen Fahrzeugen oder beschädigten Stromleitungen. Besonders stark betroffen war bislang der Bezirk Liezen. Hier standen seit den Nachtstunden rund 300 Einsatzkräfte unterschiedlicher Feuerwehren bei etwa 50 Einsatzalarmierungen im Einsatz. In Maria Lankowitz (Bez. Voitsberg) stürzte gegen Mittag ein Baum auf ein Fahrzeug, verletzt wurde dabei jedoch niemand.

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KK: Als Arzt und Ingenieur ausgegeben 

Als Arzt und Ingenieur ausgegeben 

Ein 34-Jähriger hat durch gefälschte Dokumente eine Anstellung als Arzt im LKH Knittelfeld erwirkt. Auch beim Österreichischen Bundesheer dürfte er sich als Arzt ausgegeben haben. Der Mann wird angezeigt.

Bereits im April 2023 dürfte der 34-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag eine Promotionsurkunde einer österreichischen medizinischen Fakultät sowie ein Reifeprüfungszeugnis einer höheren Schule gefälscht haben. Mit diesen Falsifikaten bewarb sich der Mann bei der Ärztekammer um eine Anstellung als Arzt. Dort wurde die Fälschung nicht erkannt, weshalb Anfang Juni 2023 eine Anstellung als Arzt in Basisausbildung im LKH Knittelfeld erfolgte. Der Verdächtige war tatsächlich insgesamt sechs Tage im LKH im Dienst, durfte jedoch laut Auskunft des Krankenhausbetreibers keine selbständigen Tätigkeiten – ohne Aufsicht eines erfahrenen Mediziners – an Patienten vornehmen. Allerdings hätte es bei einem Notfall auch vorkommen können, dass der 34-Jährige selbständige Untersuchungen an Patienten inklusive notwendiger medizinischer Entscheidungen vornehmen hätte müssen. Ein tatsächlicher Schaden an Patienten war nicht eingetreten.

Verdachtsmomente

Der 34-Jährige war zuvor bereits seit einiger Zeit als Rettungssanitäter aktiv, wurde von ehemaligen Sanitäter-Kollegen im Krankenhaus als Arzt wahrgenommen und erweckte deshalb den Verdacht einer strafbaren Handlung. Diese Verdachtsmomente teilten die Rettungssanitäter ihren Vorgesetzten mit, die die Information umgehend an den Krankenhausbetreiber weitergaben. Eine interne Überprüfung ergab die Tatsache, dass der 34-Jährige niemals ein Medizinstudium abgeschlossen hatte. Er wurde umgehend gekündigt.

Versuch als Militärarzt aufzutreten

Der 34-Jährige war zudem als Milizsoldat (Sanitäter) tätig und legte die gefälschte Promotionsurkunde dem Personalbüro des ÖBH vor. Nach Kündigung im Krankenhaus begab sich der 34-Jährige in seiner Milizuniform mit Offiziersdistinktionen und einem Arzt-Funktionsabzeichen in die Kaserne St. Michael in Obersteiermark. Dort tätigen Offizieren fiel die vermeintliche Beförderung des Mannes auf und eine sofortige Überprüfung bestätigte die fälschlichen Angaben des Verdächtigen.

Kein Ingenieurstitel

Beamte des Landeskriminalamtes (Außenstelle Niklasdorf) nahmen die Erhebungen gegen den 34-Jährigen auf. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Verdächtige zudem bereits seit 2020 als Absolvent einer höheren Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft mit der Qualifikationsbezeichnung „Ingenieur“ ausgab und diesen Titel auch in amtlichen Schriftstücken angab. Er hatte diese Schule niemals besucht.

Angemerkt wird, dass der Verdächtige weder seitens des Krankenhausbetreibers noch seitens des ÖBH ein Gehalt im Hinblick auf seine vorgetäuschten Qualifikationen bezogen hatte. Es entstand somit kein finanzieller Schaden. 

Der Verdächtige zeigte sich bei seiner Vernehmung hinsichtlich der Urkundenfälschung geständig, bestritt jedoch einen Bereicherungsvorsatz. Er gab an, dem Druck seitens der Verwandtschaft auf eine erfolgreiche Berufsausbildung nicht standgehalten zu haben. Der Mann wird auf freiem Fuß angezeigt.

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Facebook - Feuerwehr St. Michael: Adventstand bei der Feuerwehr St. Michael!<br>

Adventstand bei der Feuerwehr St. Michael!

Feierliche Adventssonntage mit der Freiwilligen Feuerwehr

Die Feuerwehr St. Michael lädt Sie herzlich ein, erstmalig einen Adventstand zu besuchen, der an jedem Adventssonntag für ein gemütliches Beisammensein sorgt. Kommen Sie zwischen 9 Uhr und 13 Uhr vorbei und genießen Sie die vorweihnachtliche Stimmung bei uns.

Termine und Programm:

Zusätzlich zu der warmen Atmosphäre sorgt die Feuerwehr St. Michael für Ihr leibliches Wohl. Lassen Sie sich von den kulinarischen Angeboten verwöhnen und genießen sie die Austellungsstücke von Aussteller Harrer Michael, bekannt als Huiz Mugi.

Ein Fest für die ganze Familie:

Nutzen Sie die Chance, das Rüsthaus und die Fahrzeuge zu erkunden. Für Kinder ist dies eine wunderbare Gelegenheit, um in die Welt der Feuerwehr hineinzuschnuppern. Vielleicht entdecken sie dabei ihre Begeisterung für diesen wichtigen Beruf. Der Nachwuchs ist in der Feuerwehr immer willkommen!

Als besonderes Highlight am 4. Adventssonntag steht zusätzlich das Friedenslicht zur Abholung bereit. Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie zudem die Feuerwehrjugend, da der Erlös der Veranstaltung diesem guten Zweck zufließt.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Kameradinnen und Kameraden der FF St. Michael!

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ASFINAG: Klebevignette 2024 ab 22. November erhältlich

Klebevignette 2024 ab 22. November erhältlich

„Alte“ Jahres-Vignette in Purpur noch bis 31. Jänner 2024 gültig – 70 Prozent aller Jahres-Vignetten bereits digital

Ab Mittwoch, 22. November gibt es die Klebevignette 2024 in Sonnengelb an 6.000 Vertriebsstellen im In- und Ausland zu kaufen. Alternativ gibt es seit 13. November die neue Digitale Vignette bereits im ASFINAG Mautshop und über die kostenlose ASFINAG App sowie bei Mautstellen, ÖAMTC, ARBÖ und ADAC und an ausgewählten Tankstellen und Trafiken. 

Wichtig dabei: Die „alte“ Klebevignette in Purpur ist noch bis 31. Jänner 2024 gültig – mit 1. Februar 2024 muss die Vignette in Sonnengelb geklebt sein oder alternativ die Digitale Vignette vorliegen. „Wir bieten unseren Kunden die freie Wahl ihrer Produkte. Egal, ob klicken oder picken – wichtig ist, sich rechtzeitig die Vignette zu besorgen. So spart man sich Terminstress und Unannehmlichkeiten. Deswegen gibt es die Vignette digital rund um die Uhr im Mautshop und in der App, bei unseren Partnern und darüber hinaus eben auch die Klebevignette an den Vertriebsstellen“, so ASFINAG-Geschäftsführerin Claudia Eder. 


Jahres-Vignette maximal 14 Monate gültig

Kunden können wie gewohnt zwischen Digitaler Vignette und Klebevariante frei wählen. Der Preis ist in beiden Optionen derselbe – genauso die jeweiligen Modelle wie 10-Tages, 2-Monats- und Jahres-Vignette. Aber Achtung: Obwohl die Klebevignette in Sonnengelb bereits ab 22. November erhältlich ist, beginnt die Gültigkeit erst mit 1. Dezember 2023. Dasselbe gilt auch für die Digitale Vignette 2024. Die Jahres-Vignette ist maximal 14 Monate gültig – also in diesem Fall bis 31. Jänner 2025. 

70 Prozent aller Jahres-Vignetten mittlerweile digital 

70 Prozent aller Jahres-Vignetten sind bereits digital – auch die Digitalen Jahres-Vignetten können an ausgesuchten Vertriebsstellen erworben werden. Wichtig dabei: Kunden müssen die Konsumentenschutzfrist bei Online-Käufen beachten. Denn: Gemäß der Europäischen Richtlinie für Konsumentenschutz können Kunden vom Online-Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung zurücktreten – die Digitale Vignette ist deshalb erst 18 Tage nach dem Kauf gültig.

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GeoSphere Austria: Erneut leichtes Erdbeben in St. Michael

Erneut leichtes Erdbeben in St. Michael

Ein leichtes Erdbeben hat sich am Samstag um 7:09 Uhr im Raum St. Michael ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Leoben und Kraubath teils deutlich verspürt. Berichte über Schäden an Gebäuden habe es nicht gegeben und seien bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Laut GeoSphere Austria, ehemals Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), bebte um 7:09 Uhr die Erde im Raum Vorderlainsach. Die Magnitude wurde mit 2,3 angegeben und die Herdtiefe lag bei 5 Kilometer. Schäden sind keine bekannt.

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Facebook - Regionaljournal Steiermark: Sicherheitsaufruf an die Bürger

Sicherheitsaufruf an die Bürger

Aufmerksamkeit ist gefordert!

Halte deine Augen und Ohren für dich und deine Nachbarn offen! Wenn du verdächtige Wahrnehmungen machst, zögere nicht und wende dich unter 133 an die Polizei.

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KS: Rumänische Ladendiebe festgenommen

Rumänische Ladendiebe festgenommen

Polizisten nahmen Mittwochnachmittag in Mürzzuschlag zwei Männer (25, 37) fest. Sie stehen im Verdacht, zwölf hochpreisige Parfums im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen zu haben.

Der 37-Jährige steht im Verdacht, gegen 15:20 Uhr, in einem Drogeriemarkt in Krieglach zwölf Parfums, vermutlich mithilfe eines präparierten T-Shirts, gestohlen zu haben. Ohne die Ware zu bezahlen verließ er anschließend das Geschäft. Mitarbeiter bemerkten dies und verständigten die Polizei.

Kurz darauf wurden der 37-Jährige und sein 25-jähriger Komplize vor einem Drogeriemarkt in Mürzzuschlag festgenommen.

Die beiden Tatverdächtigen aus Rumänien waren nicht geständig. Sie wurden in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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APA/HARALD SCHNEIDER: Neues ORF-Gebührenmodell ab 2024: Wer bezahlt, wieviel und warum

Neues ORF-Gebührenmodell ab 2024: Wer bezahlt, wieviel und warum

Ab dem Jahr 2024 tritt die neue ORF-Gebühr in Kraft. Sie gilt für jeden Haushalt in Österreich, es sei denn, man ist von den Gebühren befreit. Je nach Bundesland belaufen sich die Gebühren auf monatlich zwischen 15,30 und 20,30 Euro.

Die jährliche Zahlungserinnerung gibt es nicht mehr nur für ORF-Nutzer: Jeder österreichische Haushalt muss die neue Gebühr entrichten, mit Ausnahme der bereits bestehenden Befreiungsgruppen. Die Höhe der Gebühr variiert je nach Bundesland und kann für GIS-Zahler sogar niedriger ausfallen. Wer die Gebühr nicht zahlt, muss mit Sanktionen durch ein Inkasso-Büro rechnen.

Was ändert sich für GIS-Zahler?

Für Haushalte, die bereits die GIS-Gebühr zahlen, ändert sich wenig. Die Höhe der neuen Gebühr kann sogar geringer ausfallen als die bisherige. Bei Nichtzahlung wird jedoch ein Inkasso-Büro beauftragt und die Kosten hierfür müssen ebenfalls vom Zahler getragen werden.

Die neue ORF-Gebühr: Wie hoch ist sie?

Die Höhe der Gebühr hängt vom Bundesland ab. In fünf Bundesländern, Vorarlberg, Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg (vorerst nur für 2024) und Wien, beträgt die Gebühr im Jahr 2024 "nur" 15,30 Euro pro Monat. In Tirol werden es 18,56 Euro, in Kärnten 19,48 Euro, in der Steiermark 20,09 Euro und im Burgenland 20,30 Euro pro Monat. Wer muss die Gebühr zahlen? Grundsätzlich jeder, aber es gibt einige Ausnahmen.

Wer ist von der Gebührenpflicht ausgenommen?

Die neue Gebühr tritt am 1. Januar 2024 in Kraft. Die Zahlungsweise ändert sich für bestehende GIS-Zahler nicht. Wer noch nicht angemeldet ist, sollte dies online tun, um zusätzlichen Gebühren sollte zu vermeiden. Die Gebühr muss innerhalb der ersten 14 Tage des neuen Jahres entrichtet werden.

Welche Auswirkungen hat die neue ORF-Abgabe?

Für bereits GIS-bezahlende Haushalte verändern sich nur wenige Dinge und die meisten zahlen sogar weniger als vorher. Haushalte, die zuvor noch keine GIS-Abgabe gezahlt haben und nicht befreit sind, müssen ab 2024 eine zusätzliche Gebühr zwischen 15,30 und 20,30 Euro pro Monat einkalkulieren.

Bei Befreiung von der Gebühr aufgrund bestimmter Umstände, beispielsweise durch den Bezug bestimmter Sozialleistungen, besteht kein Bedarf für einen neuen Antrag. Die Gebührenbefreiung gilt dann sowohl für den ORF-Beitrag als auch für die Landesabgabe.

Wie lange hat man Zeit, die ORF-Gebühr zu bezahlen?

Die Gebühr muss innerhalb der ersten 14 Tage nach Erhalt der Zahlungsaufforderung beglichen werden. Bei Nichteinhaltung this Frist wird eine Strafe in Höhe der jährlichen ORF-Gebühr fällig.

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Eichholzer: Kuh war auf der S36 unterwegs

Kuh war auf der S36 unterwegs

Dienstagnachmittag lief eine Kuh auf der Murtalschnellstraße bei Feistritz herum, beschädigte mehrere Fahrzeuge und musste in weiterer Folge erschossen werden. 

Gegen 14:10 Uhr sollte eine Kuh im Zuge eines Tiertransportes auf einem Parkplatz umgeladen werden. Beim Umladevorgang sprang die Kuh plötzlich über die halb geöffnete Rampe aus dem Fahrzeug und lief davon. In weiterer Folge lief das Tier über die Autobahnauffahrt auf die S 36 und konnte trotz Einsatz mehrerer Polizeistreifen und eines anwesenden Tierarztes nicht beruhigt, eingefangen oder von der Autobahn getrieben werden. Nachdem die Kuh bereits mehrere Fahrzeuge beschädigt hatte und durch das aggressive Verhalten des ca. 600 kg schweren Tieres Gefahr im Verzug bestand, musste das Vieh von einem inzwischen eingetroffenen Jäger erschossen werden. Die S36 war aufgrund dieses Einsatzes bis 15:45 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.

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FF/Zeiler: Alkohol und Drogen. Tödlicher Verkehrsunfall in Knittelfeld

Alkohol und Drogen. Tödlicher Verkehrsunfall in Knittelfeld

Bei einem Verkehrsunfall Montagabend wurde ein 17-Jähriger getötet. Vier weitere junge Personen im verunfallten Pkw wurden zum Teil schwer verletzt. Polizei ermittelte dass Alkohol und Suchtgift im konsumiert wurde.

Kurz nach 19:00 Uhr lenkte ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Leoben seinen Pkw auf der Landesstraße L504 von der Landesstraße 518 kommend in Richtung Leobner Straße. In einer Rechtkurve verlor der Jugendliche vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der regennassen Fahrbahn ab. Nachdem sich das Fahrzeug mehrmals überschlagen hatte, kam es wieder auf der Fahrbahn zum Stillstand. Der 17-Jährige dürfte nicht angegurtet gewesen sein.

Folgende im Pkw mitfahrende Personen wurden verletzt: Eine 21-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag schwer, ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Weiz unbestimmten Grades, ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Leoben unbestimmten Grades und ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag schwer. Diese Personen wurden von der Rettung in das LKH Judenburg eingeliefert.

Aufgrund der Erstbefragungen der Mitfahrer des Unfallwagens konnte erhoben werden, dass sowohl der Lenker als auch die Mitfahrer vor Antritt der Fahrt Alkohol und Suchtgift in Form von Marihuana konsumiert haben dürften. Die Staatsanwaltschaft Leoben gab den Leichnam zur Bestattung frei. Die L504 war bis kurz vor 22:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.  

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Helmut Lunghammer: 14 Skigebiete mit Steirischem Pistengütesiegel ausgezeichnet

14 Skigebiete mit Steirischem Pistengütesiegel ausgezeichnet

Fachgruppenobmann Fabrice Girardoni gratulierte den ausgezeichneten 14 Skizona-Anbietern für ihre Verpflichtung zu höchster Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

In diesem Jahr wurden 14 Skigebiete mit dem begehrten Siegel geehrt, darunter zwei Erstverleihungen und eine Reihe etablierter beliebter Skigebiete, die regelmäßig strengen Überprüfungen unterzogen werden.

Zum ersten Mal dabei

Erstplatzierte in diesem Jahr ist die Skiliftgemeinschaft Schöder, die sich besonders für Kinder engagiert. Ebenso neu ist die Rieseralm Obdach, ein Familienskigebiet, dass abseits des Skifahrens zahlreiche Winterfreizeitaktivitäten bietet.

Sicher auf der Piste

Das Skigebiet Obdach erhielt die Auszeichnung zum zweiten Mal, ebenso wie das Skigebiet Kaiserau mit seinem vielfältigen Anfängerangebot. Die Skiarena Präbichl und das Skigebiet Hohentauern wurden bereits zum siebten Mal ausgezeichnet.

Qualität und Nachhaltigkeit für den Wintersport

Fabrice Girardoni, Obmann der steirischen Seilbahnbetriebe, betont die Attraktivität der Steiermark als Wintersportdestination und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl unterstreicht die Bedeutung der Steiermark als traditionelle Wintersportdestination und lobt die Vielfalt und Qualität des Angebots.

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ASFiNAG: Digitale Vignette 2024: Neue Angebote und Verkaufsstart

Digitale Vignette 2024: Neue Angebote und Verkaufsstart

Die Digitale Vignette für 2024 ist ab jetzt erhältlich. Mit neuen Angeboten wie der 1-Tages-Vignette und unveränderten Preisen bringt ASFINAG Flexibilität und Erschwinglichkeit für die Fahrzeugbesitzer.

Ab dem 13. November 2023 können Fahrzeugbesitzer die Vignette für das Jahr 2024 im ASFINAG Mautshop, in der kostenlosen ASFINAG-App sowie bei ausgewählten Partnern wie den Mautstellen, ÖAMTC, ARBÖ und ADAC erwerben. Die Digitale Jahres-Vignette ist jedoch erst ab dem 1. Dezember 2023 gültig.

Neuheiten für Pkw-Fahrer

Die ASFINAG hat eine 1-Tages-Vignette eingeführt, die für Pkw zum Preis von 8,60 Euro und für Motorräder zum Preis von 3,40 Euro erhältlich ist. Sie kann schon heute online gekauft werden, aber ihre Nutzung ist erst ab dem 1. Dezember möglich. Wichtig ist, dass die 1-Tages-Vignette ausschließlich digital erhältlich und bei Online-Kauf sofort gültig ist.

Gültigkeitszeitraum

  • Die 1-Tages-Vignette und die 10-Tages-Vignette sind bei Online-Kauf sofort gültig.
  • Die Geltungsdauer der Kurzzeit-Vignetten kann beim Online-Kauf festgelegt werden, jedoch mit einem Mindestgültigkeitsdatum ab dem 1. Dezember 2023.

Wichtige Hinweise für Digitalkäufe

Um sicherzustellen, dass die Digitale Jahres-Vignette ab dem 1. Dezember 2023 gültig ist, müssen Kunden diese bis spätestens 13. November online erwerben. Dies ist aufgrund der gesetzlichen Konsumentenschutzfrist erforderlich.

Preisanpassungen und Preisstabilität

Die Preise der Vignetten bleiben insgesamt stabil. Die 10-Tages-Vignette kostet nun 11,50 Euro und die 2-Monats-Vignette 28,90 Euro. Der Preis der Jahres-Vignette bleibt mit 96,40 Euro unverändert. Mit der Digitalisierung der Vignetten erhalten Nutzer mehr Flexibilität und können die Vignetten direkt nach dem Kauf einsetzen.

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GeoSphere Austria: Leichtes Erdbeben in St. Michael

Leichtes Erdbeben in St. Michael

Ein leichtes Erdbeben hat sich am Sonntag um 7:11 Uhr im Raum St. Michael ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Leoben verspürt. Berichte über Schäden an Gebäuden habe es nicht gegeben und seien bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.

Laut GeoSphere Austria, ehemals Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), bebte um 7:11 Uhr die Erde im Raum Vorderlainsach. Die Magnitude wurde mit 2,0 angegeben und die Herdtiefe lag bei 8 Kilometer. Schäden sind keine bekannt.

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KS: Cobra-Einsatz in Fohnsdorf: Mann mit psychischer Beeinträchtigung verletzt sich schwer, Kind gerettet

Cobra-Einsatz in Fohnsdorf: Mann mit psychischer Beeinträchtigung verletzt sich schwer, Kind gerettet

Ein vermutlich psychisch kranker 43-Jähriger drehte Samstagabend durch und fügte sich mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zu. Da sich auch ein vierjähriges Kind bei ihm befand, war ein polizeilicher Großeinsatz unter Zuziehung polizeilicher Sonderkräfte die Folge.

Gegen 20:00 Uhr wurde die Polizei ins Ortszentrum beordert, da dort eine Person im Eingangsbereich des Hauses umherschleichen würde. Beim Eintreffen der Streife konnte keine verdächtige Person, hingegen aber das Schreien eines Kindes aus der Wohnung eines Mehrparteienhauses wahrgenommen werden. Später stellte sich heraus, dass der 43-jährige Einheimische möglicherweise aus einem Verfolgungswahn heraus selbst der Anzeiger war. Aufgrund der unklaren Situation, die Polizei ging von einem Unfall in einer versperrten Wohnung aus, fuhren zwei weitere Polizeistreifen zu und öffneten zwangsweise die Eingangstüre.

Im Badezimmer konnte der 43-Jährige, er wies augenscheinlich Anzeichen einer starken psychischen Beeinträchtigung auf, wahrgenommen werden. Bei ihm befand sich sein vierjähriger Sohn, den er über das Wochenende zu beaufsichtigen hatte. Der 43-Jährige hielt ein Messer mit einer rund 30 Zentimeter langen Klinge in der Hand und verletzte sich damit mehrfach selbst. Es gelang den Polizeikräften, das Kind aus dem Badezimmer und somit aus dem Gefahrenbereich zu ziehen.

Daraufhin verschanzte sich der Mann im Badezimmer, worauf in weiterer Folge unter anderem die Verhandlungsgruppe Süd, das Einsatzkommando Cobra sowie die SIG (Schnelle Interventionsgruppe) verständigt und beigezogen wurden. Das Kind blieb unverletzt und wurde nach Absprache mit der Bezirkshauptmannschaft Murtal dem Großvater übergeben.

Zwei Kolleginnen der, in der Zwischenzeit eingetroffenen und in die Amtshandlung eingebundenen, Verhandlungsgruppe Süd gelang es vor Ort und als auch über das Telefon, Kontakt zum 43-Jährigen herzustellen. Der Mann konnte jedoch nicht zum Aufgeben bewogen werden. Zwischenzeitlich konnte ein kurzer Sichtkontakt zum 43-Jährigen hergestellt werden. Dabei wurde festgestellt, dass der Mann sich immer wieder die Messerklinge an den Hals hielt und sich mehrfach an den Unterarmen schnitt. Auch ließ er sich immer wieder auf die Messerklinge fallen.

Gegen 22:23 Uhr griff das EKO Cobra zu und sicherte den 43-Jährigen. Der blutende Mann wurde von Polizeisanitätern durchsucht und dann vom Notarzt erstversorgt. Der 43-Jährige wurde mit zahlreichen lebensgefährlichen Messerstichen in das LKH Judenburg eingeliefert.

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KS: Alko-Lenker erfasst Ersthelfer in Weisskirchen. 50 Jähriger tot, Ersthelferin in Lebensgefahr

Alko-Lenker erfasst Ersthelfer in Weisskirchen. 50 Jähriger tot, Ersthelferin in Lebensgefahr

Gegen 23.40 Uhr dürfte ein 50-Jähriger aus dem Bezirk Murtal auf der Gaberl Bundesstrasse (B77) bei Weisskirchen mit seinem E-Scooter aus eigenem Verschulden zu Sturz gekommen sein. Die B77 wird in diesem Bereich als Freilandstraße ohne Beleuchtung geführt.

Der Lenker eines entgegenkommenden Pkw bemerkte den Sturz, hielt sein Fahrzeug an und schaltete die Warnblinkanlage ein. Neben dem Beifahrer und einer weiteren Person im Fond befand sich auch die 62-jährige Gattin des Pkw-Lenkers im Fahrzeug. Diese verließ als Erste den Pkw und begab sich, um Erste Hilfe zu leisten, zum verunfallten Scooterlenker.

Kurze Zeit später erfasste ein in Richtung Judenburg fahrender 25-jähriger Pkw-Lenker, ebenfalls aus dem Bezirk Murtal, den Verunfallten und die Ersthelferin ungebremst mit seinem Fahrzeug. Der 50-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle, die 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen zuerst in das LKH Judenburg eingeliefert und von dort in das LKH Graz geflogen. Ein Alkotest beim Pkw-Lenker ergab eine mittlere Alkoholisierung.

Zusätzlich zur Polizei standen das Rote Kreuz (Notarzt) sowie die Feuerwehr Baierdorf (2 Fahrzeuge, 15 Kräfte) im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete die Sicherstellung der beteiligten Fahrzeuge und eine Obduktion des 50-jährigen Scooterfahrers an. Die Verständigung der Angehörigen durch die Polizei erfolgte im Beisein des Kriseninterventionsteams. Der Pkw-Lenker wird wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.

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Facebook - Regionaljournal Steiermark: Landeskriminalamt warnt vor gefährlichen XTC Tabletten

Landeskriminalamt warnt vor gefährlichen XTC Tabletten

Das Landeskriminalamt warnt nachdrücklich vor der Einnahme von XTC-Tabletten, die mit dem Aufdruck "POPSMOKE" versehen sind. Diese Tabletten könnten extrem hohe Mengen an MDMA, auch bekannt als 3,4-Methylendioxymethamphetamin, enthalten. MDMA ist eine psychoaktive Substanz, die für ihre stimulierenden und halluzinogenen Effekte bekannt ist.

Die Verwendung dieser spezifischen Tabletten birgt eine gravierende Gesundheitsgefahr. Schon die Einnahme eines Teils dieser Tablette kann lebensgefährliche Folgen haben. Daher wird dringend dazu geraten, von ihrem Konsum abzusehen.

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APA/Scheriau: Pöls: Tatverdächtiger einvernommen

Pöls: Tatverdächtiger einvernommen

Wie berichtet, ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft seit dem Fund einer weiblichen Leiche wegen des Verdachts des Mordes. Der Tatverdächtige befindet sich in Haft. Eine Obduktion wurde angeordnet. 

Die gesamte Nacht auf Mittwoch standen Tatortbeamte sowie Ermittler der LKA-Außenstelle Niklasdorf am Tatort im Einsatz, um die Hintergründe der offensichtlichen Straftat zu klären. Eine Zeugin hatte am Dienstag gegen 17.20 Uhr die Einsatzkräfte via Notruf alarmiert, nachdem sie durch einen auf Besuch befindlichen Angehörigen auf den Streit des Ehepaares in deren Wohnung aufmerksam wurde. Polizisten fanden schließlich eine Frauenleiche im Freien vor dem Eingangsbereich des Mehrparteienhauses vor. Die Frau (57) wies eindeutige Hinweise auf eine Gewalteinwirkung auf. Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen. Eine ersteintreffende Polizeistreife nahm den Tatverdächtigen (61) noch am Tatort widerstandslos fest.

Obduktion angeordnet

Seither laufen die Ermittlungen des Landeskriminalamts (LKA) Steiermark. Noch in den Nachtstunden sicherten Tatortbeamte und Gerichtsmediziner Spuren am Fundort der Leiche sowie in der Wohnung des Paares. Dabei wurde auch die augenscheinliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, sichergestellt. Dieses wird nun kriminaltechnisch untersucht. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Leoben eine Obduktion der Leiche sowie eine körperliche Untersuchung des Tatverdächtigen angeordnet. Unterdessen zeigte sich der 61-Jährige bei seiner ersten Einvernahme geständig. Dabei dürfte Eifersucht als Motiv der Tat gelten. Diese führte in den vergangenen Tagen bereits mehrmals zu Streit des österreichischen Paares. Der 61-Jährige befindet sich weiterhin in Haft. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

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APA: Überschalltraining der österreichischen Luftstreitkräfte

Überschalltraining der österreichischen Luftstreitkräfte

Von 6. November bis 17. November 2023 führen die österreichischen Luftstreitkräfte das zweite Überschalltraining dieses Jahres durch. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr geplant.

Das Fliegen mit Überschall ist ein unverzichtbarer Teil des Trainings und der Ausbildung der Piloten. Es ist für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung unumgänglich.

Auch im Überschallbereich hat ein sicherer Flugbetrieb und die Flugsicherheit höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärische sowie zivilen Flugsicherung ist einer der wichtigsten Inhalte des Trainings.

Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen.

Zur Reduzierung der bodennahen Schallausbreitung werden seitens des Bundesheeres auch einige Maßnahmen getroffen.
Die Beschleunigungsphasen der Eurofighter werden so kurz wie möglich gehalten.
Die Schallverteilung wird laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung gleicher Räume auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Ballungsräume um die Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt werden für Überschallflüge ausgespart. Flüge im Unterschallbereich können über diesen Gebieten jedoch jederzeit erfolgen.
Im Zeitraum zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr sowie am Wochenende bzw. Feiertagen erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.
Die Flüge werden über 12.500 Meter Höhe absolviert, um einen auftretenden Überschallknall am Boden zu minimieren.

Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei ca. 1.200 km/h. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit, kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug. Diese Stoßwellen können am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden. Die (Laut-) Stärke des Überschallknalles ist unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der Wetterlage.

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FF Gaishorn: 300 Meter lange Dieselspur nach Sekundenschlaf

300 Meter lange Dieselspur nach Sekundenschlaf

Vermutlich der Sekundenschlaf eines Lkw-Lenkers zog am Donnerstagmorgen auf der A9 einen langwierigen Schadstoffeinsatz nach sich, der Sattelzug kollidierte dadurch mit der Leitschiene und riss sich einen Dieseltank großflächig auf. Dies hatte eine ca. 300 Meter lange Dieselspur sowie einen massiven Austritt am Rastparkplatz Gaishorn zur Folge.

Die Alarmierung der FF Gaishorn am See zum Schadstoffeinsatz erfolgte um 07:39 Uhr, da bereits beim Notruf von größeren Mengen an ausgetretenem Diesel auszugehen war, zog der diensthabende Disponent zusätzlich die FF Trieben hinzu. Da zu diesem Zeitpunkt immer noch Diesel aus dem Tank ausfloss, wurde ein weiteres Austreten mittels einer speziellen Auffangwanne sofort verhindert. Zusätzlich musste die Pendelleitung zum zweiten, nochmals 400 Liter fassenden Tank unterbunden werden, da ansonsten auch diese Menge noch auszutreten drohte. Darüber hinaus galt es abzuwenden, dass Diesel in einen nahegelegenen Kanal fließt. Die gröbste Gefahr für die Umwelt war durch diese Tätigkeiten somit vorerst gebannt, insgesamt flossen trotzdem in etwa 250 Liter Kraftstoff aus.

In weiterer Folge widmete sich die ausgerückte Mannschaft gemeinsam mit den Triebener Kameraden der Dieselspur auf der Fahrbahn sowie auch dem Rastparkplatz selbst. Die Bindearbeiten nahmen schließlich mehrere Stunden in Anspruch. Auch war es nötig, den im Tank vebliebenen Kraftstoff abzupumpen ehe die Einsatzstelle an die Asfinag übergeben werden konnte.

Vor Ort waren zusätzlich der Feuerwehrbereichs Gefahrgutbeauftragte sowie der Chemiealarmdienst des Landes Steiermark.

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Feuerwehr Traboch- Timmersdorf - Facebook: Jugendliche nach Reitunfall schwer verletzt

Jugendliche nach Reitunfall schwer verletzt

Am Donnerstag wurden die Einsatzkräfte zur "Menschenrettung nach Reitunfall" - zu einer dramatischen Rettungsaktion in Traboch gerufen.

Der Unfall ereignete sich der auf dem Trainingsplatz eines Pferdehofs. Eine Jugendliche stürzte von ihrem Pferd und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde das Mädchen mit dem Notarzthubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Graz geflogen. Die Ursache für den Unfall ist noch unbekannt und wird derzeit untersucht.

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KS: Tödlicher Bahnunfall in Wald am Schoberpaß

Tödlicher Bahnunfall in Wald am Schoberpaß

Ein 82-Jähriger wurde Mittwochmittag beim Überqueren von Bahngeleisen von einer Lok erfasst und tödlich verletzt.

Der 82-Jährige aus dem Bezirk Leoben wollte offenbar gegen 11:30 Uhr zu Fuß die dortige Bahnstrecke (freie Strecke) überqueren. Dabei dürfte er eine Richtung Selztal fahrende Lokomotive (ohne angehängte Waggons) übersehen haben. Der Lokführer konnte die Zugmaschine trotz sofort eingeleiteter Notbremsung nicht rechtzeitig anhalten und einen Zusammenstoß mit dem 82-Jährigen verhindern. Der 82-Jährige erlitt tödliche Verletzungen. Die Bahnstrecke war für die Dauer von etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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Polizei: Mofa-Lenker gestürzt. BMW Fahrer/in gesucht

Mofa-Lenker gestürzt. BMW Fahrer/in gesucht

Ein 15-jähriger Mofa-Lenker kam Sonntagnachmittag in Leoben zu Sturz. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde ins Krankenhaus geflogen. Die Polizei fahndet nach einem möglicherweise zweitbeteiligten Pkw-Lenker.

Kurz vor 16.30 Uhr fuhr der 15-Jährige aus dem Bezirk Leoben mit seinem Mofa von der Zeltenschlagstraße kommend in Richtung Proleb. Im Kreuzungsbereich Bahnhofsplatz/Südbahnstraße soll er in der Folge von einem weißen BMW aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag (BM-Kennzeichen) überholt worden sein. In Folge dessen abrupter Fahrweise sei der 15-Jährige dann unmittelbar nach dem Kreuzungsbereich und hinter dem Pkw zu Sturz gekommen. Der Jugendliche stand selbst auf. Aufgrund seiner starken Schmerzen verständigte er dann jedoch seine Eltern. 

Pkw-Lenker gesucht

Passanten sowie eine Polizeistreife leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Der 15-Jährige wurde nach medizinischer Erstversorgung durch einen Notarzt vom Roten Kreuz ins LKH Hochsteiermark nach Leoben eingeliefert. Von dort flog ihn der Notarzthubschrauber C17 ins LKH Graz. Die Schwere seiner Verletzungen sind aktuell nicht bekannt. Zu einer Berührung mit dem offenbar zweitbeteiligten Pkw-Lenker sei es laut Angaben des 15-Jähigen jedenfalls nicht gekommen. Die Polizei sucht nun zur Klärung des Sachverhalts nach Zeugen des Unfalls bzw. dem Lenker/der Lenkerin des weißen BMW mit BM-Kennzeichen.

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Uhrenklinik Knittelfeld: Sommerzeit endet

Sommerzeit endet

Heute in der Nacht werden – wie immer am letzten Wochenende im Oktober – die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht: Um drei Uhr früh werden die Uhren auf zwei Uhr gestellt und somit zurückgedreht. Auch wenn wir eine Stunde damit „gewinnen“, hat die Zeitumstellung Auswirkungen auf unseren Körper. In den Tagen danach kann es zu einem Mini-Jetlag kommen, der sich durch Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung und Antriebslosigkeit bemerkbar. Der Körper verbraucht durch die Umstellung mehr Energie – das schlägt sich in Müdigkeit, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Problemen nieder und unser Rhythmus kann dadurch aus den Fugen geraten.

Laut EU-Parlament gibt es Pläne zur Abschaffung der Zeitumstellung, dazu müssen aber alle EU-Mitgliedsstaaten zustimmen.

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KS: 9000 Liter Salpetersäure in Trieben ausgetreten. <br>

9000 Liter Salpetersäure in Trieben ausgetreten.

12 Feuerwehren im Einsatz

Bei Wartungsarbeiten in einem Betrieb in Trieben kam es Freitagvormittag zu einem Unfall. Etwa 9000 Liter der ätzenden Salpetersäure traten aus. Am Nachmittag standen mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz. Bereits zum zweiten Mal nach 2011 das selbe Szenario.

In der Firma wurde der Anlagenstillstand für Wartungsarbeiten genutzt. Dabei fiel ein Metallstück auf den Verschluss eines Tanks, in dem Salpetersäure gelagert wurde, und beschädigte diesen und etwa 9000 Liter der Flüssigkeit rannen aus! Ein Teil landete in einem Auffangbecken, den Rest muss nun die Feuerwehr einfangen, binden und entsorgen.

Am frühen Freitagnachmittag standen zwölf Feuerwehren mit 25 Fahrzeugen und über 100 Mitgliedern im Einsatz, darunter waren Spezialisten der Gefahrenstoff-Stützpunkte Liezen, Leoben, Knittelfeld und Kapfenberg. Sie müssen mit schwerem Atemschutz und Vollkörperanzügen vorgehen.

Zusätzlich wurde eine Spezialfirma angefordert, welche die ausgelaufene Salpetersäure aus dem Auffangbecken abpumpen konnte.

Im Einsatz standen neben den Feuerwehren Trieben, Trieben Werk, Liezen, Liezen Werk, Knittelfeld, Dietmannsdorf, St. Lorenzen im Paltental, Pyhrn, Kapfenberg, Donawitz, Leoben Göss, Lebring, auch der Chemiealarmdienst, Polizei, das Rote Kreuz und Behördenvertreter der BH Liezen.

Gefahr für die Umwelt bestand zum Glück keine und auch die drei Mitarbeiter, welche zur Sicherheit ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht wurden, konnten dieses wenig später unverletzt wieder verlassen, informiert uns der Chemie Sachverständige des Landes, Valentin Gamerith.

Auch am 5. September 2011 spielte sich das selbe Szenario ab.Damals wurde ein Eintausend Liter Tank beschädigt der vollständig auslief. Mehrere Mitarbeiter wurden verletzt. Die Feuerwehren waren mehrere Tage im Einsatz.

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KS: Streit eskalierte in Leoben

Streit eskalierte in Leoben

Zwei Gruppen junger Männer gerieten Mittwochabend in Donawitz in Streit. In dessen Verlauf dürfte ein Schlagring mit integriertem Messer verwendet worden sein. Verletz wurde niemand, ein Pkw wurde beschädigt. 

Die beiden Gruppen gerieten in der Pestalozzistraße in einen heftigen Streit. Ein 17-Jähriger, ein 18-Jähriger und ein 20-Jähriger (alle in Leoben wohnhaft) stehen im Verdacht, bei dieser Auseinandersetzung einen Schlagring mit integriertem Messer (verbotene Waffe) verwendet zu haben. Zwei junge Männer der gegnerischen Gruppe (23 und 24, ebenfalls aus Leoben) konnten nur durch rechtzeitiges Zurückspringen Verletzungen vermeiden.

Nach dem Eintreffen der Polizeistreifen flüchtete der 17-Jährige vom Tatort und dürfte dabei mit einem spitzen Gegenstand einen Reifen eines abgestellten Pkws beschädigt haben. Auf seiner Flucht entledigte sich der 17-Jährige des Schlagrings, der jedoch von einer Diensthundestreife aufgefunden und sichergestellt werden konnte.

Eine Streife der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) konnte den 17-Jährigen an seiner Wohnadresse antreffen und festnehmen. Gegen ihn wurde von der Staatsanwaltschaft Leoben ein Festnahmeauftrag wegen des Verdachts des versuchten Mordes erteilt. Auch gegen den 20-Jährigen wurde wegen dringenden Tatverdachts wegen Verbrechens nach dem Waffengesetz und gefährlicher Drohung ein Festnahmeauftrag erteilt. Der 18-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt. Die Festgenommenen werden in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Weitere Erhebungen sind am Laufen.

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KS/Sujet: Bei Einsatzübung in Pusterwald 150 Meter abgestürzt

Bei Einsatzübung in Pusterwald 150 Meter abgestürzt

Beim Einweisen von Einsatzkräften stürzte ein 46-jähriger Feuerwehrmann Mittwochabend in Pusterwald rund 150 Meter über einen Abhang. Der Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen.

Gegen 19.00 Uhr und bei Dunkelheit startete die gemeinsame Übung mehrerer Feuerwehren aus dem Bezirk Murtal in einem Waldgebiet. Insgesamt 37 Feuerwehrleute und fünf Fahrzeuge waren daran beteiligt. Auch Einsatzkräfte der Bergrettung Mautern nahmen an dieser Übung teil. Als der 46-Jährige dann einige der Einsatzkräfte auf ihre Position im Wald eingewiesen hatte, dürfte er am Rückweg zum Mannschaftstreffpunkt aus bislang ungeklärter Ursache den Halt im Gelände verloren haben. Dabei stürzte der mit Einsatzuniform und Helm bekleidete 46-jährige Murtaler rund 150 Meter über einen Abhang in die Tiefe.

Schnelle Hilfe

Anwesende Kameraden sowie teils nachalarmierte Einsatzkräfte der Bergrettung Mautern und Pöls leisteten sofort Erste Hilfe. Sie retteten den 46-Jährigen aus dem Gelände und brachten ihn nach der medizinischen Erstversorgung durch eine Notärztin zu einem Rettungswagen. Eine Besatzung des Roten Kreuzes brachte den schwer Verletzten in der Folge zum Landeplatz des Rettungshubschrauber C14. Dieser flog den 46-Jährigen mit dem Verdacht eines Schädel-Hirn-Traumas ins AKH Linz. Die polizeilichen Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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Feuerwehr St. Stefan ob Leoben - Facebook: Gelungene Tierrettung im Ortskern St. Stefan

Gelungene Tierrettung im Ortskern St. Stefan

Am gestrigen Tag wurden die Rettungskräfte von St. Stefan o. L. zu einem Bauernhof gerufen, wo eine trächtige Kuh in eine Jauchegrube gefallen war. Die Grube, die mit 1,20m Gülle gefüllt war, stellte eine erhebliche Herausforderung für die Rettungskräfte dar.

Problematik der Rettungsaktion

Erste Maßnahmen, die Kuh mit Hilfe eines Pferde- und Rinderhebegeschirrs zu retten, wurden aufgrund der Höhe der Gülle und der fehlenden Sicht schnell wieder verworfen. Stattdessen wurden zwei Feuerwehrleute mit Atemschutz und Klettergeschirr in die Grube hinabgelassen, wo sie mittels B-Schläuchen die Rettungsaktion durchführten. Die restliche Mannschaft sicherte nicht nur die Kuh, sondern auch die beiden Feuerwehrleute mittels MRAS Technik.

Erfolgreiche Rettung

Trotz der erschwerten Bedingungen, konnte die Kuh nach kurzer Zeit mittels eines Teleskopladers aus der Grube geborgen und dem Bauern sowie einem anwesenden Tierarzt übergeben werden. Der Einsatz dauerte insgesamt mehr als 1,5 Stunden.

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