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S. v. Erb: Polizei warnt vor Betrugsversuchen mittels „Telefontrick“

Polizei warnt vor Betrugsversuchen mittels „Telefontrick“

Das Landeskriminalamt Steiermark bemerkt in letzter Zeit wieder vermehrte Versuche, mittels „Telefontricks“ an das Geld oder an Wertgegenstände von Opfern zu gelangen.

Immer wieder versuchen Betrüger durch falsche Telefonanrufe in verschiedenen Varianten Geld oder Wertgegenstände von meist betagten Personen herauszulocken. Aktuell werden folgende Varianten bemerkt:

  • Anrufen durch falsche Polizeibeamte, welche davor warnen, dass ein Einbruch oder Raub stattgefunden hat, die erwischten Täter einen Zettel mit dem Namen des Opfers bei sich haben würden und noch weitere Täter auf der Flucht seien …
  • Kautionstrick/Schockanruf – nach einem schuldhaften Verkehrsunfall wäre eine Kaution zu bezahlen, widrigenfalls ein Angehöriger verhaftet werden würde …
  • Medizintrick – ein falscher Arzt ruft an und fordert für eine Heilbehandlung eines nahen Angehörigen Geld …

Gemeinsam haben alle Fälle, dass im Fall, dass das Opfer auf den Betrug anspricht, die Beute persönlich von Abholern beim Opfer abgeholt wird.

 

Tipps der Kriminalprävention

Die Polizei ruft Sie NICHT an und ...

... fordert Geld von Ihnen!

... erkundigt sich über Ihr Vermögen!

... möchte Ihr Vermögen sicherstellen!

Die Polizei kommt NICHT zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen mitzunehmen!

 

  • Geben Sie keine Details über Ihr Vermögen preis!
  • Wenn eine angebliche Autoritätsperson Verschwiegenheit verlangt, ist das ein deutliches Alarmsignal.
  • Bei Schockanrufen ist wahrscheinlich nichts Schlimmes passiert. Im Ernstfall kommen uniformierte Polizistenpersönlich zu Ihnen. Seriöse Anrufer verlangen kein Geld am Telefon.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, erfinden Sie eine Ausrede und legen Sie auf!
  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
  • Fordern Sie von angeblichen Polizistinnen oder Polizisten einen Dienstausweis!
  • Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Schmuck an Unbekannte!
  • Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit den angeblich betroffenen Personen oder kontaktieren Sie Vertrauenspersonen aus Ihrem persönlichen Umfeld!
  • Wenn Sie sich doch dazu hinreißen lassen, extra Geld abzuheben: sprechen Sie den oder die Bankangestellte/n an und erklären Sie die Angelegenheit. Nehmen Sie die Bedenken und Warnungen der Bank ernst.
  • Geben Sie niemals Ihre Bankdaten am Telefon bekannt!
  • Rufen Sie die Polizei unter 133 und melden Sie den Vorfall. Fragen Sie nach, ob der Sachverhalt stimmen kann.
  • Sprechen Sie mit älteren Personen in der Gemeinde oder Ihrer Umgebung über dieses Thema.

 

Zahlreiche weitere Tipps und Informationen zu dieser Thematik finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamts: Sicher vor Betrügereien

 

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LPD Steiermark/Martinelli: Polizeidienststellen Krieglach und Veitsch werden fusioniert

Polizeidienststellen Krieglach und Veitsch werden fusioniert

Die Polizeiinspektionen Krieglach und Veitsch werden zu einer gemeinsamen Dienststelle zusammengeführt. Die Initiative für diesen Schritt ging von den Polizistinnen und Polizisten selbst aus und stieß sowohl bei der Landespolizeidirektion Steiermark als auch bei den betroffenen Gemeinden auf volle Zustimmung.

Hinter der Zusammenlegung steht die Initiative der Polizistinnen und Polizisten selbst. Um bestehende Synergien noch besser zu nutzen, interne Abläufe zu vereinfachen und die seit Jahren gelebte Zusammenarbeit auch organisatorisch abzubilden, wandte sich die Belegschaft mit der Idee zunächst an das Bezirkspolizeikommando Bruck-Mürzzuschlag sowie den zuständigen Dienststellenausschuss. Nach einer umfangreichen Aufbereitung des Projekts stieß das Vorhaben auch bei der Landespolizeidirektion Steiermark und dem Bundesministerium für Inneres auf durchwegs positive Rückmeldungen. Die betroffenen Gemeinden Krieglach und St. Barbara im Mürztal wurden ebenfalls eng in den Prozess eingebunden und stimmten dem Zusammenschluss in ihren jeweiligen Gemeinderatssitzungen am 29. September 2026 zu.

Gemeinsamer Standort und Übergangsphase

Die beiden Dienststellen werden organisatorisch zusammengelegt und mit 1. Jänner 2027 als eine neue Polizeiinspektion weitergeführt. Künftig wird für die Zusammenlegung ein neuer, gemeinsamer Standort gesucht, der den Anforderungen einer modernen Polizei entspricht. Bis zur tatsächlichen Übersiedelung, für die erfahrungsgemäß ein Zeitraum von rund zwei Jahren veranschlagt wird, bleiben beide bisherigen Standorte in Betrieb.

Mehr Präsenz und Vorteile für die Bevölkerung

Mit der Fusionierung gehen spürbare Verbesserungen für die Bevölkerung sowie für die Bediensteten einher. Der Personalstand wird durch die Schaffung einer zusätzlichen Planstelle von derzeit gemeinsam 21 (16 bei der PI Krieglach, 5 bei der PI Veitsch) auf künftig 22 Arbeitsplätze aufgestockt.Dies ermöglicht die Gewährleistung einer zweiten Tagdienststreife, die Verkürzung von Interventionszeiten, eine Verringerung bisheriger Schließzeiten sowie die Etablierung einer eigenen Kriminaldienst-Gruppe. Für die Polizistinnen und Polizisten schaffen die erweiterten Ressourcen zudem bessere Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildungen, die Ausübung von Sonderfunktionen sowie eine flexiblere Dienstplanung.

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Land Stmk: Bundesweiter Zivilschutz-Probealarm und AT-Alert am Samstag

Bundesweiter Zivilschutz-Probealarm und AT-Alert am Samstag

Am kommenden Samstag, 3. Oktober 2026, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Neben der Auslösung der Zivilschutz-Sirenensignale wird auch das digitale Warnsystem AT-Alert als Handyalarm an die Bevölkerung ausgesendet.

Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe” die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt.

Begleitend zur Sirenenprobe werden zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr zwei Testnachrichten mit dem Bevölkerungswarnsystem AT-Alert an die Bevölkerung versandt. Wenn das Handy diese Nachricht erhält, ertönt ein lauter Ton und ein Text erscheint auf dem Display.

Noch immer gibt es aber Missverständnisse rund um das seit zwei Jahren in Betrieb befindliche System. Das Forum Mobilkommunikation beantwortet deshalb die häufigsten Fragen zu AT-Alert, die von interessierten Bürgern gestellt werden.

Ich habe keine Warnung erhalten, dafür aber die Entwarnung. Wie kann das sein?

Hier handelt es sich um ein technisches Missverständnis!

Bei AT-Alert gibt es – anders als bei den Sirenensignalen – nicht grundsätzlich eine eigene Aussendung für den Beginn und das Ende einer Warnung.

Die Warnung wird von den Mobilfunkstationen bis zum Ende der Gefahrensituation permanent ausgesendet, das Handy zeigt sie an, sobald es die Warnung zum ersten Mal empfängt.

Auf die Warnstufe, den Text und auf die Region, in der die Warnung ausgesendet wird, haben die Mobilfunknetzbetreiber keinen Einfluss, das entscheiden die zuständigen Landeswarnzentralen bzw. Behörden.

Warum habe ich eine bestimmte AT-Alert-Warnung nicht erhalten, während sie auf dem Handy einer anderen Person angezeigt wurde?

AT-Alert-Meldungen werden mit unterschiedlichen Warnstufen ausgesendet. Bei Probe- und Übungsalarmen können mehrere Aussendungen mit unterschiedlichen Warnstufen erfolgen. Welche Warnungen angezeigt werden, hängt von den persönlichen Einstellungen am Handy ab. Nur wer alle Warnungen empfangen möchte, erhält sich auch.

Dadurch kann bei Testalarmierungen der Eindruck entstehen, dass Warnung verpasst wurden, obwohl es sich lediglich um unterschiedliche Aussendungen bzw. Warnstufen gehandelt hat, die – entsprechend den persönlichen Einstellungen – nicht alle angezeigt werden.

Mein Handy ist mit WLAN verbunden. Kann ich deshalb eine AT-Alert-Warnung verpassen?

Ja! AT-Alert funktioniert über das Mobilfunknetz. Hat ein Handy keine Verbindung zum Mobilfunknetz und ist ausschließlich über WLAN mit dem Internet verbunden, kann es keine AT-Alert-Meldung empfangen. Ist das Handy hingegen gleichzeitig mit WLAN und dem Mobilfunknetz verbunden, kann es AT-Alert-Meldungen empfangen. Wird die Mobilfunkverbindung vorübergehend unterbrochen und später wieder hergestellt, kann eine noch aktive Aussendung unter Umständen erst dann empfangen werden.

Wie stellt man also sicher, dass man AT-Alert empfängt?

Notfallwarnungen der höchsten Kategorie werden in jedem Fall übertragen, es gibt aber auch Abstufungen, etwa Gefahrenwarnungen, Gefahreninformationen, und andere, wichtige Meldungen von Behörden, die man im Untermenü der Einstellungen aktiv ausschalten kann. Das Forum Mobilkommunikation empfiehlt jedoch dringend, alle Warnmeldungen zuzulassen.

Wie werden die Warnungen am Smartphone angezeigt?

AT-Alert aktiviert den Bildschirm und einen eindringlichen Warnton, selbst wenn das Handy stumm geschaltet ist.

Muss man sich anmelden, um Warnungen zu erhalten?

Nein. Solange das Gerät eingeschaltet und nicht im Flugmodus ist, werden Warnungen automatisch empfangen, die Anzeige der Warnung ist aber von den persönlichen Einstellungen abhängig.

Muss bei Smartphones mit Prepaid-Guthaben die Karte aufgeladen sein?

Nein! Für den Empfang von AT-Alert-Meldungen ist kein Guthaben erforderlich.

Erreichen mich die Warnung auch ohne Mobilfunkempfang?

Das kommt darauf an, denn AT-Alert nutzt- so wie der Euro Notruf 112 - alle verfügbaren Netze. Das bedeutet, dass sobald auch nur irgendein Mobilfunknetz für wenige Sekunden vom Handy empfangen wird und die Gefahrenlage noch aufrecht ist, die Meldung angezeigt wird.

Erhält man Warnungen aus der Heimatregion, wenn man unterwegs ist?

Nein! AT-Alert warnt in direkt betroffenen Gebieten. Wer sich mit seinem Smartphone wo anders aufhält, erhält Warnungen aus dieser Region und nicht aus der Heimatregion.

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FF Mariazell: Beiwagenmaschine prallte in Mariazell gegen Hauswand

Beiwagenmaschine prallte in Mariazell gegen Hauswand

Aus bislang ungeklärter Ursache prallte ein Motorrad mit Beiwagen Dienstagfrüh in Mariazell gegen eine Hauswand. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt.

Gegen 9:10 Uhr fuhr ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Lilienfeld (NÖ) mit seinem Motorrad mit Beiwagen durch das Ortsgebiet von Mariazell auf der Mariazeller Straße (B20) in Richtung Gußwerk. In einer langgezogenen Rechtskurve (Höhe Peter-Rosegger-Gasse) geriet er laut Zeugenaussage aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen eine Hauswand. Der 39-Jährige wurde von Ersthelfern und einem First Responder des Roten Kreuzes erstversorgt. Er wurde mit dem Verdacht auf schwere Kopfverletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 15 in ein Krankenhaus eingeliefert.

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LPD: Schwerpunktaktion gegen Roadrunner-Szene in Kapfenberg

Schwerpunktaktion gegen Roadrunner-Szene in Kapfenberg

In der Nacht auf Samstag führte die Landesverkehrsabteilung (LVA) eine gezielte Schwerpunktaktion gegen die sogenannte „Roadrunner-Szene“ durch. Dabei stellten Polizisten zahlreiche Übertretungen fest und nahmen mehrere Führerscheine sowie ein Kennzeichen vorläufig ab.

Einsatzkräfte der LVA kontrollierten in der Nacht von Freitag auf Samstag im Raum Kapfenberg sowie in den Gemeinden Sankt Marein im Mürztal und Sankt Lorenzen im Mürztal verstärkt die Szene. Mehrere Polizeistreifen dabei im Einsatz. Im Zuge der Aktion hielten die Polizisten mehrere Fahrzeuge an und unterzogen diese sowie deren Lenker Kontrollen.

Führerscheinabnahmen nach Alkohol- und Temposünden

Die Polizisten führten insgesamt 35 Alkovortests sowie drei Alkomattests durch. Zwei Fahrzeuglenker wurden wegen Lenken unter Alkoholeinfluss angezeigt, ihnen nahmen die Polizisten den Führerschein vorläufig ab. Zudem nahmen die Beamte vier weiteren Lenkern wegen massiver Geschwindigkeitsübertretungen vorläufig die Lenkberechtigung ab.

Technische Mängel und Kennzeichenabnahme

Auch fahrzeugtechnische Überprüfungen standen im Fokus der Kontrollen. Bei einem umgebauten Fahrzeug stellten die Beamten derart schwere Mängel fest – darunter eine massive Lärmentwicklung durch das Entfernen der Abgasnachbehandlung –, dass sie das Kennzeichen an Ort und Stelle vorläufig abnahmen. 

Die Polizei wird derartige Schwerpunktaktionen auch künftig konsequent fortführen, um die Verkehrssicherheit weiter zu steigern und die Bevölkerung vor ungebührlichem Lärm zu schützen.

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KS: 80-Jähriger aus alpiner Notlage gerettet

80-Jähriger aus alpiner Notlage gerettet

Samstagnachmittag geriet ein 80-Jähriger bei Turnau in eine alpine Notlage und musste gerettet werden. 

Gegen 16:30 Uhr wurden Kräfte der Alpinpolizei zu einer alpinen Notlage im Bereich Seeleiten alarmiert. Ein 80-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag hatte sich bei seiner Wanderung auf rund 1600 Meter Seehöhe verstiegen und konnte nicht mehr selbstständig absteigen.

Der in Not geratene Mann wurde unter Einsatz des Polizeihubschraubers „Libelle“ gerettet und unverletzt ins Tal geflogen.

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KS: 46-jähriger Wanderer auf der Sonnschienalm erfolgreich reanimiert

46-jähriger Wanderer auf der Sonnschienalm erfolgreich reanimiert

Samstagnachmittag brach ein 46-jähriger Wanderer beim Abstieg von der Sonnschienalm plötzlich zusammen. Ersthelfer begannen sofort mit der Reanimation. Der Mann wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Hochsteiermark geflogen.

Kurz vor 13 Uhr unternahm ein 46-Jähriger aus dem Bezirk Voitsberg gemeinsam mit seiner Partnerin eine Wanderung in Richtung Sonnschienalm. Nachdem sich der Mann bereits beim Aufstieg unwohl gefühlt hatte, beschlossen die beiden, noch vor Erreichen der Alm umzukehren und wieder in Richtung Jassing abzusteigen. Im Bereich des sogenannten Wassersteins brach der 46-Jährige plötzlich zusammen und verlor das Bewusstsein. Seine Partnerin setzte daraufhin Hilferufe ab. 

Ein weiterer Wanderer sowie ein Jäger, der sich in der Nähe befand, wurden darauf aufmerksam und eilten zu Hilfe. Gemeinsam begannen sie umgehend mit Reanimationsmaßnahmen.

Da am Vorfallsort kein Mobilfunkempfang bestand, musste eine Person weiter in Richtung Tal absteigen, um die Rettungskräfte verständigen zu können.

In weiterer Folge wurde der 46-Jährige von Einsatzkräften der Bergrettung Tragöß, der Feuerwehr Tragöß sowie vom Team des Rettungshubschraubers C17 medizinisch versorgt und stabilisiert. Anschließend brachten ihn die Einsatzkräfte ins Tal.

Der 46-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber C17 in das LKH Hochsteiermark geflogen, wo er intensivmedizinisch betreut wurde.

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LPD: Positive Bilanz der Einsatzkräfte nach der Moto GP

Positive Bilanz der Einsatzkräfte nach der Moto GP

Der Motorrad Grand Prix von Österreich am Red Bull Ring in Spielberg ging am Sonntagnachmittag ohne größere Zwischenfälle zu Ende. Behörde und Polizei ziehen eine erste vorläufige Bilanz.

Dank eines umfangreichen Verkehrskonzeptes verlief sowohl die An- als auch die Abreise der zehntausenden Besucherinnen und Besucher weitgehend ruhig und ohne größere Vorkommnisse. Auch während der Spitzenzeiten kam es lediglich zu kurzen Verzögerungen im unmittelbaren Nahbereich des Veranstaltungsgeländes. Hauptmann Edwin Aigner, Kommandant des polizeilichen Einsatzstabes, zeigt sich mit dem Verlauf der Großveranstaltung zufrieden: „Unser Ziel war es auch heuer, an diesem Rennwochenende die Sicherheit der motorsportbegeisterten Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Ich bin froh, dass uns dies wieder gelungen ist und die Veranstaltung ohne größere sicherheitspolizeiliche Vorkommnisse zu Ende gegangen ist.“ 

Prävention und Dialog

Bereits im Vorfeld der Großveranstaltung wurde seitens der Behörde und der Polizei auf die Bedeutung von Rücksichtnahme und einem friedlichen Miteinander hingewiesen. Während des gesamten Rennwochenendes suchten die Einsatzkräfte aktiv das Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern, insbesondere auf den Campingplätzen. Dabei wurde auch auf die Anliegen und Bedürfnisse der Anrainerinnen und Anrainer aufmerksam gemacht.

Die intensive Präventions- und Dialogarbeit stieß bei den meisten Gästen auf Verständnis. Dadurch konnten Konflikte frühzeitig angesprochen und vielfach bereits im Vorfeld verhindert werden. Lediglich zwei Mal kam es offenbar aufgrund überhöhten Alkoholkonsums und des daraus resultierenden Verhaltens zu Festnahmen. Eine Person wurde bei illegalem Ticketverkauf betreten und vorläufig festgenommen. Die betreffenden Personen werden angezeigt.

Im An- und Abreiseverkehr sowie auf den Campingflächen kam es zu vereinzelten Beanstandungen und Strafen aufgrund von Verwaltungsübertretungen. Auch Jugendschutzkontrollen wurden durchgeführt. Insgesamt wurden rund 100 Verwaltungsanzeigen erstattet und ca. 120 Organmandate eingehoben. 

Drohnen

Ein besonderer Schwerpunkt lag auch heuer auf der Verhinderung des unerlaubten Einsatzes von privaten Drohnen im Umfeld der Veranstaltung. Im Bereich des Red Bull Rings und vor allem aufgrund der Nähe zum Militärflughafen Zeltweg ist ein Drohnenflugverbot verordnet. Insgesamt wurden während des Rennwochenendes sieben private Drohnen lokalisiert, wobei auch zwei Drohnenpiloten ausgeforscht werden konnten. Diese werden angezeigt und es droht eine Strafe von mehreren tausend Euro.

Behörde

„Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte ist jedes Jahr aufs Neue ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Ich bedanke mich bei allen, die mit ihrem Einsatz und ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass dieses internationale Großereignis sicher und reibungslos über die Bühne gehen konnte. In Summe blicken wir auf ein verhältnismäßig ruhiges Rennwochenende zurück. Gemeinsam ist es uns gelungen, für die Besucherinnen und Besucher aber auch für die Anrainerinnen und Anrainer einen sicheren Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten“, zieht die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Dr. Nina Pölzl, eine positive Bilanz.

Feuerwehr und Rotes Kreuz

Das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen hat auch bei der MotoGP 2026 bestens funktioniert. Durch die enge Zusammenarbeit und die professionelle Vorbereitung konnte das gesamte Rennwochenende ohne größere Vorkommnisse bewältigt werden.Insgesamt waren die Einsatzkräfte während des Rennwochenendes bei rund 150 Versorgungen im Einsatz, wobei auch 15 Personen zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen hat auch heuer wieder hervorragend funktioniert“, so Bernd Peer, Bezirksrettungskommandant.

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Michelin: Pedro Acosta feiert Premierensieg bei Moto GP

Pedro Acosta feiert Premierensieg bei Moto GP

Pedro Acosta gewinnt KTM-Heim-GP am Red Bull Ring. Aprilia-Werksduo auf dem Podest und Marc Marquez wird Fünfter. Erneuter Zuschauerrückgang in Spielberg

Für KTM war es der erste Heim- MotoGP-Erfolg seit 2021 durch Brad Binder. Der Südafrikaner kam als sechster ins Ziel.
„Momentan fehlen mir wirklich die Worte, weil wir wirklich sehr lange auf diesen Moment gewartet haben.
Wir wussten, es ist möglich, aber du musst es auch zu Ende bringen. Nach dem, was wir gestern erlebt haben, waren das echt harte 28 Runden“, erklärte KTM-Motorsportchef Pit Beirer.

Am Start hatte Martin seine Spitzenposition verteidigt. Acosta, der am Samstag mit dem Sieg vor Augen ausgeschieden war, fiel vom dritten auf den fünften Platz zurück. Bereits in der vierten Runde lag der Spanier aber hinter dem führenden Martin. In Runde neun übernahm Acosta die Führung von Martin und ließ sich seinen ersten MotoGP-Triumph nicht mehr nehmen.

Auch der geschlagene Martin freute sich mit Acosta, der vor seinem Premierensieg insgesamt 15-mal auf dem Podest gestanden war. „Gratulation an Pedro, er hat die letzten Jahre für diesen Sieg gekämpft. Ich habe ein super Rennen gehabt. Mein Hinterreifen war kaputt, ich konnte Pedro nicht mehr einfangen“, erklärte der Spanier.

Grand Prix von Österreich in Spielberg:

MotoGP (28 Runden = 121,744 km):
1.Pedro Acosta ESP KTM 42:16,996
2.Jorge Martin ESP Aprilia + 1,017
3.Marco Bezzecchi ITA Aprilia 1,209
4.Ai Ogura JPN Aprilia 2,139
5.Marc Marquez ESP Ducati 07,339
6.Brad Binder RSA KTM 8,720
7.Fermin Aldeguer ESP Ducati 9,365
8.Francesco Bagnaia ITA Ducati 9,686
9.Fabio di Giannantonio ITA Ducati 14,869
10.Johann Zarco FRA Honda 16,266


Erneuter Zuschauerrückgang in Spielberg

Der Österreich-GP 2026 hat am ganzen Wochenende insgesamt nur 101.500 Zuschauer an den Red Bull Ring gelockt. Damit liegt Spielberg weiterhin unter den früheren Besucherzahlen: 2025 wurden insgesamt 117.560 Zuschauer gezählt, 2024 waren es sogar 150.187.

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KS: Tödlicher Alpinunfall im Hochschwabgebiet

Tödlicher Alpinunfall im Hochschwabgebiet

Eine 68-jährige Bergsteigerin stürzte Dienstagnachmittag bei einer Wanderung im Hochschwabgebiet tödlich ab.

Die 68-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung reiste am Vormittag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Seewiesen an. Von dort stieg sie über markierte Wanderwege alleine in Richtung Voisthalerhütte auf. Nachdem sich die Frau bis in die Nachmittagsstunden nicht wie gewohnt bei ihrem Ehemann gemeldet hatte, erstattete dieser gegen 17:00 Uhr die Anzeige bei der Polizei.

Die Alpinpolizei Hochsteiermark leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Mittels Mobiltelefon-Standortbestimmung sowie den Angaben des Ehemannes konnte das Suchgebiet gezielt eingegrenzt werden. Im Zuge eines Suchfluges mit dem Polizeihubschrauber sichtete die Besatzung die Abgängige in einer steilen Felsrinne. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Frau vermutlich vom markierten Weg abgekommen und in der Folge etwa 150 Meter über steiles, felsiges Gelände abgestürzt war.

Zwei Polizeibergführer führten die Erhebungen an der Unfallstelle sowie die spätere Seilbergung mit dem Hubschrauber durch. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

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EP: Notlandung mit E- Motor-Paragleiter in Schaldorf: Pilot verletzt

Notlandung mit E- Motor-Paragleiter in Schaldorf: Pilot verletzt

Ein 35-jähriger Pilot eines elektrischen Paramotors musste Dienstagnachmittag in Schaldorf eine Notlandung durchführen und kollidierte dabei mit einem geparkten Auto.

Gegen 17:20 Uhr beabsichtigte der 35-Jährige laut Augenzeugen, eine Siedlung im Ortsteil Schaldorf zu überfliegen. In einer Höhe von etwa 15 Metern fiel der Motor seines Rucksack-Paramotors aus und ließ sich offenbar nicht wieder starten. Der Pilot leitete daraufhin eine Notlandung auf einer Wiese neben einem Wohnhaus ein. Dabei kollidierte er mit einem dort abgestellten PKW. 

Der 35-Jährige dürfte sich vermutlich eine schwere Beinverletzung zugezogen haben. Nach der Erstversorgung vor Ort flog der Rettungshubschrauber den Mann in das Landeskrankenhaus Leoben. Bei einer ersten kurzen Befragung durch die Polizei gab der verunfallte Pilot an, für den Landeanflug zu hoch gewesen und deshalb gegen den PKW geprallt zu sein. Am PKW entstand Sachschaden

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FF Neumarkt : Verkehrsunfall in Perchau am Sattel

Verkehrsunfall in Perchau am Sattel

Die Feuerwehren Perchau, Scheifling und Neumarkt wurden am Dienstag zu einem Verkehrsunfall mit vermeintlich eingeklemmter Person alarmiert.

Die Personen konnten ohne den Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte aus den Fahrzeugen befreit werden und das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung. Die Fahrzeuge werden von einem Abschleppunternehmen geborgen.

Die B317 war während der Arbeiten für den Verkehr gesperrt.

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PM/Popov: Schockanruf: 83-Jährige um Schmuck und Goldmünzen gebracht

Schockanruf: 83-Jährige um Schmuck und Goldmünzen gebracht

Kindberg. Betrüger täuschten eine 83-Jährige tagelang am Telefon und erbeuteten schließlich bei einem persönlichen Besuch Schmuck sowie Goldmünzen. Die steirische Polizei warnt mit einer Video-Kampagne vor derartigen Schockanrufen.

Bereits am 2. September 2026 kontaktierte ein bislang unbekannter Täter die Seniorin mit einem sogenannten Schockanruf. Der Anrufer gab sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts aus und spielte der Frau vor, dass im Rahmen einer angeblichen Amtshandlung eine Liste potenzieller Einbruchsopfer sichergestellt worden sei. Auf dieser Liste würde sich auch ihr Name und ihre Adresse befinden. In den darauffolgenden Tagen kam es zu wiederholten Telefonaten, bei denen die Täterschaft versuchte, die 83-Jährige zu einer Geldüberweisung zu verleiten. Die Pensionistin weigerte sich jedoch standhaft, eine Überweisung durchzuführen. 

Angeblicher Polizist erschien an der Wohnadresse

Nach weiteren Telefonaten, suchte schließlich ein angeblicher Polizist am 4. September 2026 die 83-Jährige an ihrer Wohnadresse auf, um vorgeblich „nach dem Rechten zu sehen“. Im Zuge dieses Besuchs nahm der Tatverdächtige Schmuck sowie Goldmünzen in derzeit noch nicht genau bekannter Höhe an sich und verließ das Haus. Kontaktaufnahmeversuche der Frau an den Folgetagen mit den vermeintlichen Polizisten schlugen fehl, weshalb die 83-Jährige schließlich die Anzeige bei der echten Polizei erstattete.

Präventionskampagne und Appell

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, vor allem ältere Angehörige und Bekannte aktiv auf diese Betrugsmaschen aufmerksam zu machen, um sie präventiv vor Schockanrufen zu schützen und kriminelle Handlungen dieser Art zu unterbinden.

Mit einer eigens konzipierten Kurzvideo-Kampagne warnt die steirische Polizei derzeit auf ihren Social-Media-Kanälen intensiv vor derartigen Betrugsmaschen – darunter auch mit einem spezifischen Präventionsvideo zum Thema Schockanrufe: Schockanrufe - Sabri Yorgun

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dpa: Warnung vor Betrugsmaschen im Internet

Warnung vor Betrugsmaschen im Internet

Ein falscher Pilot, ein angeblicher Militärarzt und vermeintliche Finanzexperten: Unterschiedliche Geschichten haben allein in vier jüngst bekannt gewordenen Betrugsfällen einen Gesamtschaden von fast einer halben Million Euro verursacht. Die Polizei warnt vor professionell aufgebauten Betrugsmaschen und zeigt, welche Warnsignale Betroffene erkennen sollten.

Erst am vergangenen Wochenende sorgte ein sogenannter „Love Scam“-Fall mit einem falschen Piloten für Aufsehen, bei dem eine 50-Jährige um rund 77.000 Euro betrogen wurde. Auch aktuelle Fälle von drei weiteren Steirerinnen zeigen, wie unterschiedlich die Geschichten der Betrüger sein können. Das betrügerische Prinzip dahinter bleibt jedoch meist gleich: Über soziale Medien oder Online-Plattformen knüpfen die Täter Kontakt, bauen Vertrauen auf und bringen ihre Opfer zu immer weiteren Zahlungen. Schicksalshafte Geschichten, professionelle Internetauftritte oder sogar Gewinnversprechen mit tatsächlichen Geldauszahlungen sorgen dabei zusätzlich für Glaubwürdigkeit.

Über Social Media zum Anlagebetrug

So stieß beispielsweise Ende Juli eine 27-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld über Instagram auf eine Werbung für vermeintliche Investments. Der weitere Kontakt erfolgte über WhatsApp sowie über professionell wirkende Gruppenchats auf Telegram. Im Glauben an entsprechende Kapitalerträge und kleinere Verdienstmöglichkeiten, wie beispielsweise das Liken von Beiträgen auf Social Media, überwies die Frau in den folgenden Wochen insgesamt mehr als 6.000 Euro auf verschiedene Konten im In- und Ausland. Dabei wurde ihr sogar ein „Bonus“ in Höhe von 238 Euro ausbezahlt, um zusätzliches Vertrauen zu schaffen. Erst als sie nicht mehr auf ihr vermeintlich investiertes Geld zugreifen konnte, wandte sich die Oststeirerin an die Polizei. 
In Knittelfeld wurde ein 51-Jähriger mit dem selben Anlagebetrug um knapp 4.000 Euro geschädigt, wobei hier die Filialleiterin der Steiermärkischen Sparkasse Judenburg auf die unerklärlichen Kontobewegungen aufmerksam wurde und diese sofort gestoppt hat und so einen noch größeren Schaden vermeiden konnte.

173.000 Euro für falsche Investments

Deutlich höher fiel der Schaden bei einer 74-jährigen Grazerin aus. Sie war bereits im Juni über eine Werbung auf YouTube auf einen angeblichen Finanzexperten aus Deutschland aufmerksam geworden. In weiterer Folge brachte ein vermeintlicher Investmentbanker die Frau zu insgesamt zehn Überweisungen auf Konten in unterschiedlichen Ländern. Auch Transfers über Krypto-Wallets wurden getätigt. Auf einer vermeintlichen Investmentseite konnte die Frau ihre angeblichen Geldanlagen verfolgen. Eine tatsächliche Bonuszahlung von 1.000 Euro sorgte zusätzlich für Vertrauen. Insgesamt verlor die 74-Jährige mehr als 173.000 Euro. Erst als der Kontakt zum vermeintlichen Finanzexperten abbrach, erkannte die Frau den Betrug und erstattete Anzeige. 

237.000 Euro für angeblichen „Militärarzt“

In einem weiteren Fall lernte eine 65-jährige Grazerin über Facebook einen Mann kennen, der sich als Militärarzt im Jemen ausgab. Der Kontakt kam über eine Freundschaftsanfrage zustande und wurde später über Messenger und WhatsApp fortgesetzt. Der Mann gab an, nach Österreich zurückkehren zu wollen und dafür finanzielle Unterstützung zu benötigen. Auch für die medizinische Behandlung seines angeblich kranken Sohnes wurde Geld verlangt. Über mehrere Monate verschickte die Frau in vier Postsendungen insgesamt 237.000 Euro Bargeld an unterschiedliche Adressen in Wien und Italien. Als angeblich im Namen der UNO ein weiterer Geldbetrag für die Ausreise des Mannes gefordert wurde, wurde die 65-Jährige misstrauisch und erstattete Anzeige.

Internetbetrug: Keine Frage des Alters

Die aktuellen Fälle zeigen, dass Betrugsmaschen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen treffen können. Die aktuell betroffenen Frauen sind zwischen 27 und 74 Jahre alt. Gleichzeitig verdeutlicht ein Blick auf die kriminalpolizeiliche Anzeigenstatistik die Dimension dieses Deliktsfeldes: Wurden in der Steiermark 2016 noch 1.045 Fälle von Internetbetrug angezeigt, waren es 2025 bereits 4.332. Damit hat sich die Zahl der Anzeigen innerhalb von zehn Jahren mehr als vervierfacht. Allein gegenüber 2024 stieg sie um 5,6 Prozent. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 31,9 Prozent.

Warnsignale erkennen: So schützen Sie sich vor Betrug

Die Polizei rät, vermeintliche Geldanlagen und Online-Bekanntschaften kritisch zu prüfen und sich weder von professionellen Internetauftritten noch von hohen Gewinnversprechen oder persönlichen Geschichten unter Druck setzen zu lassen. Auch kleinere Auszahlungen sind kein Beweis für die Seriosität einer Geldanlage. Überweisen oder versenden Sie kein Geld an Personen, deren Identität Sie nicht zweifelsfrei überprüfen können und geben Sie keinesfalls Bank- oder Zugangsdaten weiter. Bei Zweifeln sollten Sie vor einer Zahlung mit Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen sprechen. Wer bereits Geld überwiesen oder persönliche Daten weitergegeben hat, sollte den Kontakt abbrechen, Beweise wie Chatverläufe, E-Mails und Screenshots sichern, gegebenenfalls Zugangsdaten ändern und rasch Anzeige bei einer Polizeiinspektion erstatten.

Weitere Infos, Hintergründe und Präventionstipps zu diesen Themen finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamts:

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Seckau: „Love Scam“ Falscher Pilot erbeutet 77.000 Euro

Ein angeblicher Pilot brachte eine 50-Jährige über mehrere Monate hinweg dazu, ihm finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 77.000 Euro zukommen zu lassen. Der versprochene Besuch in Österreich blieb ebenso aus wie die Rückzahlung des Geldes. Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor sogenanntem „Love Scam“.

Begonnen hatte der Kontakt bereits im März 2026 mit einer Freundschaftsanfrage auf Facebook. Der bislang unbekannte Täter gab sich als deutsch-amerikanischer Berufspilot aus, der in den USA lebe. Zunächst kommunizierten die beiden über Facebook-Messenger, später über WhatsApp. Dabei entdeckten sie vermeintlich viele Gemeinsamkeiten und der Mann baute über Wochen hinweg zunehmend Vertrauen zur 50-Jährigen auf.

Angeblicher Umzug nach Österreich

Ende April kündigte der vermeintliche Pilot an, zur 50-Jährigen nach Österreich ziehen zu wollen. Vorab sollte ein Paket mit persönlichen Arbeitsunterlagen nach Österreich geschickt werden. Für die angebliche Zustellung und den Zoll wurden jedoch Zahlungen fällig, die der Mann aus unterschiedlichen Gründen nicht selbst leisten könne. Im Vertrauen darauf, das Geld zurückzubekommen, tätigte die Frau mehrere Überweisungen. Selbst als ihre Bank sie auf auffällige Zahlungen und einen möglichen Betrug aufmerksam machte, gelang es dem Täter, den Druck weiter zu erhöhen. Dabei wurde der Frau unter anderem mit einer Festnahme wegen des Verdachts der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gedroht. Daraufhin kaufte sie auch Apple-Geschenkkarten und übermittelte die Gutscheincodes an den Täter.

Am Flughafen Verdacht geschöpft

Im August kündigte der angebliche Pilot schließlich seine Ankunft in Österreich für Anfang September an. Die 50-Jährige fuhr zum Flughafen nach Wien, um ihn abzuholen. Doch der Mann erschien nicht. Stattdessen erhielt sie eine angeblich vom Bundeskriminalamt stammende Nachricht, wonach der Pilot festgenommen worden sei und für seine Freilassung eine Kaution bezahlt werden müsse. Dies machte die Frau misstrauisch, woraufhin sie sich einer Bekannten anvertraute. Sie erkannte den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei. Insgesamt entstand ihr ein finanzieller Schaden von rund 77.000 Euro. 

Was ist „Love Scam“?

Beim sogenannten „Love Scam“, auch Liebesbetrug genannt, bauen Kriminelle über das Internet bzw. Social-Media-Plattformen gezielt eine emotionale Beziehung zu ihren Opfern auf. Sie schaffen über Wochen oder Monate Vertrauen und nutzen Gefühle gezielt aus. Häufig geben sich Täter gegenüber Frauen etwa als Ärzte, Piloten, Soldaten oder Mitarbeiter auf Bohrinseln im Ausland aus. Doch auch Männer können Opfer werden. Ihnen gegenüber treten Betrüger beispielsweise als vermeintlich junge, attraktive Frauen auf, die im Ausland leben oder arbeiten. Früher oder später folgen meist Geldforderungen für angebliche Reisen, Notfälle oder andere Schwierigkeiten.

Warnsignale erkennen

Wer auf eine solche Masche hereingefallen ist, muss sich nicht schämen. Die Täter gehen äußerst geschickt vor und nutzen Vertrauen und Gefühle gezielt aus. Vorsicht ist insbesondere geboten, wenn persönliche Treffen immer wieder scheitern, plötzlich Geld verlangt oder mit negativen Konsequenzen gedroht wird. Überweisen Sie kein Geld und übermitteln Sie keine Gutscheincodes oder Ausweisdokumente an Personen, deren Identität Sie nicht zweifelsfrei überprüfen können. Nehmen Sie Warnungen Ihrer Bank, von Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen ernst. Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte keine weiteren Zahlungen leisten, den Kontakt abbrechen, Chats und Zahlungsbelege sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Weitere Informationen und Präventionstipps zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamtes >> Love Scam

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Jagersberger: Von Schlange gebissen

Von Schlange gebissen

Ein 62-Jähriger wurde Samstagnachmittag auf seinem Grundstück in Neuberg an der Mürz von einer Schlange gebissen. Der Mann erlitt eine Verletzung an der Hand und wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. 

Gegen 14:00 Uhr war der 62-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag auf seinem Hof unterwegs. Als er in einer Wiese nach einem Gegenstand greifen wollte, dürfte er eine Schlange aufgeschreckt haben. Diese biss ihn in die Hand. Nach Angaben des Mannes dürfte es sich um eine Kreuzotter gehandelt haben. Das Tier entfernte sich unmittelbar nach dem Biss in die umliegende Natur.

Die Hand des 62-Jährigen schwoll im Bereich der Bissstelle an. Der Mann selbst war jedoch ansprechbar und bei Bewusstsein. Dem anfangs alarmierter Rettungshubschrauber konnte noch während des Anflugs Entwarnung gegeben werden. Einsatzkräfte des Roten Kreuzes versorgten den 62-Jährigen vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Abklärung in das LKH Hochsteiermark nach Mürzzuschlag. Lebensgefahr bestand nicht. Auch weitere Personen wurden nicht gefährdet. 

 

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FF/Schaden: Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten in Wöll

Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten in Wöll

Bei einem Verkehrsunfall auf der Friesacher Straße (B317) wurden Freitagnachmittag vier Personen zum Teil schwer verletzt.

Gegen 14:40 Uhr fuhr ein 50-Jähriger aus Wien mit seinem Pkw auf der Friesacher Straße (B317) von Scheifling kommend in Richtung Judenburg. Im Bereich Wöll kam er aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einer 37-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Der Pkw des Wieners wurde durch die Wucht des Anpralls wieder auf die rechte Fahrspur zurückgeschleudert und kollidierte dort mit einem Motorrad, gelenkt von einem 23-Jährigen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Der Motorradfahrer kam zu Sturz und wurde schwer verletzt. Auch der 50-Jährige und seine 63-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Ein Elfjähriger, der im Pkw der 37-Jährigen mitgefahren war, erlitt leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst bzw. vom Rettungshubschrauber in Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehren St. Georgen und St. Peter ob Judenburg standen mit insgesamt vier Fahrzeugen und 18 Personen im Einsatz.

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APA: Eier-Pionier und \

Eier-Pionier und "Toni's Freilandeier"-Gründer Toni Hubmann verstorben

Er machte das Freilandei in Österreich salonfähig und seine Marke kennt fast jedes Kind: Toni Hubmann aus Glein bei Knittelfeld, der Gründer von „Toni‘s Freilandeier“, ist im Alter von 68 Jahren verstorben. Das teilte seine Familie am Dienstag mit.

Mit Toni Hubmann verliert Österreich einen mutigen visionären Geist, einen unermüdlichen Vorkämpfer für den Tierschutz und einen Mann, der die heimische Landwirtschaft, die Tierhaltung und die Lebensmittelqualität nachhaltig verändert hat. Der Begründer der europaweit beachteten Erfolgsmarke „Toni’s Freilandeier“ verstarb nach einem erfüllten Leben im Alter von 68 Jahren.

Lange bevor „Bio“, „artgerechte Tierhaltung“ und „Tierwohl“ zu gesellschaftlichen Megatrends wurden, erkannte der gebürtige Steirer Toni Hubmann, dass die industrielle Käfighaltung von Nutztieren keine Zukunft hat. Ende der 1980er-Jahre trat er mit einer radikalen Idee an: Den Legehennen ihre Würde und den Auslauf ins Grüne zurückzugeben. „Essen ohne Käfig“ war das Motto seines engagierten Kampfes für tiergerechte Freilandhaltung.

Gegen große Widerstände aus der Agrarpolitik und die anfängliche Skepsis des Marktes und bei seinen Branchenkollegen etablierte er die Freilandhaltung im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel. Mit der von ihm geschaffenen Marke „Toni’s Freilandeier“ bewies Hubmann ein geniales Gespür für Marketing und Konsumentenpsychologie in engster Verbindung mit Tierwohl und klarer Wertehaltung. Er veränderte das Bewusstsein einer ganzen Nation für die Herkunft unserer agrarischen Lebensmittel. Seine Hühnerställe galten zeitweise als die modernsten und artgerechtesten in Europa. Hubmann war ein Pionier, der bewies, dass Wirtschaftlichkeit und Ethik Hand in Hand gehen können. Ein großer Teil der österreichischen Legehennenbranche folgte Schritt für Schritt dem Vorreiter.

Sein Engagement und Wirken für Tierwohl, Nachhaltigkeit und Markenführung wurde vielfach gewürdigt und ausgezeichnet – u.a. mit dem „Goldenen Ei“ (2010 durch die Albert Schweitzer Stiftung und die Organisation Compassion in World Farming), dem „Trigos Austria“-Preis (2012), dem Titel „Superbrand 2015/2016“ oder der Nominierung als „Österreicher des Jahres“ in der Kategorie Unternehmertum (2013, Die Presse).

Mit seiner wiederholten Kritik an der oft starren Agrar(förder)politik oder auch der langen Stallpflicht für Bio-Hühner während der ersten Vogelgrippe-Welle 2005 schuf sich Hubmann aber nicht nur Freunde. Seine klare Haltung belegt jedoch seinen unbeugsamen Willen, notwendige Veränderungen immerfort anzusprechen und mit gutem Beispiel voranzugehen.

Die späteren wirtschaftlichen Turbulenzen und juristischen Auseinandersetzungen rund um sein Unternehmen haben ihn menschlich tief getroffen. Diese Krise schmälert jedoch keinesfalls seine historischen Leistungen. Zudem wird die Marke „Toni’s Freilandeier“ seit 2018 von der REWE Group als „Tonis Freilandeier“ sehr erfolgreich weitergeführt.

Toni Hubmann wird als Pionier der österreichischen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Erinnerung bleiben. Er hatte den Mut, das System der Massentierhaltung herauszufordern und Hand in Hand mit engagierter Wissenschaft und Tierschützern den Beweis zu führen, dass hohe Tierwohlstandards auch wirtschaftlichen Erfolg bringen. Er hat Millionen von Nutztieren ein besseres Leben ermöglicht und den Weg für eine nachhaltigere agrarische Lebensmittelproduktion geebnet. Mit seinem Ableben verliert Österreich einen unermüdlich engagierten und zutiefst visionären Pionier.

Toni Hubmann hinterlässt seine Ehefrau sowie sechs Kinder und fünf Enkelkinder.

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KS: Hermann Neubauer  & Ursula Gaßner sind Rallye Staatsmeister!

Hermann Neubauer & Ursula Gaßner sind Rallye Staatsmeister!

Hermann Neubauer & Co Ursula Gaßner mit unglaublich souveräner Meisterleistung / Das Duo krönt sich & den Toyota GR Yaris Rally2 dank Sieg bei der 1000-Hügel-Rallye / Alle Rechenspiele waren am Ende Makulatur und Neubauer holt seinen dritten Titel.

Die „obm Land der 1000 Hügel Rallye“ brachte den mit Hochspannung erwarteten Dreikampf zwischen den Titelkandidaten Hermann Neubauer, Simon Wagner und Michael Lengauer um den Titel des österreichischen Rallye-Staatsmeisters 2026. Dass es am Ende der Salzburger Hermann Neubauer ist, der über seinen insgesamt dritten ORM-Titel jubeln darf, während Co-Pilotin Ursula Gaßner ihren ersten Titel in „großen“ ORM-Wertung holt, ist wohl auch auf die enorme Nervenstärke des Duos zurückzuführen. Hermann Neubauer eröffnete am Freitagnachmittag mit einer Bestzeit auf SP1 und stellte damit von Beginn an klar, dass der Weg zum Titel ausschließlich über ihn führen wird. Auf den folgenden Prüfungen entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen Neubauer und Simon Wagner, während Michael Lengauer recht bald Pech mit einer Strafzeit hatte. Doch je länger die Rallye dauerte, desto klarer wurde, dass es für die Konkurrenz kein wirklich probates Mittel gab, um Neubauer am Weg zu Titel Nummer drei ernsthaft zu gefährden.

Auf der elften Sonderprüfung beendet dann ein Ausritt die Titelhoffnungen von Simon Wagner, auf der letzten SP ereilte dasselbe Schicksal Michael Lengauer, der zu diesem Zeitpunkt ohnehin auf einen Last-Minute-Ausfall von Hermann Neubauer hoffen musste. Doch der Lungauer brachte den Toyota GR Yaris Rally2 mit sechs von vierzehn möglichen Bestzeiten souverän und ohne Schrammen ins Ziel und damit zum ersten Toyota-Meistertitel seit Franz Wittmann mit dem Toyota Corolla WRC im Jahr 2001. Auf der Zielrampe in Krumbach war der Jubel dann selbstredend grenzenlos: „Was soll ich sagen? Dass ich noch einmal Rallye-Staatsmeister werde, daran hätte ich vor ein paar Monaten nicht gedacht. Ich glaube aber, dass da schon auch ein bisschen das Glück der Tüchtigen dabei war. Ich habe mich wirklich extrem penibel und perfekt vorbereitet, das Team ebenso. Max und der ganzen Mannschaft von ZM-Racing gebührt ein riesengroßes Lob, sie haben einen fantastischen Job gemacht, ebenso wie Ursi, für die ich mich besonders freue, dass sie den Beifahrer-Titel hat! Danke an meine Familie, danke an Toyota und an alle, die teilweise schon Jahrzehnte hinter mir stehen und mich immer unterstützen, ohne Euch wäre das niemals möglich gewesen.“ Unisono erleichtert und gerührt war auch Co-Pilotin Ursula Gaßner: „Das war überhaupt nicht der Plan, umso freut mich der Titel. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir verhältnismäßig wenig Seat-Time hatten. Und dass wir, besonders Hermann, diesem enormen Druck nervlich so gut standgehalten haben, das macht mich wirklich stolz!“

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KS: Nach „Burnouts“: Pkw aus dem Verkehr gezogen

Nach „Burnouts“: Pkw aus dem Verkehr gezogen

Nach mehreren Anzeigen über ein Treffen der sogenannten „Roadrunner“-Szene in Liezen am vergangenen Samstag forschten Polizisten einen 20-jährigen Pkw-Lenker aus. Bei einer technischen Überprüfung seines Fahrzeuges stellten Sachverständige mehrere Mängel und Manipulationen fest. Die Kennzeichentafeln wurden abgenommen. 

Am vergangenen Samstagabend gingen bei der Polizei mehrere Hinweise auf ein Treffen zahlreicher Fahrzeuge auf einem Supermarktparkplatz in der Richard-Steinhuber-Straße in Liezen ein. In der Folge verbreiteten sich auch Videos in sozialen Medien. Darauf war unter anderem ein schwarzer Pkw bei sogenannten „Burnouts“ und weiteren szenetypischen Fahrmanövern zu sehen. Die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen zur Ausforschung des Lenkers auf.

Gezielte Kontrollen

Bei schwerpunktmäßigen Verkehrskontrollen am heutigen Mittwoch, 26. August 2026, hielten Verkehrspolizisten im Stadtgebiet von Liezen auch jenen Pkw an, der zuvor auf den Videos im Netz zu sehen war. Der 20-jährige Lenker aus dem Bezirk Liezen wurde gemeinsam mit seinem Fahrzeug einer technischen Überprüfung durch einen Sachverständigen unterzogen.

Katalysator ausgebaut

Dabei wurden mehrere leichte und schwere technische Mängel sowie Mängel mit Gefahr im Verzug festgestellt. Zudem stellten die Sachverständigen eine Manipulation an der Abgasanlage fest. Der vorgeschriebene Katalysator war ausgebaut und durch ein leeres Rohr ersetzt worden. Dies führte unter anderem zu Fehlzündungen und erheblicher Lärmentwicklung. Aufgrund der festgestellten Mängel nahmen Polizisten dem 20-Jährigen die Kennzeichentafeln und den Zulassungsschein noch an Ort und Stelle ab.

Mehrere Anzeigen

Gegen den 20-Jährigen werden mehrere verkehrsrechtliche Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz an die Bezirkshauptmannschaft Liezen erstattet. Darüber hinaus laufen Ermittlungen im Zusammenhang mit ausgestellten § 57a-Gutachten („Pickerl“) sowie wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, welche im Rahmen der offenbar willkürlichen Fahrmanöver entstanden sein dürften. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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KS/Sujet: Verkehrsunfall mit einem Rennfahrzeug in Frohnleiten

Verkehrsunfall mit einem Rennfahrzeug in Frohnleiten

Samstagabend verursachte ein 32-Jähriger mit einem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Rennfahrzeug einen Verkehrsunfall. Ein 53-Jähriger wurde dabei schwer verletzt.

Gegen 18:00 Uhr kam es auf einer Gemeindestraße zu einem Verkehrsunfall. Ersten Erhebungen zufolge wurde ein Straßenabschnitt von Teilnehmern einer Geburtstagsfeier ohne entsprechende Genehmigung gesperrt. Auf diesem Abschnitt fuhr ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit einem nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Rennfahrzeug mehrmals auf und ab.

Bei einer weiteren Fahrt verlor der 32-Jährige in einer starken Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet auf das Straßenbankett. In weiterer Folge wurde ein 53-Jähriger aus dem Bezirk Graz-Umgebung vom Rennfahrzeug erfasst, gegen ein Holztor gedrückt und schwer verletzt.

Der Verletzte wurde zunächst von anwesenden Gästen und in weiterer Folge von einem First Responder erstversorgt. Nach notärztlicher Versorgung wurde der 53-Jährige vom Rettungshubschrauber C17 in das LKH Graz geflogen.

Ein beim 32-jährigen Fahrzeuglenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Beim 53-Jährigen wurde eine starke Alkoholisierung festgestellt.

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KS: Forstunfall in Stanz im Mürztal

Forstunfall in Stanz im Mürztal

Samstagvormittag ereignete sich ein Forstunfall, bei dem ein 43-jähriger rumänischer Forstarbeiter schwer verletzt wurde.

Gegen 09:21 Uhr wurden die Einsatzkräfte wegen eines Forstunfalls in den Ortsteil Possegg gerufen. Beim Eintreffen der Polizei war das Österreichische Rote Kreuz bereits vor Ort und versorgte den schwer verletzten Forstarbeiter. Der Mann klagte über starke Schmerzen im rechten Bein. In weiterer Folge wurde ein Notarzt angefordert, der kurze Zeit später mit dem Rettungshubschrauber C17 am Einsatzort eintraf.

Ersten Erhebungen zufolge befand sich der Unfallort rund fünf Kilometer entfernt und auf einer Seehöhe von etwa 1.170 Metern. Der 43-Jährige war mit Forstarbeiten in steilem Gelände beschäftigt. Dabei dürfte er mit seinem Fuß hängen geblieben und in weiterer Folge gestürzt sein. Aufgrund der exponierten Örtlichkeit brachten Arbeitskollegen den Verletzten den Rettungskräften entgegen.

Der 43-Jährige wurde nach weiterer medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber C17 in das LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, geflogen. Fremdverschulden kann nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.

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KS: Tödlicher Motorradunfall auf der S6 bei Kapfenberg

Tödlicher Motorradunfall auf der S6 bei Kapfenberg

Samstagfrüh verunglückte ein 23-jähriger Motorradfahrer auf der S6 tödlich. 

Gegen 06:29 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Motorradunfall auf der S6 in Fahrtrichtung Klagenfurt gerufen. Ersten Erhebungen zufolge dürfte ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag aus bislang ungeklärter Ursache im dortigen Baustellenbereich in den durch Leitbaken abgesperrten Bereich des zweiten Fahrstreifens geraten sein. In weiterer Folge kollidierte der Motorradfahrer mit einer zur Absicherung aufgestellten Betonleitwand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Motorrad von der Fahrbahn geschleudert. Der 23-Jährige kam im Bereich der Leitschiene zum Liegen.

Der Notarzt des Österreichischen Roten Kreuzes konnte nur mehr den Tod des 23-Jährigen feststellen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

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Lidl: Produktrückruf: „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g”

Produktrückruf: „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g”

Der Lieferant Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG informiert über einen Warenrückruf des Produktes „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“.

Der Lieferant Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG ruft aktuell das Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026 öffentlich zurück.
Es wurde Bacillus cereus und dieser kann Auslöser für Magen-/Darmerkrankungen sein. Bei bestimmten Personengruppen (Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem) können ernste Krankheitsverläufe auftreten. Deshalb sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.

Das betroffene Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ wurde bei Lidl Österreich verkauft, kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ des Lieferanten Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026 betroffen. Andere bei Lidl Österreich verkaufte Produkte des Lieferanten Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG sowie weitere Produkte der Marke „Milbona“ sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die ebenfalls von dem Rückruf betroffen sind, bitten wir Sie, die Information an diese weiterzugeben.

Bei Fragen zum Thema steht der Lidl Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

Strenges Qualitätsmanagement

Lidl Österreich stellt höchste Anforderungen an die Sicherheit seiner Produkte, die Standards für die firmeninterne Qualitätssicherung sind ausgesprochen hoch. Qualität ist bei Lidl Österreich oberstes Gebot, daher spielt vor allem die Produktsicherheit eine tragende Rolle im Gesamtkonzept und im täglichen Handeln des Qualitätsmanagements.

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FF Pöls: Verkehrsunfall mit Todesfolge in Gollrad

Verkehrsunfall mit Todesfolge in Gollrad

Montagvormittag kollidierte ein Pkw-Lenker frontal mit einem Lkw. Der 67-jährige Pkw-Lenker erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Gegen 11:39 Uhr ereignete sich auf der B20, der Seebergstraße ein Verkehrsunfall. Ersten Erhebungen zufolge war ein 61-jähriger Lkw-Lenker aus Tschechien von Gußwerk kommend in Fahrtrichtung Seeberg unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 67-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in die entgegengesetzte Richtung.

Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 67-Jährige die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw mehrfach und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Notarzt nur mehr den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Lkw-Lenker konnte sich selbstständig aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreien. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben, gebracht. Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.

Die B20 war bis etwa 16:20 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

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LLZ : Suchaktion nach 20-jährigen Wanderer im Hochschwabgebiet

Suchaktion nach 20-jährigen Wanderer im Hochschwabgebiet

Zurzeit läuft im Hochschwabgebiet in der Steiermark eine Suchaktion nach einem 20 Jahre alten Wanderer. Der Burgenländer war von seiner Tour, zu der er offenbar alleine aufgebrochen war, nicht nach Hause gekommen. 

Von Seewiesen aus machte sich am Samstag gegen 4 Uhr früh ein 20-jähriger Burgenländer nach derzeitigem Wissensstand alleine auf den Weg ins Hochschwabgebirge auf. Da seine Eltern, wie sonst üblich, weder eine Nachricht noch Bilder von ihm erhielten, machten sie sich Sorgen und alarmierten die Einsatzkräfte. 

Seit Sonntagmittag läuft laut Polizei im Hochschwabgebirge eine groß angelegte Suchaktion nach dem jungen Mann. Im Einsatz stehen rund 120 Mitglieder der Bergrettung, Feuerwehr, der Polizei und dem Roten Kreuz. Auch zwei Polizeihubschrauber kreisen im Gebiet. 

„Es ist wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, schildert Stefan Schröck von der Bergrettung. Denn: „Wir wissen nur, dass der Abgängige eine Tour im Hochschwabgebiet machen wollte, das Gebiet ist sehr weitläufig.“ Zumindest das Wetter spielt den Suchmannschaften in die Hände: „Die angekündigten Unwetter in der Region sind ausgeblieben und wir können mit den Hubschraubern bis zum Einbruch der Dunkelheit suchen.“ Die anderen Einsatzkräfte suchen sogar noch bis Mitternacht weiter, wird der junge Mann bis dahin nicht gefunden, geht die Suchaktion am Montag weiter.

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FF Turnau: Waldbrand in Dörflach

Waldbrand in Dörflach

Freitagvormittag kam es nahe der Schießlingalm zu einem Waldbrand. Durch das rasche Eingreifen von Almbesuchern, Freizeitsportlern und Einsatzkräften konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Gegen 10:46 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund einer Rauchentwicklung in einem abgelegenen Waldgebiet nahe der Schießlingalm alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Rauchentwicklung bereits zu einem Brand entwickelt. Betroffen war eine Fläche von etwa 300 m².

Mehrere Almbesucher und Freizeitsportler hatten bereits begonnen, den Brand mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Während die Feuerwehr die Löschleitungen vorbereitete, unterstützten die Einsatzkräfte die anwesenden Personen ebenfalls mit Handfeuerlöschern bei den Löscharbeiten. Im weiteren Verlauf wurden die Brandbekämpfung aus der Luft durch die Polizeihubschrauber „Libelle Sierra“ Steiermark und „Libelle Zulu“ Salzburg unterstützt.

Im Zuge der Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrmänner. Einer der beiden musste zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben gebracht werden.

Durch das rasche Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Brand wurde schließlich gelöscht. Für Samstag sind Kontrollflüge mittels Drohne geplant, um mögliche Glutnester festzustellen.

Insgesamt standen rund 75 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Brandursachenermittlung wurde von den Brandursachenermittlern der Polizei übernommen. Die Ermittlungen laufen.

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FF Kapfenberg: Brand eines E- Autos beim Bahnhof Kapfenberg

Brand eines E- Autos beim Bahnhof Kapfenberg

Mittwoch Nachmittag wurde die FF Kapfenberg-Stadt zu einem Fahrzeugbrand beim Bahnhof Kapfenberg alarmiert.

Vor Ort stand ein Elektro-PKW in Brand. Unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Um ein mögliches Wiederaufflammen der Fahrzeugbatterie zu verhindern, wurde eine Firma mit ihrem speziellen Container für E-Fahrzeuge zur Einsatzstelle angefordert. Das Fahrzeug wurde darin zur weiteren Kühlung und Überwachung abtransportiert.
Nach rund 90 Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

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NÖM: NÖM AG ruft NÖM Mix Vanille und NÖM Cremix Tiramisu zurück

NÖM AG ruft NÖM Mix Vanille und NÖM Cremix Tiramisu zurück

Die NÖM AG ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt NÖM Mix Vanille, 180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.08.2026 und das Produkt NÖM Cremix Tiramisu,180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 22.08.2026 zurück, da die Produkte möglicherweise in Spuren das Allergen Pistazie enthalten, welches nicht auf der Verpackung angeführt ist.

Konsumenten mit Pistazien-Allergie werden aufgefordert das Produkt nicht zu konsumieren!

Für Personen ohne Pistazien Allergie ist der Verzehr unbedenklich.

Alle anderen NÖM-Produkte sowie NÖM Mix- und NÖM Cremix Sorten mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos gekauft und konsumiert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist am Deckel der Verpackung jedes einzelnen Produkts abzulesen.

NÖM bittet, alle betroffenen NÖM Mix Vanillejoghurts und NÖM Cremix Tiramisujoghurts mit oben genanntem Mindesthaltbarkeitsdatum zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Die zurückgebrachte Ware wird selbstverständlich auch ohne Vorlage eines Kassenbons ersetzt.

Die Handelspartner wurden bereits informiert und aufgefordert alle betroffenen Produkte sofort aus dem Regal zu nehmen. Die NÖM AG versichert, dass seitens der proaktiven Qualitätssicherung alle Maßnahmen zur Vermeidung solcher Vorfälle getroffen werden.

Bei Fragen steht das Konsumentenservice der NÖM AG unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 800 500 von Mo.-Fr. in der Uhrzeit von 7:00 bis 16:00 sowie unter der Mail-Adresse konsumenten.service@noem.at zur Verfügung.

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ÖRK/Kellner: Rotes Kreuz & Bundesfeuerwehrverband warnen vor Extremhitze: „Mensch und Umwelt in Gefahr – bleiben Sie achtsam!“

Rotes Kreuz & Bundesfeuerwehrverband warnen vor Extremhitze: „Mensch und Umwelt in Gefahr – bleiben Sie achtsam!“

Hitzewellen fordern Menschenleben und verursachen Schäden in Millionenhöhe – zigtausende Freiwillige trotz massiver gesundheitlicher Belastung im Einsatz.

2026 zählt bereits jetzt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Messungen in Österreich. Während das Rote Kreuz an Hitzetagen mehr medizinische Notfälle versorgt, sind die Feuerwehren durch immer häufiger auftretende Vegetations- und Waldbrände gefordert, die durch mangelndes Löschwasser zusätzlich erschwert werden.

Gemeinsam warnen das Österreichische Rote Kreuz und der Österreichische Bundesfeuerwehrverband mit insgesamt mehr als 435.000 Freiwilligen: Die Folgen von Extremhitze müssen ernst genommen werden, wir alle sind gefordert!

Hitze ist Gesundheits- und Sicherheitsrisiko

Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes: „Hitze kostet jedes Jahr hunderte Menschenleben. Im Rettungsdienst verzeichnen wir an Hitzetagen durchschnittlich 15 Prozent mehr Einsätze, während unsere Kolleginnen und Kollegen in der Pflege in völlig überhitzten Wohnungen arbeiten. Hitze ist nicht nur Baden und Eisschlecken, sondern ernstzunehmende Gesundheitsgefahr! Besonders ältere Menschen, Kinder oder chronisch Kranke sind gefährdet – doch anhaltende Extremtemperaturen sind selbst für gesunde, fitte Menschen eine enorme Belastung. Diese Entwicklungen dürfen wir nicht länger als normal hinnehmen.“

Robert Mayer, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes: „Mehr als 80 Prozent der Wald- und Vegetationsbrände in Österreich werden von Menschen zum Beispiel durch weggeworfene Zigaretten oder Lagerfeuer verursacht. Diese Rücksichtslosigkeit zerstört natürlichen Lebensraum und gefährdet Mensch und Natur. Unsere Einsatzkräfte sind gut auf Waldbrände vorbereitet, dennoch sind diese außergewöhnlichen Einsätze aufgrund der enormen Hitze und der körperlichen Anstrengung besonders belastend. Es wird jedes Jahr herausfordernder. Es muss jetzt gehandelt werden: Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, Maßnahmen zum Klimaschutz und Investitionen in die Katastrophenhilfe.“

Auch Einsatzkräfte leiden unter Hitzebelastung

Die Einsatzorganisationen reagieren bereits jetzt und setzen auf Prävention und Anpassung. So hat das Rote Kreuz etwa Hitzeschutzpläne für den Rettungsdienst und die mobile Pflege entwickelt, die gezielte Maßnahmen bei Hitze festlegen – vom Aufstocken des Materials für Hitze-Notfälle bis zur richtigen Lagerung von Medikamenten bei hohen Temperaturen. Außerdem schaffen Angebote wie die Cooling Center oder die „Team Österreich“-Landkarte der kühlen Orte Abhilfe.

„Hitzeschutz bedeutet auch Schutz für unsere Einsatzkräfte. Sie leisten selbst bei der größten Hitze körperlich anstrengende Hilfe – in Schutzkleidung, überhitzten Wohnungen, ohne Abkühlungsmöglichkeiten. Auch sie brauchen bestmögliche Arbeitsbedingungen, um anderen helfen zu können. Daher regeln unsere Schutzpläne auch konkrete Maßnahmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Dr. Schreiber.

Waldbrand-Früherkennung und Solidarität entscheidend

Bei Waldbränden sind rasches Handeln und eine schlagkräftige Bekämpfung durch speziell trainierte Einsatzkräfte notwendig. Wählen Sie, sollten Sie Rauch oder Feuerschein in Waldnähe wahrnehmen oder vermuten, den kostenlosen Feuerwehr-Notruf 122 besser einmal zu oft als gar nicht. Aufgrund der langen Anfahrtswege gehen wertvolle Minuten verloren, wenn der Brand sehr spät gemeldet wird.

„Einen besonderen Schwerpunkt des Feuerwehrwesens in Österreich legen wir auf ein nationales Fähigkeitsmanagement: Wenn ein Bundesland an seine Grenzen stößt, gibt es Kräfte aus anderen Regionen, die strukturiert und standardisiert mit Mannschaft und Gerätschaften sowie Fahrzeugen unterstützen können. Das funktioniert in Österreich, aber auch außerhalb unserer Grenzen, wenn wir über den EU-Katastrophenschutzmechanismus helfen. In Kürze wird es dafür zusätzlich zu den Waldbrandmodulen aus Niederösterreich und der Steiermark auch ein Österreich-Modul geben, an welchem sich alle neun Bundesländer beteiligen“, so Feuerwehrpräsident Mayer.

„Helfen Sie uns Einsatzorganisationen!“

Die seit Jänner 2026 geltende Hitzeschutzverordnung setzt erste wichtige Schritte beim Hitzeschutz von Arbeitnehmer:innen. „Sie betrifft jedoch weder unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer noch ältere oder pflegebedürftige Menschen“, mahnen Rotes Kreuz und Feuerwehr. „Wir stehen der Politik gerne mit unserer Expertise zur Verfügung und unterstützen mit Vorschlägen zum Schutz der österreichischen Bevölkerung! Extreme Hitze und Waldbrände sind keine Ausnahmen mehr, deshalb müssen wir gemeinsam achtsam sein und an den Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Situation arbeiten.“

Abschließend appellieren beide Organisationen: „Helfen Sie uns Einsatzorganisationen, indem Sie – wenn möglich – bewusst Überanstrengung in der Hitze vermeiden! Bitte schauen Sie bei Extrem-Temperaturen besonders auf sich selbst und kümmern Sie sich um Ihre Mitmenschen. Seien Sie vorsichtig in trockener Wald- und Wiesen-Umgebung, vermeiden Sie selbst kleinste Zündquellen – diese können fatale Brände auslösen!“

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