Ein engagiertes Team wird künftig die Geschicke der SPÖ Frauen in Judenburg führen
„Gleichberechtigung auf dem Papier ist zu wenig. Wir brauchen echte Gleichstellung auf allen Ebenen!“. SPÖ-Regionalfrauenvorsitzende und zweite Landtagspräsidentin Gabriele Kolar brachte es auf den Punkt, woran es an einer wirklichen Gleichstellung mangelt: Teilweise fehlende Qualifizierungen, zu wenige Kinderbetreuungs-einrichtungen oder viele größtenteils Teilzeitarbeitsplätze und damit auch massive Schlechterstellung in der Pension – diese Nachteile gegenüber Frauen gehören aufgeholt.
Gabriele Kolar war Ehrengast bei der Jahreshauptversammlung der SPÖ Frauen in der Stadt Judenburg, die am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Auf der Tagesordnung stand auch die Neuwahl des Vorstandes. Judenburgs Bürgermeister Hannes Dolleschall, die designierte Bürgermeisterin Elke Florian, Stadtparteivorsitzender Thorsten Wohleser, Bgm. a. D. Grete Gruber und viele SP-Stadt- und Gemeinderätinnen und Gemeinderäte waren dabei, um dem vorgeschlagenen neuen Team einen motivierenden Start zu bieten. Als künftige neue Vorsitzende wird GR Sabine Matje agieren, zu ihrer Stellvertreterin wurde Susann Lew gewählt. In weiteren Funktionen agieren Andrea Pichlmair (Schriftführerin), Tanja Dolotow als ihre Stellvertreterin, sowie Sigrid Lindner als Organisationsreferentin. Klimaschutz und Gesundheit werden auch weiterhin Schwerpunktthemen bleiben. Die Wahl verlief einstimmig, und zeigt auch die „Schlagkräftigkeit“ der Judenburger Frauenorganisation, so LTPräs. Gabriele Kolar. Bürgermeister Hannes Dolleschall bedankte sich für die große Verantwortung, die vom neugewählten Team übernommen werde und auch für die Geschlossenheit: „Es ist toll, dass es so begeisterte Frauen gibt, die sich für die Gemeinschaft und für die Anliegen der Frauen engagieren“, so Dolleschall abschließend.
Foto: Ein einstimmiges Ergebnis gab es bei der Wahl des neuen Vorstandes bei den Judenburger SPÖ Frauen (v. l.). Stadtparteivorsitzender Thorsten Wohleser, VBgm. Elke Florian, GR Maria Heibili, Bgm. Hannes Dolleschall, Andrea Pichlmaier, Vorsitzende Sabine Matje, Sigrid Lindner, Tanja Dolotow, Susanne Lew und LTPräs. Gabriele Kolar.
ZELTWEG. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft und Technik am 11. Februar lenkt jährlich den Blick auf die Bedeutung von Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Dieses Thema griff kürzlich auch die HTL Zeltweg auf und setzte damit ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte technische Ausbildung.
Im Rahmen eines Vortrags zum Thema „Unternehmertum und Chancengleichheit“ erhielten die Abschlussklassen der Abteilungen Bautechnik und Maschinenbau wertvolle Einblicke in wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Referentin Mag. Barbara Pirker, Bezirksvorsitzende der Bezirksvorstandsgruppe „Frau in der Wirtschaft“ in der Region Murtal, sprach über zentrale Anforderungen des Unternehmertums in einer modernen Arbeitswelt.
Im Mittelpunkt standen unternehmerisches Denken, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein sowie jene Kompetenzen, die für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben – sowohl in der Selbstständigkeit als auch in leitenden Funktionen – entscheidend sind. Dabei wurde auch die Bedeutung von Innovationsfähigkeit und Flexibilität hervorgehoben.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Chancengleichheit im beruflichen Umfeld. Mag. Pirker zeigte anhand praxisnaher Beispiele auf, wie faire Rahmenbedingungen, vielfältige Karrierewege und unterstützende Strukturen nicht nur Frauen, sondern der gesamten Wirtschaft zugutekommen. Thematisiert wurden auch bestehende Herausforderungen, etwa bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Besonderes Augenmerk galt der Rolle von Diversität in Unternehmen. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen tragen wesentlich zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit bei. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und Unternehmertum als mögliche berufliche Perspektive zu sehen.
Mit Veranstaltungen dieser Art und Initiativen zur Nachwuchsförderung unterstreicht die HTL Zeltweg ihren Anspruch, technische Ausbildung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden – und aktiv dazu beizutragen, dass Frauen und Männer die Zukunft von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft gleichermaßen gestalten.
Save the date:
An diese Inhalte knüpft auch der Girls’ Day an der HTL Zeltweg an, der am 23. April 2026 stattfindet. Dabei erhalten Schülerinnen der 7. und 8. Schulstufe die Möglichkeit, technische Ausbildungswege kennenzulernen und Einblicke in den Schulalltag sowie die vielfältigen Berufschancen in technischen Bereichen zu gewinnen.
Anmeldemöglichkeiten werden demnächst auf der Homepage der HTL Zeltweg sowie über Instagram und Facebook veröffentlicht.