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Investoren legten Angebote für die ATB in Spielberg

In der Nacht auf Donnerstag hat die Angebotsfrist im Fall der insolventen ATB Spielberg geendet.

Die beiden seriösen Angebotsleger wollen vorerst anonym bleiben. Am Montag soll dann eine Gläubigersitzung stattfinden, bei der die Details besprochen werden. Ende Juli wurden zunächst 360 Mitarbeiter des steirischen Antriebsherstellers beim AMS zur Kündigung angemeldet und einige Tage später reichte das Unternehmen dann auch noch Insolvenz ein.

Ein etwas anderes Angebot kam vom früheren Eigentümer Mirko Kovatsbot. Exakt einen Euro bot dieser für die GmbH. Im Gespräch mit der APA sagte der eingesetzte Insolvenzverwalter Gernot Prattes, dass diese nicht zum Verkauf stehe, sondern das Anlage- und Umlaufvermögen.

Laut dem Unternehmen war die Produktion in Spielberg bereits seit längerer Zeit nicht mehr wirtschaftlich, nur aufgrund von Zuschüssen durch den Eigentümer hätten signifikante Verluste laufend ausgeglichen werden können. Mit der Coronakrise sei dies jedoch nicht länger haltbar.


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