Gemeinsame Schulungen von Mitarbeitern

Industrie- und Wirtschaftsentwicklung Murtal Murau GmbH | Freitag, 10.03.2017

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Im Auftrag des AMS Steiermark berät alea + partner seit 2016 Betriebe in der ganzen Steiermark beim Aufbau und der Umsetzung von Impuls- Qualifizierungsverbünden (IQV). Dabei werden für MitarbeiterInnen aus verschiedenen Betrieben und Branchen gemeinsam Personalentwicklungspläne erstellt und mit regionalen Anbietern gemeinsam umgesetzt. Die Initiative "Kraft. Das Murtal" hat nun einen solchen Verbund in der Region Obersteiermark West ins Leben gerufen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten die drei AMS Geschäftstellenleiter Günther Kaltenbacher, Robert Kalbschedl und Harald Reiter gemeinsam mit Mag.a Claudia Schenner-Klivinyi von alea+partner und Kraft-Sprecher Klaus Rainer sowie Geschäftsführerin Bibiane Puhl den regionalen Zusammenschluss vor.

Vertreter der regionalen AMS Geschäftsstellen, gemeinsam mit Kooperationsaprtnern von alea+partner und Kraft. Das Murtal (v.l.n.r.: Günther Kaltenbacher, Robert Kalbschedl, Harald Reiter, Bibiane Puhl, Claudia Schenner-Klivinyi, Klaus Rainer)

Der Kraft das Murtal-Impuls-Qualifizierungsverbund ist ein Regionalverbund mit 8 Unternehmen der Bezirke Murau und Murtal, die gemeinsam ein Qualifizierungsprogramm erstellen und umsetzen. Unterstützt werden die Betriebe dabei von AMS, alea + partner und Kraft. Das Murtal. Über 120 TeilnehmerInnen erhalten so die Möglichkeit, sich in über 10 Schulungen weiterzubilden. Mit einem Schulungsvolumen von knapp € 70.000,- ist der Kraft-Impuls-Qualifizierungsverbund somit der zweitgrößte in der Steiermark. Die teilnehmenden Betriebe sind Brauerei Murau, e2 engineering, Gutenberghaus, GTW Gastronomietechnik Weilharter, Lebenshilfe Judenburg, Lebenshilfe Murau, Schaffer Holz sowie SKF Sealing Solutions.

„Die großen Vorteile für mich waren vor allem die intensive Schulungsplanung, die finanzielle Unterstützung durch das AMS sowie der einfache Zugang zu den Förderungen. Es war auch sehr interessant Einblicke in den Schulungsbedarf anderer Unternehmen zu erhalten“, zeigt sich Kerstin Stolz von der Brauerei Murau begeistert.

Die Schulungsphase läuft von Jänner bis Juni 2017. Ein Folgeverbund ist geplant. Der Informationsworkshop dazu wird im Spätsommer / Frühherbst 2017 erfolgen.

Weitere Details zum IQV

Vorteile:

  •  bedarfsorientierte Kurse für die MitarbeiterInnen der teilnehmenden Betriebe
  •  Berücksichtigung von AnbieterInnenwünschen der Verbundbetriebe
  •  regionale Umsetzung von Schulungen
  •  Erfahrungsaustausch, Erhöhung der Wettbewerbsmöglichkeiten durch Synergieeffekte und Impulsvorträge

Ablauf Impuls-Qualifizierungsverbund:

  •  Startworkshop mit grundlegenden Information
  •  Gründungsworkshop und formale Gründung des IQV, die Schulungsthemen werden konkretisiert und AnbieterInnenwünsche erhoben.
  •  Marktsichtung und Angebotseinholung
  •  Entscheidungsworkshop bei dem die Unternehmen die Schulungsanbieter auswählen
  •  Fördereinreichung und Genehmigung des IQV-Konzepts durch das AMS
  •  Schulungsphase mit maximal 6 Monate
  •  Abschlussworkshop mit Evaluierung der durchgeführten Schulungen

Ein Qualifizierungsverbund besteht aus mind. 5 Unternehmen, davon mind. 50% KMU ́s. Die förderbare Zielgruppe umfasst MitarbeiterInnen ab 45 Jahren, Frauen mit Lehrabschlussprüfung oder Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule sowie MitarbeiterInnen mit max. Pflichtschulabschluss. Auch nicht-förderbare MitarbeiterInnen können an den Schulungen teilnehmen.

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